Kommunismus 

Keinen Schritt vorwärts ohne zwei Schritte zurück!

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Inhalt

Ausgehend von dem Sieg der Konterrevolution über die proletarische Revolution in Rußland werden die bisherigen Rekonstruktionsversuche dieser politischen Katastrophe durch den „Marxismus“ für gescheitert erklärt. Dafür stehen die unaufgearbeiteten Streitpunkte, die mit Hilfe des Projekts partei Marx u.a. folgende Fragen zu klären haben:

  • das Fortwirken der „revolutionären Mission“ des zaristischen Rußland in der Stalinschen Konterrevolution;
  • der von Stalin mit der sog. Nationalen Frage verbundene linke Sozialimperialismus;
  • der davon durchdrungene antifaschistische Widerstand, der als Endergebnis zur weiteren Expansion des neuen großrussischen Zarentums geführt hat;
  • der antiimperialistische Befreiungskampf der Völker der „Dritten Welt“, der an der Kontamination der nationalen Bourgeoisie durch den linken Sozialimperialismus scheitern mußte.

In diesem Zusammenhang wäre auch der herrschende Mainstream des rechten und linken Ethnizismus aufzuarbeiten.

Die partei Marx arbeitet nicht an der Gründung einer „marxistischen“ Gegenpartei gegen die Parteigründungsversuche der post-DDR-Nomenklatura oder der politisch Bankrott gegangenen Parteibildungskonzepte der ehemaligen westdeutschen Linken. Dagegen läßt sich nicht bestreiten, daß die kritische Durchdringung des Wesens der kapitalistischen Produktionsweise durch die Marxsche Kritik der politischen Ökonomie (Das Kapital) nach dem Zusammenbruch des „Realen Sozialismus“ erst heute wirklich wahr und endgültig bestätigt worden ist.

Die Führungsmacht der Weltbourgeoisie versinkt immer tiefer im Sumpf weltweiter Rassenkriege, die sie unter dem Bruch des Völkerrechts gegen Angriffe des islamistischen Ethnizismus (Bin Ladin) und des linken Sozialimperialismus (Milosević u.a.) führt. In der sogenannten „Dritten Welt“ will der „Westen“ nach dem Untergang der der Sowjetunion keine bürgerlichen Nationen neben sich dulden, die sich zu seinen Konkurrenten emporarbeiten könnten. Die Befreiung des Irak von seinem orientalischen Despoten wird daher von ihr als Rassen- und nicht als Befreiungskrieg des irakischen Volkes geführt. Nicht nur, weil die westdeutsche Rest-Linke meint, Bin Ladin als „Antiimperialisten“ feiern zu müssen, haben die Leninsche Imperialismustheorie und seine „Revolution von oben“ jegliche politische Existenzberechtigung verloren.

Dies spätestens seit 1934, als sich mit Stalins Putsch gegen das eigene ZK Lenins Revolution „von oben“ in eine Konterrevolution „von innen“ verwandelt hat. Louis Bonapartes Putsch gegen Proletariat und Bourgeoisie hat in Stalin und Hitler gelehrige Schüler gefunden. Aus diesem tödlichen Zirkel, der sich als Wahl zwischen Pest und Cholera, zwischen der konterrevolutionären („zweiten“) Revolution Stalins und der revolutionären Konterrevolution Hitlers darstellt, werden sich die Parteigänger der Marxschen Partei nur durch eine Revolution in Permanenz und durch „zwei Schritte zurück“ zu Marx und Engels befreien können.

Nicht nur den USA, auch der westdeutschen Rest-Linken ist der Elfte September auf die Füße gefallen. Ihre „geniale Taktik“, den Feind ihres Feindes USA in Gestalt des Islamismus als Freund oder zumindest als taktischen Verbündeten zu betrachten, muß dazu führen, daß die Menschheit sich eines Tages in einer modernen Sklavenhaltergesellschaft wiederfindet, die die sehr viel subtilere kapitalistische Lohnsklaverei an Brutalität um einiges überträfe. In ihrer absoluten Feindschaft gegen die USA macht sich die westdeutsche Rest-Linke zu Feinden der Menschheit.

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