{"id":782,"date":"2009-08-21T15:01:51","date_gmt":"2009-08-21T13:01:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.parteimarx.org\/?p=782"},"modified":"2016-01-19T19:35:16","modified_gmt":"2016-01-19T17:35:16","slug":"was-die-deutsche-linke-mit-dem-iran-zu-tun-hat","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.parteimarx.org\/?p=782","title":{"rendered":"BLogbuch 2 2009: Was die deutsche Linke mit dem Iran zu tun hat!"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\"><a href=\"http:\/\/www.parteimarx.org\/wp-content\/uploads\/2009\/08\/pM-1406-BL209-1.pdf\">Diesen Text als PDF herunterladen<\/a><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\">Inhalt<\/p>\n<p><\/span><span style=\"font-size: small;\">Nur einen Tag <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">nach der wahrscheinlich gr\u00f6\u00dften Demonstration der Opposition seit der islamischen Revolution in Iran<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> meldete die Presse, da\u00df der durch seinen wohl organisierten Wahlbetrug am 12. Juni an die Macht geputschte Diktator zu dem <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">Treffen der Schanghai-Organisation f\u00fcr Zusammenarbeit (SCO) im russischen Jekaterinburg<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> reisen werde. (1)<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDie SCO, in der der Iran zun\u00e4chst noch einen Beobachterstatus innehat, war Mitte der 90er Jahre von Ru\u00dfland, China und verschiedenen mittelasiatischen Erd\u00f6l-Despotien zur Wahrnehmung gemeinsamer wirtschaftlicher und milit\u00e4rischer Interessen gegr\u00fcndet worden. In Jekatarinenburg (im Ural = das ehemalige Swerdlowsk) verk\u00fcndete Ahmadineschad vollmundig: <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">Amerika sei geschw\u00e4cht, der Kapitalismus auf dem R\u00fcckzug und die \u00c4ra der Weltm\u00e4chte demn\u00e4chst vorbei.<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab (2)<\/span><span style=\"font-size: small;\"> Offensichtlich wollte er damit sagen, da\u00df nach dem Ende der \u201awestlichen\u2019 <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">Weltm\u00e4chte<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> der Aufstieg einer oder mehrerer asiatischer oder (halb-)asiatischer <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">Weltm\u00e4chte<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> denkbar w\u00e4re, wenn auch zun\u00e4chst nur innerhalb einer anti-\u2018westlichen\u2019, d.h. gegen die USA und das kapitalistische Europa gerichteten Einheitsfront aus potentiellen <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">Weltm\u00e4chte(n)<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\">.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDa aber eine \u201aanti-kapitalistische\u2019 Einheitsfront in dieser radikalen Form nur von Ahmadineschad und Ch\u00e1vez vertreten wird und die SCO aus L\u00e4ndern besteht, die, ebenso wie ihre \u201awestlichen\u2019 Gesch\u00e4ftspartner, haupts\u00e4chlich an \u201agesunden\u2019 Gesch\u00e4ftsbeziehungen interessiert sind, werden diese ihr Verh\u00e4ltnis zum \u201aWesten\u2019 wohl vorerst nicht gegen eine \u201aanti-kapitalistische\u2019 Einheitsfront eintauschen wollen. Dieser Pragmatismus f\u00e4nde aber darin seine Grenze, wenn z.B. ein \u201awestlich\u2019 orientierter oder zumindest ein dem \u201aWesten\u2019 gegen\u00fcber neutraler Iran, wie er der iranischen Opposition in verschiedenen Auspr\u00e4gungen vorschwebt, politische Wirklichkeit w\u00fcrde. Ein Iran ohne Schah, Chamenei und Ahmadineschad w\u00fcrde das \u201abunte\u2019 Band, das sich um den verbliebenen Rumpf der ehemaligen Sowjetunion gelegt hat (von der \u201aorangen Revolution\u2019 in der Ukraine \u00fcber die \u201aRosen-Revolution\u2019 in Tiflis) um eine \u201agr\u00fcne Revolution\u2019 bereichern und nicht nur beim Putinschen Gazprom-Ru\u00dfland Atemprobleme verursachen, sondern auch weit \u00fcber Mittelasien hinweg bis ins \u201asozialistische\u2019 China ausstrahlen. Wie \u00fcberhaupt die \u201agr\u00fcne Revolution\u2019 in so vielem an die 1989 von der chinesischen Armee auf dem T\u2019ien An-men-Platz zusammengeschossene Studentenrevolte erinnert und beide wiederum an die 4.-Mai-Bewegung in China im Jahre 1919.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nAu\u00dferdem vertritt die \u201agr\u00fcne Revolution\u2019 gegenw\u00e4rtig Forderungen, die, wenn sie zuweilen auf Ru\u00dflands Stra\u00dfen erhoben werden, die Sicherheitskr\u00e4fte f\u00fcr gew\u00f6hnlich mit brutaler Gewalt an ihrer Ausbreitung hindern. Auch ist dem \u201aSystem Putin\u2019 das Verschwinden- und Umbringenlassen unliebsamer Kritiker nicht weniger fremd als dem \u201aSystem Ahmadineschad\u2019. Zudem erinnern die Schauprozesse, die jetzt in Teheran gegen angebliche \u201aDrahtzieher\u2019 der revolution\u00e4ren Massenbewegung inszeniert werden, (3) in Stil und Ausdrucksform an jene Schauprozesse, die in den 30er Jahren in der Sowjetunion und Ende der 40er Jahre im Sozialistischen Lager (d.h. der Tschechoslowakei, Polen, Ungarn u.a.m.) vom sowjetischen Geheimdienst organisiert wurden. (4) Und schlie\u00dflich ist es nicht das erste Mal, da\u00df Wahlmanipulationen das Fa\u00df zum \u00dcberlaufen gebracht und dazu gef\u00fchrt haben, da\u00df sich die <\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">Bev\u00f6lkerung<\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\"> eines staatsterroristischen \u00dcberbaus zu entledigen wu\u00dfte. Denken wir nicht zuletzt an die ehemalige DDR. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nGerade wegen all dieser traumatischen Erfahrungen und schmerzlichen Erinnerungen waren gro\u00dfe Teile der deutschen Linken zun\u00e4chst wenig geneigt, und wenn, dann auch nur mit halber Kraft bereit, gegen den Wahlbetrug des iranischen Terrorregimes, anders als sie f\u00fcr gew\u00f6hnlich gegen Verfehlungen oder Verbrechen des \u201aWestens\u2019 vorgehen, entschlossen Position zu beziehen. Sehen wir einmal von pro-israelischen Gruppierungen wie den sog. \u201aAnti-Deutschen\u2019 ab, deren Solidarit\u00e4t f\u00fcr Israel \u00fcber diejenige unserer Bundeskanzlerin, die das Existenzrecht des Staates Israel zur deutschen Staatsraison erkl\u00e4rt hat, noch weit hinausgehen, indem sie einen pr\u00e4ventiven atomaren Angriff gegen den Iran bef\u00fcrworten. (Welchen Wert das Solidarit\u00e4tsversprechen eines Nicht-Atomstaats f\u00fcr einen Atomstaat wie Israel haben soll, bleibe hier einmal dahingestellt.)<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDaher ist es schon bemerkenswert, wenn ein der \u201aglobalisierungskritischen Linken\u2019 eher politisch zugetaner linker Sozialwissenschaftler in seinem <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">Offenen Brief an \u201adie Linke\u2019<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> (vom 19.06.2009) <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">leider mit Verbitterung feststellen<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> mu\u00df, da\u00df selbige Linke ihre <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">Solidarit\u00e4t mit dem gro\u00dfartigen Widerstand der Menschen gegen die Theokratie in der Islamischen Republik Iran<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab <\/span><span style=\"font-size: small;\">vermissen lasse. (5) Er k\u00f6nne zwar f\u00fcr <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">die Verunsicherung mancher angesichts der entt\u00e4uschten Erwartungen von damals im Iran [gemeint ist der Aufstand des iranischen Volkes gegen das Schahregime 1979], der Versuche der CIA in den letzten Jahren, in Osteuropa \u201aorangene Revolutionen\u2019 zu entfachen und der erkl\u00e4rten Ansicht der Neokonservativen, im Iran einen Regime Change herbeizuf\u00fchren &#8230; Verst\u00e4ndnis haben.<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> [4] Gleichwohl offenbare sich darin das Grunddilemma der Linken und das sich st\u00e4ndig wiederholende Scheitern an ihrem, wie er es nennt, eindimensionalen Anti-Kapitalismus. Gegen dessen Verfechter, gegen die <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">eindimensionalen Antikapitalisten<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\">, richtet sich die Kritik des Autors, der ihnen vor allem ankreidet, da\u00df sie <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">den ganzen Marx, ja die ganze Welt, auf Lohnarbeit und Kapital und den Kapitalismus darauf (reduzieren), da\u00df er auf Ausbeutung beruht und da\u00df erst durch seine Abschaffung alle Probleme der Welt beseitigt und dadurch f\u00fcr die Menschheit die Epoche des ewigen Gl\u00fccks anbrechen w\u00fcrde<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\">. [1] Durch eine derartige reduktionistische Vereinfachung w\u00fcrden jedoch <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">Machtbeziehungen, kulturelle Potentiale, Einflu\u00df von Tradition, Religion<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> etc. ausgeblendet und <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">die Gegenwart und Geschichte ahistorisch nach eigenen Vorstellungen<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> zurechtgebogen. [1]<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDa\u00df sich \u00fcberhaupt ein mutiger linker Professor dazu aufrafft, den Quietismus der deutschen Linken an diesem Punkt auf- und anzugreifen, ist zun\u00e4chst durchaus ein Positivum. Bei n\u00e4herem Hinsehen zeigt sich jedoch, da\u00df sich der Kritiker und die von ihm kritisierte <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">Linke<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> in demselben Dilemma befinden. Denn was die Linken zu <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">eindimensionalen Antikapitalisten<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> macht, besteht ja nicht prim\u00e4r in ihrer <\/span><span style=\"font-size: small;\"><u>theoretischen Reduktion<\/u><\/span><span style=\"font-size: small;\"> des <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">ganzen Marx<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> auf <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">Lohnarbeit und Kapital<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\">, sondern in ihrer <\/span><span style=\"font-size: small;\"><u>politischen Reduktion<\/u><\/span><span style=\"font-size: small;\"> der Widerspr\u00fcche der <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">ganze(n) Welt<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> auf einen von Ch\u00e1vez und Ahmadineschad propagierten <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">eindimensionalen<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\">, n\u00e4mlich ausschlie\u00dflich anti-\u201awestlichen\u2019 Anti-Kapitalismus.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDiese <\/span><span style=\"font-size: small;\"><u>politische<\/u><\/span><span style=\"font-size: small;\"> Eindimensionalit\u00e4t will der Kritiker dadurch \u00fcberwinden, da\u00df er sie um <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">Machtbeziehungen, kulturelle Potentiale, Einflu\u00df von Tradition, Religion und viele anderen Faktoren<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span> <span style=\"font-size: small;\"><u>kulturalistisch<\/u><\/span><span style=\"font-size: small;\"> erweitert. Bei einem Therapievorschlag wie diesem f\u00e4llt aber die (halb-) orientalische Despotie, die in diesen \u201aanti-westlichen\u2019 Regimes f\u00fcr gew\u00f6hnlich herrscht (Cuba) oder die sich mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit dort entwickeln wird (Venezuela), unter den Tisch. Kaum anders \u00fcbrigens als seinerzeit der konterrevolution\u00e4re Charakter des Realen Sozialismus vom gemeinsamen \u201aanti-kapitalistischen Kampf\u2019 verdeckt, bzw. von der Linken als \u201aDiktatur des Proletariats\u2019 (in Ermangelung der tats\u00e4chlichen Herrschaft des Proletariats) mi\u00dfverstanden wurde.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nUnd da\u00df der Kritiker, die <\/span><span style=\"font-size: small;\"><u>politische<\/u><\/span><span style=\"font-size: small;\"> Eindimensionalit\u00e4t der Linken, wenn es sich nicht gerade um den Iran handelt, durchaus teilt, zeigt sich an der von ihm vorgenommenen Einordnung der \u201aorangen Revolution\u2019 in das Weltbild der <\/span><span style=\"font-size: small;\"><i>jungen Welt<\/i><\/span><span style=\"font-size: small;\">. F\u00fcr die eine wie den anderen war diese im wesentlichen ein Machwerk der CIA, ohne da\u00df der Kritiker zur Kenntnis nehmen w\u00fcrde, da\u00df auch in der Ukraine, wie jetzt im Iran, die Mehrheit der Bev\u00f6lkerung, gegen einen Wahlbetrug aufstand, weil sie nicht l\u00e4nger gewillt war, von einer Marionette Putins regiert zu werden.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Welche Konsequenzen die <\/span><span style=\"font-size: small;\"><u>kulturalistische<\/u><\/span><span style=\"font-size: small;\"> Eindimensionalit\u00e4t nach sich zieht, wird an der Kritik an den <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">eurozentristischen Feministinnen<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> deutlich, <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">die im Namen der Frauenemanzipation von kopftuchtragenden moslemischen Frauen verlangen, sich europ\u00e4isch zu kleiden und so auszusehen wie sie selbst aussehen<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\">. [4] War es nicht gerade dieses vielleicht f\u00fcr einen Islamisten als unziemlich erscheinende Verlangen, <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">sich europ\u00e4isch zu kleiden<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\">, das iranische Frauen mit ihrer Hinrichtung auf offener Stra\u00dfe oder ihrer Vergewaltigung in den Kerkern des Regimes in den letzten Wochen bezahlen mu\u00dften? War nicht genau dies ein entscheidender Grund f\u00fcr die Entstehung einer zutiefst antiautorit\u00e4ren und antipatriarchalischen Massenbewegung, da\u00df sich die Frauen \u00fcberhaupt so kleiden und so aussehen wollen, wie sie es wollen und nicht, wie ihnen b\u00e4rtige islamische Machos auf ihren Motorr\u00e4dern das nach ihrer sexistischen Kleiderordnung vorschreiben?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nOffenbar sprechen wir hier nicht mehr von derselben revolution\u00e4ren Massenbewegung im Iran und statt dessen von der Bewegung einer von Ahmadineschad mit Geldgeschenken bestochenen und aufgeputschten Massenarmut, die aus den Elendsvierteln und D\u00f6rfern mit Bussen zu seinen Propagandaveranstaltungen gekarrt wird? Wenn der Kritiker die Motive f\u00fcr den Mord an einer Kopftuch tragenden jungen Frau in einem Dresdner Gerichtssaal als von <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">eurozentristischen Feministinnen<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> ausgehende <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">Frauendiskriminierung<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> und als einen Zwang zur Verwestlichung mi\u00dfinterpretiert, dann mu\u00df er eine andere als die gerade im Iran stattfindende kulturrevolution\u00e4re Massenbewegung vor Augen haben, (die sich, was den Import kulturrevolution\u00e4rer Elemente aus dem Westen betrifft, nicht sonderlich von unserer \u201aStudentenbewegung\u2019 in den 60er Jahren unterscheidet&#8230;). Den <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">europ\u00e4ischen Frauenbewegungen<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> w\u00e4re viel eher <\/span><span style=\"font-size: small;\">vorzuwerfen<\/span><span style=\"font-size: small;\">, da\u00df sie aus kleinb\u00fcrgerlich bornierter und kulturrelativistischer \u201aR\u00fccksichtnahme\u2019 (von der auch der Autor befallen zu sein scheint) recht wenig gegen die Versklavung und Verst\u00fcmmelung europ\u00e4ischer Frauen in moslemischen Familien unter der Herrschaft des euro-islamischen Machismo einzuwenden haben. Da ist leider auch dort Fehlanzeige!<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nFazit: F\u00fcr eine radikale Kritik an dem <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">eindimensionalen<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> Anti-Kapitalismus der deutschen Linken reicht es nicht aus, diesen <\/span><span style=\"font-size: small;\"><u>kulturalistisch<\/u><\/span><span style=\"font-size: small;\"> \u00fcberbieten zu wollen; dazu w\u00e4re es notwendig gewesen, dessen <\/span><span style=\"font-size: small;\"><u>politische<\/u><\/span><span style=\"font-size: small;\"> Dimension zu erfassen. Da dies nicht der Fall ist, verbleibt der Kritiker mit der von ihm gema\u00dfregelten \u201aLinken\u2019 weiterhin in der gemeinsamen anti-\u201awestlichen\u2019 Einheitsfront, deren Grundlagen gegenw\u00e4rtig von kulturrevolution\u00e4ren Massenbewegungen wie der im Iran in Frage gestellt werden. Damit hat er gemeinsam mit der deutschen \u201aLinken\u2019 leider auf der Gegenfahrbahn der Geschichte Aufstellung genommen, auf der Seite jener (halb-) orientalischen Despoten, die jeden Anflug von westlicher Zivilisation, soweit er nicht ihren Gesch\u00e4ftsinteressen dient, mit Stumpf und Stil auszurotten versuchen. Man vergleiche dazu etwa die Aussage des engsten geistlichen Vertrauten Ahmadineschads, Ajatollah Mesbah Yasdi: die Iraner m\u00fcssen Ahmadineschad denselben Gehorsam leisten wie dem Gott der Muslime&#8230; (6) <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nAm Vorabend des Krim-Krieges schrieb Karl Marx in der <\/span><span style=\"font-size: small;\"><i>New York Daily Tribune<\/i><\/span><span style=\"font-size: small;\"> vom 12.08.1853: <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">Der Kampf zwischen Westeuropa und Ru\u00dfland um den Besitz von Konstantinopel f\u00fchrt zu der Frage, ob der Byzantinismus der westlichen Zivilisation weichen wird oder ob der Antagonismus zwischen beiden in noch schrecklicheren und gewaltt\u00e4tigeren Formen als je zuvor wieder aufleben soll. Konstantinopel ist die Br\u00fccke zwischen Ost und West, und die westliche Zivilisation kann nicht der Sonne gleich die Welt umkreisen, ohne diese Br\u00fccke zu passieren; und sie kann die Br\u00fccke nicht passieren ohne Kampf mit Ru\u00dfland. Der Sultan h\u00e4lt Konstantinopel nur noch f\u00fcr die Revolution in Verwahrung, und die jetzigen nominellen W\u00fcrdentr\u00e4ger Westeuropas, die ihrerseits das letzte Bollwerk ihrer \u201aOrdnung\u2019 an den Ufern der Newa sehen, k\u00f6nnen nichts anderes tun, als die Frage so lange in der Schwebe zu lassen, bis Ru\u00dfland sich Aug\u2019 in Aug\u2019 seinem wahren Gegner gegen\u00fcbersteht, der Revolution. Die Revolution, die das Rom des Westens niederwerfen wird, wird auch den d\u00e4monischen Einflu\u00df des Roms des Ostens \u00fcberwinden.<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab (7) <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: small;\">Die strategische Bedeutung des von Karl Marx charakterisierten Kampfes zwischen dem <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">Byzantinismus<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> und der <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">westlichen Zivilisation<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> hat sich im Prinzip nicht ge\u00e4ndert; er findet nur nicht mehr in einer <\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">europ\u00e4ischen, sondern in einer globalen Dimension statt, wobei die USA die Rolle Englands \u00fcbernommen haben und Ru\u00dfland wahrscheinlich nur innerhalb der anti-\u201awestlichen\u2019 Einheitsfront wieder zu seiner alten Weltmachtposition zur\u00fcckfinden wird. Auch heute <\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\">wird <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">die westliche Zivilisation nicht der Sonne gleich die Welt umkreisen<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> k\u00f6nnen, ohne diese <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">Br\u00fccke zwischen Ost und West<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> zu passieren; auch heute wird <\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">die reaktion\u00e4re \u201aanti-kapitalistische\u2019 Einheitsfront mit den Herren Ahmadineschad und Ch\u00e1vez an der Spitze, die den Platz des alten zaristischen Ru\u00dfland einnehmen k\u00f6nnte, in letzter Instanz mit der Revolution konfrontiert werden. Deren Vorboten erleben wir gegenw\u00e4rtig in Gestalt der kulturrevolution\u00e4ren Massenbewegung im Iran.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\">Der \u201aMarxismus\u2019 der Linken, um noch mal darauf zur\u00fcckzukommen, ist vor allem nicht deshalb so \u00bbeindimensional\u00ab und abstrakt, weil diese, wie sie es u.a. bei dem marxistischen russischen \u00d6konomen Jewgenii Preobra\u017eenskij gelernt hat, (8) den \u00bbganzen Marx, ja die ganze Welt auf Lohnarbeit und Kapital und den Kapitalismus\u00ab <\/span><span style=\"font-size: small;\"><u>reduziert<\/u><\/span><span style=\"font-size: small;\"> hat, sondern weil sie genau umgekehrt nicht in der Lage ist, das Ausbeutungsverh\u00e4ltnis von Lohnarbeit und Kapital, nun, da es in der gegenw\u00e4rtigen Weltwirtschaftskrise im eigentlichen Marxschen Sinne erst wirklich wahr wird, radikal auf die Beziehungen der verschiedenen Klassen zu diesem Widerspruch <\/span><span style=\"font-size: small;\"><u>auszudehnen<\/u><\/span><span style=\"font-size: small;\">. Statt dessen reduziert sie ihren Anti-Kapitalismus politisch darauf, unter der Fahne des \u201aSozialismus des 21. <\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">Jahrhundert<\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\">s\u2019 hinter \u201asozialistisch\u2019 aufgem\u00f6belten \u00bbeindimensionalen\u00ab, n\u00e4mlich feudalen \u00bbAnti-Kapitalisten\u00ab herzulaufen, der naiven oder vielleicht auch berechnenden Strategie folgend, da\u00df durch ihren Kampf gegen den \u201aWesten\u2019 und dessen Kapitalismus die Menschheit befreit werden m\u00f6ge. Dabei wollen sie doch alle nur das eine: den gesellschaftlichen Reichtum der armen und reichen kapitalistischen L\u00e4nder in den eigenen oder den Taschen ihrer Familien-Clans und politischen Seilschaften verschwinden zu lassen. Das hei\u00dft: Was uns als der \u201aMarxismus\u2019 und abstrakte Antikapitalismus einer <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">eindimensional antikapitalistische(n) Linke(n)<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\"> gegen\u00fcbertritt, ist die vom Marxschen Kommunismus gestellte, aber hier politisch entstellte Eigentumsfrage: der alten <\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">Bourgeoisie <\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\">zu nehmen, um der neuen zu geben. Darauf beschr\u00e4nkt sich in der Quintessenz der Antikapitalismus jener <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">eindimensionalen Antikapitalisten<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab<\/span><span style=\"font-size: small;\">.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDaran gemessen reichen unsere bisherigen \u00dcberlegungen nicht mehr aus festzustellen, da\u00df dieser Antikapitalismus eigentlich nichts mehr mit Marx und dem Marxschen Kommunismus zu tun habe. Viel eher trifft in diesem Fall zu, was Friedrich Engels bereits zu den \u201arevolution\u00e4ren\u2019 Praktiken des russischen Zarentums festgestellt hat: <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00bb<\/span><span style=\"font-size: small;\">Ru\u00dfland kennt keine Skrupel in der Wahl seiner Mittel. Man sagt, da\u00df der Krieg Klasse gegen Klasse etwas \u00e4u\u00dferst revolution\u00e4res sei; Ru\u00dfland brach in Polen einen solchen Krieg vor ungef\u00e4hr 100 Jahren vom Zaun, und es war ein sch\u00f6ner Klassenkrieg, als russische Soldaten und kleinrussische [= ukrainische] Leibeigene gemeinsam darangingen, die Schl\u00f6sser der polnischen Adligen niederzubrennen, nur um die russische Annexion vorzubereiten; sobald diese vollbracht war, f\u00fchrten dieselben russischen Soldaten die Leibeigenen unter das Joch ihrer Herren zur\u00fcck.<\/span><span style=\"font-size: small;\">\u00ab (9)<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: small;\">So \u00e4hnlich haben wir uns, geht es nach den Herren Ch\u00e1vez und Ahmadineschad, auch die von ihnen ins Leben gerufenen \u201aantikapitalistischen\u2019 Bewegungen vorzustellen. Als Muster dient ihnen der \u201aReale Sozialismus\u2019, dessen \u201aMarxismus\u2019 eine hervorragende Blaupause daf\u00fcr abgab, um im Namen der Arbeiterklasse die alte <\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">Bourgeoisie <\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\">zu enteignen und an deren Stelle die Arbeiter h\u00e4rter zu drangsalieren und auszubeuten als je zuvor. (Von den Bauern reden wir erst gar nicht&#8230;) In diesem Zusammenhang k\u00f6nnte auch Stalins Kunstst\u00fcck von Nutzen sein, wie durch eine \u201arevolution\u00e4re\u2019 Konterrevolution die (halb-)asiatische Herrschaft des alten Zarentums wiederhergestellt wird und wie sich diese gegen einen wirklichen revolution\u00e4ren Umsturz durch das Proletariat \u201amarxistisch\u2019 und im Stile Louis Bonapartes immunisieren l\u00e4\u00dft&#8230; <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-size: small;\"><u><br \/>\nQuellen<\/u><\/span><span style=\"font-size: small;\">: (1) FAZ 16.06.2009. (2) FAZ 17.06.2009. (3) FAZ 03.08., 05.08, 06.08., 10.08., 15.08.2009. (4) Gro\u00dfajatollah Montazeri verglich die Schauprozesses mit denjenigen Stalins und Saddam Husseins. FAZ 06.08.2009.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">(5) htttp:\/\/www.heise.de\/tp\/r4\/artikel\/30\/30830\/1.html Mohssen Massarrat: Offener Brief an \u201edie Linke\u201c anl\u00e4\u00dflich ihrer mangelnden Solidarit\u00e4t mit der Volksbewegung im Iran. Seitenangaben in eckigen Klammern. (6) FAZ 15.08.2009. (7) MEW 9, 236 f. (8) parteimarx.org DEBATTE 3. (9) MEW 16, 162.<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diesen Text als PDF herunterladen Inhalt Nur einen Tag \u00bbnach der wahrscheinlich gr\u00f6\u00dften Demonstration der Opposition seit der islamischen Revolution in Iran\u00ab meldete die Presse, da\u00df der durch seinen wohl organisierten Wahlbetrug am 12. Juni an die Macht geputschte Diktator zu dem \u00bbTreffen der Schanghai-Organisation f\u00fcr Zusammenarbeit (SCO) im russischen Jekaterinburg\u00ab reisen werde. (1) Die [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[19],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/782"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=782"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/782\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=782"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=782"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=782"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}