{"id":62,"date":"2006-05-28T01:58:03","date_gmt":"2006-05-27T23:58:03","guid":{"rendered":"http:\/\/pauls-online.com\/wordpress\/?p=62"},"modified":"2013-07-26T14:22:09","modified_gmt":"2013-07-26T12:22:09","slug":"kritik1-an-django-schins-zur-kritik-am-projekt-partei-marx","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.parteimarx.org\/?p=62","title":{"rendered":"An Django Schins: Zur Kritik am Projekt partei Marx"},"content":{"rendered":"<p><a href='http:\/\/www.parteimarx.org\/wp-content\/uploads\/2006\/05\/pM-0907-KRITIK-1-Antwort-an-DS-pdf.pdf'>Den ganzen Text als PDF-Datei laden<\/a><\/p>\n<h1>Inhalt<\/h1>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">In dieser Antwort an einen Kritiker des Projekts <em>partei Marx<\/em> (siehe Anhang 1) wird die Neubestimmung des Widerspruchs zwischen dem Proletariat und der Bourgeoisie durch den Widerspruch zwischen dem Einzelmenschen und dem Kapitalismus, wie er seinerzeit von der Anti-Globalisierungsbewegung vertreten wurde, bezogen auf das <em>Manifest der kommunistischen Partei<\/em> (KM) zur\u00fcckgewiesen. Der Kritiker hatte sich ausschlie\u00dflich zwei S\u00e4tze aus <strong>\u00bbEin Gespenst geht um in Europa&#8230;\u00ab <\/strong>([2001]<strong> <\/strong>KOMMUNISMUS 1), worin das Projekt vorgestellt wird, vorgenommen, in denen die <strong>\u00bbGlobalisierungsgegner\u00ab<\/strong> kritisiert werden, die <strong>\u00bbden Tagungskalender des kapitalistischen Weltkrisenmanagements\u00ab<\/strong> abarbeiten, um dieses <strong>\u00bbzu einer vern\u00fcnftigen Regulierung des Elends auf dieser Welt zu \u00fcberreden\u00ab<\/strong>. Aber der nach den Demonstrationen von Seattle und Genua auf den kontinentalen Sozialforen und den Weltsozialforen unter der Losung <strong>\u00bbeine andere Welt ist m\u00f6glich\u00ab<\/strong> ausgerufene Aufstand der vielen Einzelnen gegen den <strong>\u00bbentfesselten Kapitalismus\u00ab<\/strong> erweist sich bei n\u00e4herem Hinsehen als einer der \u00fcblichen Trugschl\u00fcsse des &bdquo;linken&ldquo; kleinb\u00fcrgerlichen Spie\u00dfers \u00fcber sich selbst und, was ihm Django Schins freudig zugesteht, \u00fcber sein <strong>\u00bbdurchaus egoistisches Interesse\u00ab<\/strong> als <strong>\u00bbAllgemeininteresse \u2026 an allgemeiner Wohlfahrt, das den Sozialstaat tr\u00e4gt\u00ab<\/strong>. <\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Dieses <strong>\u00bbAllgemeininteresse\u00ab <\/strong>wird in Negri\/Hardts <em>Empire <\/em>von der <strong>\u00bbmultitude\u00ab <\/strong>als dem neuen revolution\u00e4ren Subjekt vertreten, deren \u201aweltrevolution\u00e4re Bewegung&lsquo; zum Sturz jenes <strong>\u00bbEmpire\u00ab<\/strong> (= der Bush-Administration) f\u00fchren werde. Bereits in Thomas Hobbes&lsquo; <em>Leviathan<\/em> ist diese <strong>\u00bbmultitude\u00ab <\/strong>im Grunde nichts anderes als die Summe der b\u00fcrgerlichen Individuen, die in einem wechselseitigen Vertrag untereinander vereinbaren, auf das <strong>\u00bbRecht auf alles\u00ab<\/strong>, dessen Aus\u00fcbungsmonopol sie auf den Souver\u00e4n \u00fcbertragen, gegenseitig zu verzichten. Der Aufbruch der Anti-Globalisierer in die <strong>\u00bbneue Welt\u00ab<\/strong>, die <strong>\u00bbm\u00f6glich ist\u00ab<\/strong>, \u00e4hnelt auch nicht zuf\u00e4llig dem Auszug der r\u00f6mischen Plebejer (<em>secessio plebis<\/em>) auf den <em>mons sacer<\/em>, d.h. dem von Negri\/Hardt ertr\u00e4umten <strong>\u00bbcounter Empire\u00ab<\/strong>, das heute in Kuba, dem Iran oder in der Volksrepublik Korea anzusiedeln w\u00e4re. <\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\"> Fazit: In der zu neuen Ehren gelangten Hobbesischen <strong>\u00bbmultitude\u00ab <\/strong>sind die aus dem KM herzuleitenden Bestimmungen des Proletariats durch diejenigen der r\u00f6mischen Plebs und die Klassenk\u00e4mpfe zwischen Proletariat und Bourgeoisie durch den Kampf zwischen den <strong>\u00bbfreien Reichen und den freien Armen\u00ab<\/strong>, die <U>beide<\/U> auf Kosten der Gesellschaft leben (Marx), ersetzt worden.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\"> Die in <strong>\u00bbEin Gespenst geht um in Europa&#8230;\u00ab<\/strong> gestellte zentrale Frage: <U>warum<\/U> das moderne Proletariat aufgeh\u00f6rt hat, <strong>\u00bbseinem historischen Beruf als Totengr\u00e4ber des Kapitalismus\u00ab<\/strong> nachzugehen, wird von dem Kritiker schlicht umgangen. Ihm kommt es wesentlich darauf an, den <strong>\u00bbSozialstaat\u00ab<\/strong>(Hobbes: <strong>\u00bb<\/strong><strong>commonwealth<\/strong><strong>\u00ab<\/strong>), wie er seit dem <em>Ahlener Programm<\/em> der CDU von 1947 praktiziert wird, beim Wort zu nehmen, um der ungehemmt sich austobenden Verwertungslogik des Kapitals einen Bremsklotz vorzuschieben, d.h. den angeblich neu entstehenden Manchester-Kapitalismus (genannt: <strong>&bdquo;Neoliberalismus&ldquo;<\/strong>) durch den R\u00fcckgriff auf besagten <strong>&bdquo;Rheinischen Kapitalismus&ldquo;<\/strong> zu z\u00e4hmen. <\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\"> Derartige Dressurversuche sollen sich nach Michael Brie auch schon in fr\u00fcheren Zeiten durch die Einwirkung des <strong>&bdquo;Sozialistischen Lagers&ldquo;<\/strong> auf das westdeutsche Kapital als erfolgreich erwiesen haben, weshalb sich dieses seinerzeit zur Einf\u00fchrung eines politisch modifizierten <strong>\u00bbAkkumulationsregimes\u00ab <\/strong>gezwungen gesehen habe. Unter heutigen Voraussetzungen, d.h. dem nicht mehr nur moralischen Druck, den das neu entstehende anti-&lsquo;westliche&lsquo; Lager, auf den <strong>&bdquo;Neoliberalismus&ldquo;<\/strong> aus\u00fcbt, kann sich Uwe-Jens Heuer als Antwort auf die Forderung der <strong>\u00bbmultitude\u00ab <\/strong>nach Abschaffung des <strong>&bdquo;Neoliberalismus&ldquo;<\/strong> auch eine <strong>\u00bbStaatsentstehung der sozialistischen Bewegung\u00ab <\/strong>vorstellen, deren zwangsl\u00e4ufig dabei hervortretende <strong>\u00bbbarbarische Seite\u00ab<\/strong> wegen des quasi <strong>\u00bbnaturgesetzlichen Ablaufs\u00ab<\/strong> derartiger Prozesse nicht immer zu vermeiden sei (vgl. REFLEXIONEN). <\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\"> Solche Staatssch\u00f6pfungen <strong>\u00bbder sozialistischen Bewegung\u00ab<\/strong>, die sich unhinterfragt und ohne die leisesten Zweifel zu erregen, im politischen Repertoire der heutigen Linken niedergeschlagen haben, <strong> <\/strong>w\u00e4ren etwa zwischen Venezuela, das sich auf dem Weg zu einem zweiten Kuba befindet und dem <strong>&bdquo;rohen Kommunismus&ldquo;<\/strong> der Koreanischen Volksrepublik als der radikalen Zuspitzung des notd\u00fcrftig <strong>&bdquo;westlich&ldquo;<\/strong> zivilisierten chinesischen Stamokap anzusiedeln. Daran gemessen laufen die Segnungen des <strong>&bdquo;Rheinischen Kapitalismus&ldquo;<\/strong> auf die Gr\u00fcndung einer \u201awestlich&lsquo; modernisierten zweiten DDR hinaus. Diesmal unter dem Druck der gegen den Irak-Krieg der USA 2003 gegr\u00fcndeten Achse Peking-Moskau-Berlin-Paris, der \u00f6konomisch in der Ostsee-Pipeline der Firma Gazprom aufgebaut und durch den sozialen Druck des von unserem treusorgenden Sozialstaat herangez\u00fcchteten modernen deutschen Plebejertums erg\u00e4nzt wird, der einer neuen (bonapartistischen) Bourgeoisie erlauben w\u00fcrde, (indem sie v\u00f6llig verfassungskonform und <strong>&bdquo;demokratisch&ldquo;<\/strong> die Machtfrage stellt), ihre alten Machtpositionen wieder einzunehmen. Denn, so Django Schins: <strong>\u00bbDruck erzeugt Gegendruck&#8230;\u00ab<\/strong> Wie k\u00f6nnte es anders sein! <\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\"> Dies die versteckte Botschaft, die aus der von der Sozialstaats-Linken aufgerollten <strong>&bdquo;sozialen Frage&ldquo;<\/strong> politisch herauszulesen ist. Dabei wird geflissentlich der Tatsache aus dem Weg gegangen, da\u00df dieser <strong>&bdquo;Sozialstaat&ldquo;<\/strong> unter den Bedingungen eines \u201abarock&lsquo; anmutenden Steuersystems zugunsten von <em>big money<\/em> und <em>big business<\/em><em> <\/em>zu einem hohen Prozentsatz von der Masse der <strong>&bdquo;regul\u00e4r besch\u00e4ftigten&ldquo;<\/strong> lohnabh\u00e4ngigen Bev\u00f6lkerung finanziert wird. In der politischen Propaganda Der Linken kommt jedoch die Sozialhilfe <strong>&bdquo;vom Staat&ldquo;<\/strong> wie die <strong>&bdquo;Armut von der <\/strong><strong>pauvret\u00e9<\/strong><strong>&ldquo;<\/strong>. Kein Wunder, da\u00df sich die <strong>\u00bbTotengr\u00e4ber des Kapitalismus in dessen Hochburgen\u00ab<\/strong> im Streik befinden. Lieber zahlen sie ihren Tribut an die deutsche Rest-Armut als unter die W\u00f6lfe einer von der wiedervereinigten Linken ertr\u00e4umten Neuauflage der DDR zu fallen.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\"> Die politische Wirksamkeit dieses hervorragenden Kalk\u00fcls ist aber zum Gl\u00fcck begrenzt. Es wird auf die Dauer nicht verhindern, da\u00df jene <strong>\u00bbTotengr\u00e4ber des Kapitalismus\u00ab<\/strong>, um zu ihrem <strong>\u00bbrevolution\u00e4ren Beruf\u00ab <\/strong>zur\u00fcckzukehren, sich als Klasse gegen <U>alle<\/U> Spielarten der Bourgeoisie, ob alte oder neue, linke oder gr\u00fcne, werden organisieren m\u00fcssen, um nicht nur sich, sondern die Menschheit vom Joch des Kapitals und der Ausbeutung der Natur durch das Privateigentum zu befreien.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\"> Zu diesen \u00dcberlegungen geh\u00f6rt zuallererst die Aufarbeitung der im 20. Jahrhundert uneingel\u00f6sten revolution\u00e4ren Strategie der <strong>&bdquo;Partei Marx&ldquo;<\/strong>, die zwischen zwei Konterrevolutionen \u2013 einer pr\u00e4ventiven (durch den deutschen Nationalsozialismus) und einer institutionellen (durch den gro\u00dfrussischen Sozialimperialismus) aufgerieben wurde. Ohne sich im Kern als Klasse f\u00fcr sich organisiert zu haben, endet das Gewinnen von sog. Mehrheiten in der Bev\u00f6lkerung regelm\u00e4\u00dfig bei dem oben charakterisierten Sozialarbeiter-Sozialismus, von dem sich jener Teil der deutschen Linken ern\u00e4hrt, die es sich nach Django Schins zur Aufgabe gemacht hat, die humanistische Seite der Bourgeoisie gegen ihre barbarische zu st\u00e4rken und dadurch zu verhindern, da\u00df das deutsche Kapital gegen seine eigenen <strong>\u00bbExistenzinteressen\u00ab <\/strong>handelt. Bei diesen Winken mit dem Zaunpfahl, mit denen sich der <strong>\u00bbreform-revolution\u00e4r-dialektische Klassenk\u00e4mpfer\u00ab <\/strong>gegen den \u201awestlichen&lsquo; Kapitalismus bei den Ch\u00e1vez, Ahmadinedschad e tutti quanti den n\u00f6tigen R\u00fcckhalt zu verschaffen hofft, kann unser Kritiker mit der historisch bewiesenen enormen Anpassungsf\u00e4higkeit des deutschen Kapitals rechnen, die es im Umgang mit allen m\u00f6glichen Klassenk\u00e4mpfern \u201avon oben&lsquo; von Bismarck \u00fcber Hitler bis Honecker bewiesen hat, um seine Monopolstellung auf dem Weltmarkt zu verteidigen oder ein solches zu schaffen, wobei es inzwischen auch gelernt hat, seine Interessen, f\u00fcr die die V\u00f6lker seit jeher den Kopf hinhalten m\u00fcssen, auch ohne Anwendung au\u00dfer\u00f6konomischer Gewalt durchzusetzen. Der <strong>&bdquo;Sozialstaat&ldquo;<\/strong> dient daher in erster Linie der <strong>&bdquo;sozialen Sicherheit&ldquo;<\/strong> des Kapitals und der Aufrechterhaltung des Kapitalverh\u00e4ltnisses, unter welcher politisch opportunen Taktik auch immer!<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\"> Dem hat sich die Kernbelegschaft der deutschen Arbeiterklasse mit ihren staatsmonopolistisch formierten Gewerkschaften ziemlich nahtlos angepa\u00dft. Gemessen am Durchschnitt der Reall\u00f6hne im Weltma\u00dfstab l\u00e4gen die deutschen zwar weit dar\u00fcber und die chinesischen weit darunter. Dennoch verteidigen die deutschen Arbeiter mit der Verteidigung ihres Reallohns die zuk\u00fcnftigen Reall\u00f6hne der chinesischen Arbeiterklasse. So gesehen dient die Aussperrung von sog. Billigl\u00f6hnern, wie sie, unterst\u00fctzt von den deutschen Monopolgewerkschaften, von der deutschen Linken gefordert wird, der Aufrechterhaltung der bevorzugten Stellung der Arbeiteraristokratie gegen\u00fcber dem <strong>&bdquo;polnischen Klempner&ldquo;<\/strong>, aber gleichzeitig der Verbesserung jener von <strong>&bdquo;Kapital und Arbeit&ldquo;<\/strong> in gemeinsamer Anstrengung geschaffenen Versicherungsagenturen gegen den Klassenkampf.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\"> Ausgehend von der Marxschen Parteilichkeit ist der sozialchauvinistischen Kirchturmpolitik, wie sie auch von Django Schins vertreten wird, die Organisierung des politischen Klassenkampfs des Weltproletariats gegen das Weltkapital entgegenzusetzen, der sich nicht nur gegen die alte Bourgeoisie mit ihrem alten, sondern auch gegen die neue Bourgeoisie, die mit ihrem neuen Faschismus aus dem Realsozialismus und den urspr\u00fcnglich revolution\u00e4ren nationalen Befreiungsk\u00e4mpfen der <strong>&bdquo;Dritten Welt&ldquo;<\/strong> hervorgegangen ist, zu richten hat. In diesem politischen Klassenkampf bilden diese Bourgeoisien gemeinsam eine Einheitsfront gegen das Weltproletariat.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\"> Django Schins meint dagegen immer noch seine Warnung gegen die alte Bourgeoisie aussto\u00dfen zu m\u00fcssen, sie solle ja nicht zu glauben, <strong>\u00bbsich ohne DDR und mit schwachen Gewerkschaften alles erlauben zu k\u00f6nnen\u00ab<\/strong>. Dabei hat er den Einflu\u00df, den der bis an die Z\u00e4hne bewaffnete Reale Sozialismus einst auf die Klassenverh\u00e4ltnisse in Westdeutschland ausge\u00fcbt hat, vor Augen, w\u00e4hrend er den \u00f6konomischen Druck des westdeutschen Kapitals \u00fcber die verl\u00e4ngerte Werkbank DDR auf den anderen Teil der deutschen Arbeiterklasse ebenso ignoriert, wie die Tatsache, da\u00df das westdeutsche Kapital diesen moralisch-milit\u00e4rischen Druck auf die sozialen Verh\u00e4ltnisse in Westdeutschland dadurch h\u00f6chst eintr\u00e4glich hat kompensieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Nachdem diese Gesch\u00e4ftsgrundlage entfallen ist und weil die sich im Weltma\u00dfstab formierenden <strong>&bdquo;Gegenkr\u00e4fte&ldquo;<\/strong> (auch <strong>\u00bbdie staatlichen\u00ab <\/strong>s.o. U.-J. Heuer) noch relativ schwach entwickelt sind, bietet Django Schins der westdeutschen Bourgeoisie einen <strong>&bdquo;historischen Kompromi\u00df&ldquo;<\/strong> an, um den wild gewordenen Kapitalismus der vielen profitgierigen Einzelkapitalisten im Interesse des <strong>\u00bbGesamtkapitalisten\u00ab<\/strong> durch staatliche Intervention wieder an die Leine zu legen. Dadurch w\u00fcrde sich Der Linken ein Zeitfenster \u00f6ffnen, das sie in die Lage versetzt, der <strong>\u00bbmultitude\u00ab <\/strong>konkrete <strong>\u00bbAlternativen\u00ab <\/strong>anzubieten. <\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Die Orientierung am Kommunismus der <strong>&bdquo;Partei Marx&ldquo;<\/strong> liefe dagegen auf einen Kommunismus \u00e0 la Pol Pot hinaus. Bei derartigen Vergleichen sollte sich der Kritiker aber besser an die eigene Nase fassen und sich z.B. die klammheimliche Freude in Erinnerung rufen, mit der die Angriffe des Djihadismus auf die Weltmacht des Kapitals seit jenem 11. September 2001 in der Linken Presse kommentiert werden. Denn dieser religi\u00f6s getarnte Rassenkrieg l\u00e4\u00dft sich durchaus als die direkte Fortsetzung jenes gegen die nicht-kleinb\u00e4uerliche kampucheanischen Gesellschaft gef\u00fchrten sektiererischen <strong>&bdquo;Klassenkriegs&ldquo;<\/strong> begreifen, der 2001 nur eine globale Steigerung in einem religi\u00f6s getarnten Rassenkrieg gegen die \u201awestliche&lsquo; Welt erfahren hat und den die angegriffene kapitalistische Weltmacht ihrerseits nur mit einem Rassenkrieg gegen die arabische Welt zu beantworten wu\u00dfte, bei dem sie vorgab, die Menschheit gegen den Djihadismus zu verteidigen. Daher geh\u00f6rt der 11. September und seine auf der \u201awestlichen Seite&lsquo; von der Linken gen\u00fc\u00dflich ausgeschlachteten (vermeidbaren) ethnizistischen Reaktionen des <strong>&bdquo;Westens&ldquo;<\/strong> zu den  politischen Druckmitteln, die es ihr erleichtern, mit der alten Bourgeoisie in dem von ihr angestrebten historischen Kompromi\u00df besser ins Gesch\u00e4ft zu kommen. Der daf\u00fcr erforderlichen Beschaffung parlamentarischer <strong>\u00bbMehrheiten\u00ab<\/strong> scheint allein der Popanz des von der <em>partei Marx<\/em> <strong>\u00bbimaginierten revolution\u00e4ren Proletariats als Klasse\u00ab <\/strong>im Wege zu stehen, durch den verhindert wird, da\u00df das Kapital ohne <strong>&bdquo;roten Terror&ldquo;<\/strong> in die Schranken gewiesen werden w\u00fcrde&#8230;<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Diesen auf sanftem Wege zu erfolgenden Machtergreifungsphantasien der Neuen Bourgeoisie fehlt bezeichnenderweise jegliche Unterscheidungsf\u00e4higkeit zwischen symbolischen und wirk-lichen Klassenk\u00e4mpfen, vor allem, wenn man sich den leer- und totlaufenden Symbolismus der <strong>\u00bbGegenkr\u00e4fte\u00ab<\/strong> in den Metropolen des \u201awestlichen&lsquo; Kapitals vor Augen f\u00fchrt, der, wie in alten Zeiten von durch und durch abstrakten und politisch hohl t\u00f6nenden Bekenntnissen zum <strong>&bdquo;Kommunismus&ldquo;<\/strong> begleitet wird, den die Alte Bourgeoisie aus propagandistischen Gr\u00fcnden f\u00fcr bare M\u00fcnze zu nehmen vorgibt. Ob die Wirk-lichkeit einer revolution\u00e4ren Massenbewegung mit der Wirk-lichkeit der gesellschaftlichen Widerspr\u00fcche \u00fcbereinstimmt, l\u00e4\u00dft sich wunderbar an der Linken Reaktion auf einen linken ungarischen Politiker demonstrieren, der rundheraus erkl\u00e4rte, da\u00df alle Politiker l\u00fcgen. Anstatt die \u00fcblicherweise zu erwartende Emp\u00f6rung der linken antikapitalistischen Mehrheit zu orchestrieren, w\u00e4re dieser Ausspruch eigentlich hervorragend geeignet gewesen, um die Paradoxien vorzuf\u00fchren, in die sich ein Politiker innerhalb der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft befindet, und zu zeigen, da\u00df es daraus keinen anderen Ausweg gibt als diese (kretische) Paradoxie (&#8230;da\u00df alle Kreter l\u00fcgen) zu verlassen und statt dessen den politischen Klassenkampf der Klasse der Lohnabh\u00e4ngigen gegen die der Bourgeoisie zwecks Verteidigung der Reall\u00f6hne vorzuschlagen, sollen die ungarischen Arbeiter nicht den Faschisten \u00fcberlassen werden. Sicherlich eine Alternative, die in einem Land, das den un-wirklichen Sozialismus gro\u00dfrussischer Pr\u00e4gung noch nicht lange hinter sich hat, nicht unmittelbar einleuchten mag.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Dagegen pa\u00dft es dem Kritiker gut in den Kram, einige lang gehegte Aversionen gegen <strong>\u00bbparteidiktatorisches\u00ab<\/strong> Verhalten aus der <strong>&bdquo;anti-stalinistischen&ldquo;<\/strong> Mottenkisten hervor zu kramen. Diese reichen aber wiederum nicht so weit, um sie auch der <strong>&bdquo;kommunistischen&ldquo;<\/strong> Stasipartei Westdeutschlands teilhaftig werden zu lassen. Die <strong>\u00bbpermanente Kritik an der DKP\u00ab <\/strong>h\u00e4lt er f\u00fcr<strong> \u00bbgeschenkt\u00ab<\/strong>, da sich<strong> \u00bbrealpolitisch\u00ab <\/strong>ohnehin kaum noch jemand f\u00fcr diese interessiere. Abgesehen davon, da\u00df der Kritiker sich nicht die Frage stellt, warum sich die sogenannte <strong>\u00bbparteidiktatorische Variante\u00ab<\/strong> eigentlich <strong>\u00bbvor der Geschichte\u00ab<\/strong> blamiert hat, w\u00e4re es durchaus n\u00fctzlich, sich dar\u00fcber hinaus klarzumachen, da\u00df Die Linke nach vergleichbaren Ereignissen wie dem 11.09. ebenso schnell zu einem Anh\u00e4ngsel der DKP werden k\u00f6nnte, wie diese momentan ein Anh\u00e4ngsel Der Linken ist. Aus seinen politisch vage bleibenden \u00dcberlegungen, <strong>\u00bbwie die Widerspr\u00fcche der b\u00fcrgerlich-kapitalistischen Gesellschaft in Zukunft \u2013 emanzipatorisch oder nicht \u2013 bearbeitet <\/strong>(sic!)<strong> werden\u00ab<\/strong> sollen, aus denen sich dann popul\u00e4re <strong>\u00bbsozialistische Probleml\u00f6sungskonzepte\u00ab<\/strong> im Sinne der Betroffenen ergeben k\u00f6nnten, l\u00e4\u00dft sich bei all seinem taktischen Hin und Her die gemeinsame beton-kommunistische Herkunft Der Linken und der DKP nicht verleugnen, die dem voller Inbrunst verbal hoch gelobten, aber in entgegengesetzter Sto\u00dfrichtung praktizierten Marxschen Programm st\u00e4ndig Hohn spricht.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Diesem inneren Widerspruch scheint sich auch der Kritiker nicht ganz entziehen zu k\u00f6nnen, wenn er resigniert feststellt, <strong>\u00bbda\u00df alle bisherigen Ans\u00e4tze &bdquo;gemeinschaftlicher Produktion&ldquo; an ihrer \u00f6konomischen Ineffizienz gescheitert\u00ab <\/strong>sind. Darin ist ihm ausnahmsweise zuzustimmen. Um aber die Analyse der <strong>\u00bbHyperkomplexit\u00e4t gegenw\u00e4rtiger moderner Gesellschaften\u00ab<\/strong> nicht ausschlie\u00dflich den <strong>&bdquo;marxistischen&ldquo;<\/strong> Tuis in den Geistes- und Sozialwissenschaften zu \u00fcberlassen, m\u00fc\u00dfte eigentlich der dem Projekt <em>partei Marx<\/em> unterstellte <strong>\u00bbGlauben an den Kommunismus\u00ab<\/strong> in ein Wissen verwandelt und beides mit der Strategie der Marxschen Partei verbunden werden. Solche \u00dcberlegungen werden aber von Django Schins als theologischer Geschichtsdeterminismus und als Suche nach dem Himmelreich auf Erden heruntergeputzt, was er dar\u00fcber hinaus zum Anla\u00df nimmt, sich generell zur Rolle der Theologie in der Politik und zur politischen Theologie im allgemeinen auszulassen.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Ob der <strong>\u00bbGlauben an den zwangsl\u00e4ufigen Kommunismus\u00ab<\/strong> dem Bed\u00fcrfnis <strong>&bdquo;verlorener Seelen&ldquo;<\/strong> nach Halt im <strong>&bdquo;Urgrund der Religion&ldquo; <\/strong>entspricht oder nicht, damit m\u00f6gen sich politische Psychologen und Religionskritiker befassen. Ihnen wird Friedrich Engels&lsquo; <em>Anti-D\u00fchring<\/em> wenig weiterhelfen, wenn es darin hei\u00dft, da\u00df die Religion ein Symptom gesellschaftlicher Fremdbestimmung sei, die allein der Kommunismus durch eine <strong>\u00bbgesellschaftliche Tat\u00ab<\/strong> beseitigen k\u00f6nne. (Allerdings nicht so, wie es sich die <strong>\u00bbZukunftsgendarmen\u00ab<\/strong> (Engels) in der DDR vorgestellt haben, die mit der lautstark erhobenen Parole <strong>&bdquo;Religion ist verboten&ldquo;<\/strong>, die Religion dadurch nur noch st\u00e4rker machten.) Folgen wir dagegen der Engelsschen Dialektik, kann es f\u00fcr die kapitalistische Produktionsweise eine revolution\u00e4re oder eine reaktion\u00e4re (einfache) Negation in Form all jener faschistischen, sozialimperialistischen, \u201amarxistisch-leninistischen&lsquo; <strong>\u00bbAlternativen zum Kapitalismus\u00ab<\/strong> geben (wobei selbst die revolution\u00e4re Aufhebung nicht davor gefeit ist, in eine reaktion\u00e4re Negation umzuschlagen).<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Der Kritiker m\u00fc\u00dfte sich au\u00dferdem grunds\u00e4tzlich fragen lassen, was er sich \u00fcberhaupt unter <strong>\u00bbdem Kommunismus\u00ab<\/strong> vorstellt? Der <strong>&bdquo;Sozialismus des 21. Jahrhunderts&ldquo;<\/strong> geh\u00f6rt mit Sicherheit nicht dazu, ebensowenig wie die Verteidigung des Sozialstaats, worin er die <strong>\u00bbVoraussetzung f\u00fcr jeden weiteren sozialen Fortschritt\u00ab<\/strong> sieht \u2013 \u00fcber dessen Tr\u00fcmmer die <em>partei Marx<\/em> angeblich auf ihrem Weg zum Kommunismus brutal hinweg schreite. Dagegen mu\u00df das Argument auf taube Ohren treffen, da\u00df es sich bei der Errichtung jenes Sozialstaats um nichts anderes als die <strong>&bdquo;Beseitigung&ldquo;<\/strong> der Klassengesellschaft auf b\u00fcrgerlichem Wege (Bonapartismus) und die politische Entm\u00fcndigung jedes potentiellen revolution\u00e4ren Subjekts handelt.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Der Sozialstaat ist das Konzentrat der Erfahrungen der Bourgeoisie mit den bisherigen Klassenk\u00e4mpfen bei gleichzeitig amts\u00e4rztlich verordneter Amnesie des Proletariats als revolution\u00e4rem Subjekt; er ist der zivilisierte Faschismus. Losgel\u00f6st und getrennt vom Grundwiderspruch der kapitalistischen Produktionsweise ist der Sozialstaat nur auf reaktion\u00e4re Weise zu verteidigen. Die Verteidigung des <strong>\u00bbSozialeigentums\u00ab<\/strong> als <strong>\u00bbResultat langer sozialer K\u00e4mpfe fortschrittlicher Kr\u00e4fte\u00ab<\/strong> l\u00e4uft politisch auf die R\u00fcckgewinnung der <strong>&bdquo;untergegangenen K\u00f6nigreiche&ldquo;<\/strong> des Realen Sozialismus hinaus mit der sich neu formierenden anti-&lsquo;westlichen&lsquo; Allianz im R\u00fccken. Der linke wie der rechte Revisionismus sind im Prinzip beide vergangenheitsorientiert. Die politischen Protagonisten des linken Revisionismus k\u00f6nnen die einfache Frage nicht beantworten, wer denn hier wen bzw. wer sich von wem emanzipieren soll? Ist das Austesten der <strong>\u00bbGrenzen der Profitdominanz des Kapitalismus\u00ab<\/strong> so zu verstehen, da\u00df der \u201awestliche&lsquo; Kapitalismus durch einen <strong>&bdquo;anti-kapitalistischen&ldquo;<\/strong> Terror- und Polizeistaat ersetzt und von einem anti-&lsquo;westlichen&lsquo; Sozialismus abgel\u00f6st werden soll?<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Da die Untersuchung der wirk-lichen Klassenverh\u00e4ltnisse von den Propagandablasen geballter Sozialstaats-Demagogie st\u00e4ndig zugesch\u00fcttet wird, er\u00fcbrigen sich alle weiteren Fragen nach dem Sinn derartiger Testversuche. Oder die sozialen Bewegungen m\u00fc\u00dften wirklich ihr demagogisches Sozialarbeiter-Profil ablegen, was zu hundert Prozent unwahrscheinlich ist. Letztlich ist allein vom Marxschen <em>Kapital<\/em> (und dem KM) her zu begr\u00fcnden, warum der Kapitalismus an den Weltmarkt gebunden und die Arbeiterklasse nur als internationales Proletariat eine revolution\u00e4re Klasse ist, die Arbeiterklassen der westlichen Welt sich aber momentan nicht so bezeichnen lassen, weil sie noch unter der Dominanz ihrer Arbeiteraristokratie stehen. Dennoch macht auch die deutsche Arbeiterklasse objektiv einen Teil des Weltproletariats aus und dies wird auch subjektiv der Fall sein, sobald sie sich als internationale Klasse (wie das ja auch die Bourgeoisie tut) begreift.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Ganz gewi\u00df wird die Entwicklung der deutschen Arbeiterklasse von einer Klasse an sich zur Klasse f\u00fcr sich weder durch eine <strong>\u00bbphilosophische Setzung\u00ab<\/strong> am Schreibtisch noch aus den K\u00e4mpfen f\u00fcr den von Django Schins beschworenen Sozialstaat erfolgen; denn in beiden F\u00e4llen w\u00fcrde es sich dabei um ein fiktives revolution\u00e4res Proletariat handeln. Dagegen wurde die anti-imperialistische Kulturrevolution der 60er Jahre von einem wirk-lichen revolution\u00e4ren Subjekt getragen, deren tiefgreifende Umw\u00e4lzungen des \u00dcberbaus der ganzen Gesellschaft bis hinauf zur Bourgeoisie sich inzwischen in ihr (sozial)faschistisches Gegenteil verwandelt haben. Dadurch ist der R\u00fcckweg zu den revolution\u00e4ren Wurzeln der 2.-Juni-Bewegung abgeschnitten oder nur als Farce m\u00f6glich. Diese hatte es vers\u00e4umt, ihre Kulturrevolution in die, wenn auch von der Arbeiteraristokratie dominierte, Arbeiterklasse zu tragen \u2013 oder, wo ein solcher Versuch stattfand, war dieser als arbeiteraristokratischer Mummenschanz mit den bekannten aus den real-sozialistischen Lehrb\u00fcchern erborgten Klassenbegriffen und einer entsprechenden Klassenanalyse erfolgt.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Nach den Vorgaben des Kritikers mu\u00df sich dagegen die Arbeiterklasse zuerst in einen Teil der <strong>\u00bbmultitude\u00ab<\/strong> verwandelt und an den <strong>\u00bbgesellschaftlichen K\u00e4mpfen der Gegenwart (um den Sozialstaat)\u00ab<\/strong> teilgenommen haben, um sich <strong>\u00bbin einem geschichtlichen Proze\u00df zu einem handlungsf\u00e4higen Subjekt (zu) entwickeln\u00ab<\/strong>, bevor sie sich irgendwann einmal aus einer Klasse an sich in die Klasse f\u00fcr sich verwandeln darf. Die Kulturrevolution der 60er Jahre wird also nicht mehr in die Arbeiterklasse getragen, sondern letztere hat sich in einen Teil der <strong>\u00bbmultitude\u00ab<\/strong> zu verwandeln, um gemeinsam mit <strong>\u00bbden demokratischen Kleinb\u00fcrgern\u00ab <\/strong>(Marx) einige Korrekturen an den Strukturen der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft anzubringen, die eilfertig von der Bourgeoisie \u00fcbernommen werden, um  jegliche Voraussetzungen f\u00fcr den politischen Klassenkampf im Keim zu ersticken. Genau darin unterscheiden sich die Parteig\u00e4nger des <strong>\u00bbechten Kommunismus\u00ab<\/strong> von der angeblich <strong>\u00bbauthentischen Linken\u00ab<\/strong>, deren linke Authentizit\u00e4t von jenen, wie es hei\u00dft, str\u00e4flich mi\u00dfachtet wird. Dadurch w\u00fcrden diese sich aber nur selbst blockieren. Die einzigen die sich selbst blockieren, sind in Wahrheit jene <strong>\u00bbauthentischen Linken\u00ab<\/strong> selbst, die es systematisch vers\u00e4umt haben, die geschichtliche Entwicklung des Sozialismus seit 1917 auf ihre Authentizit\u00e4t als wirk-liche Klassenk\u00e4mpfe zu untersuchen. Dies w\u00e4re ein erstes Anzeichen in Richtung einer Beseitigung der eigenen Selbstblockade gewesen und durchaus auch keine <strong>\u00bbobjektiv nicht erf\u00fcllbare Bedingung\u00ab<\/strong>, die von der <em>partei Marx<\/em> angeblich aufgestellt wird. <\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">In Anlehnung an den von Lenin stammenden Begriff des <strong>&bdquo;imperialistischen \u00d6konomismus&ldquo;<\/strong>, womit er die ausschlie\u00dfliche Fokussierung auf die Arbeiterinteressen unter Mi\u00dfachtung z.B. der Unterdr\u00fcckung der nicht-russischen Nationen durch das gro\u00dfrussische Zarentum kritisiert, geh\u00f6rt heute in der Umkehrung dieses Begriffs so etwas wie ein <strong>&bdquo;\u00f6konomistischer Politizismus&ldquo;<\/strong> zur Grundausstattung der Linken Partei (wenn es z.B. hei\u00dft: die Erf\u00fcllung dieser Forderung verlangen wir von <strong>&bdquo;der Politik&ldquo;<\/strong>, und man sich fragt, wer das denn sein soll?). Wer sich andererseits der aus diesem <strong>&bdquo;Politizismus&ldquo;<\/strong> abgeleiteten <strong>\u00bbwirklichen Praxis\u00ab<\/strong> nicht beugt, dem wird, wie in unserem Fall, eine <strong>\u00bbkontemplative Grundstruktur des Denkens\u00ab<\/strong> bescheinigt. <\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Dieses Mi\u00dfverh\u00e4ltnis zwischen <strong>&bdquo;Theorie und Praxis&ldquo;<\/strong> wird in einem <strong>Exkurs<\/strong> zu einem Aufsatz von W.F. Haug untersucht, indem die von Haug bem\u00fchte Leninsche materialistische Erkenntnistheorie den Marxschen <em>Feuerbachthesen<\/em> gegen\u00fcbergestellt wird; d.h. die rein erkenntnistheoretische Entgegensetzung des Subjekts zum zu erkennenden Gegenstand einerseits und die Marxsche Gegenthese andererseits, da\u00df dem menschlichen Denken gegenst\u00e4ndliche Wahrheit nur zukomme, wenn diese nicht als Frage der Theorie (Denken <U>und<\/U> Sein, Geist <U>und<\/U> Materie), sondern als praktische Frage behandelt wird. Nach Haug denken die Mensch im Sozialismus aber anders (notfalls unter Zuhilfenahme des Polizeistaats?), weil hier das <strong>\u00bbVerh\u00e4ltnis von materieller und ideeller T\u00e4tigkeit\u00ab<\/strong> von den real-sozialistischen Produktionsverh\u00e4ltnissen bestimmt sei. Im Haugschen Sozialismus herrscht der Materialismus der Produzierenden, im Kapitalismus dagegen der Vorrang der Idee und der Konkurrenzk\u00e4mpfe der Kopfarbeiter, deren Stellung <strong>\u00bbim gesellschaftlichen System der Teilung der Arbeit\u00ab<\/strong> von Haug nachfolgend untersucht wird.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Dieser Dualismus von geistiger und materieller T\u00e4tigkeit ist nach den Marxschen <em>Feuerbachthesen<\/em> durch eine <strong>\u00bb&ldquo;revolution\u00e4re&ldquo;, &#8230;&ldquo;praktisch-kritische&ldquo; T\u00e4tigkeit\u00ab<\/strong> aufhebbar, f\u00fcr Haug dagegen nicht. Daraus resultiert seine Unf\u00e4higkeit, ein dialektisches Verh\u00e4ltnis zwischen <strong>&bdquo;der Waffe der Kritik&ldquo;<\/strong> und der <strong>&bdquo;Kritik der Waffen&ldquo;<\/strong> herzustellen. Ihm geht es vielmehr um die unmittelbar praktischen Fragen, die sich einem Philosophie-Lehrstuhl-Inhaber im Kapitalismus stellen. Daraus ergibt sich, um auf die von Django Schins eingangs gestellte Frage nach der Praxis zur\u00fcckzukommen, der Konflikt zwischen dem Berufsdenker auf der einen und dem Nicht-Denker auf der anderen Seite.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Denker m\u00fcssen auch essen, lautet Haugs These, die von keinem einzigen Berufsdenker falsifiziert werden wird. Dementsprechend versteht Haug, gest\u00fctzt auf die Leninsche Interpretation der ersten Drei Kapitel des Marxschen <em>Kapital<\/em> diese als eine auf das <strong>\u00bbAlltagsbewu\u00dftsein\u00ab<\/strong> als <strong>\u00bbunmittelbarem Bewu\u00dftsein\u00ab<\/strong> zielende \u00f6konomistische M\u00e4rchenerz\u00e4hlung, worin Methode und Problemstellung des <em>Kapital<\/em> in \u00e4u\u00dferst versimpelter Form dargestellt werden, was den Intentionen der damaligen westdeutschen Linken dabei wahrscheinlich sehr entgegengekommen sein mu\u00df, um ihre <em>Kapital<\/em>-Interpretationen von der gesellschaftlichen und politischen Wirklichkeit in Deutschland abzukoppeln. F\u00fcr Haug wird Marx zu einem Vorl\u00e4ufer der Leninschen Widerspiegelungstheorie. Dieser Nachweis gelingt ihm aber nur, weil er Marx zum Kantischen Idealisten stempelt und vollmundig erkl\u00e4rt, da\u00df dadurch <strong>\u00bbder Anspruch dialektisch-materialistischer Erkenntnistheorie im Hauptwerk von Marx eingel\u00f6st\u00ab<\/strong> sei.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Da\u00df die Widerspiegelungstheorie aber der 1. <em>Feuerbachthese<\/em> (s.o.) diametral entgegengesetzt ist, k\u00fcmmert Haug weniger. Seine praktische Erkenntnistheorie lautet: <strong>\u00bbIndem die Erkenntnistheorie von der Notwendigkeit der Erkenntnis und den notwendigen Anstrengungen ausgeht, f\u00f6rdert sie die Produktivit\u00e4t, ermutigt zur Aktivit\u00e4t.\u00ab<\/strong> Denn der objektive Idealist (Lenin) verlegt die Erkenntnis in die Realit\u00e4t der Sache selbst. Dieser linke Pragmatismus hat mit der Identit\u00e4t von erkennendem Subjekt und revolution\u00e4rer T\u00e4tigkeit nichts mehr zu tun. \u00dcbrig bleibt dann noch die Kl\u00e4rung der <strong>\u00bbGebrauchsweisen\u00ab<\/strong> der Dinge, um vom <strong>\u00bbStandpunkt des gesellschaftlichen Lebensprozesses an die Sache\u00ab<\/strong> heranzugehen. Das Verh\u00e4ltnis Mensch \u2013 Natur l\u00e4uft darauf hinaus, da\u00df zur Produktion von Lebensmitteln die Natur <U>erkannt<\/U> werden mu\u00df. Wenn dagegen das Denken <U>als erstes<\/U> gesetzt werde, wird es unwahr und dient allein den Ausbeuterklassen. <\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Ergo: Nur, wenn der Kopfarbeiter seine materielle Unselbst\u00e4ndigkeit <U>erkennt<\/U> und sein Denken <strong>\u00bb&#8230;der Gesellschaft der Produzenten gem\u00e4\u00df ist\u00ab<\/strong>, wird das menschenm\u00f6gliche Ma\u00df an Freiheit des Denkens (= Wahrheit) prinzipiell erreichbar sein. (Sonst nicht?)<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\"> Die Frage ist nur, ob diese Formel f\u00fcr Marxisten innerhalb des \u201awestlichen&lsquo; Kapitalismus ebenso g\u00fcltig ist wie f\u00fcr Gesellschaften, die sich zum Schein als Gesellschaft der Produzenten ausgeben, in Wahrheit aber eine Diktatur \u00fcber die Produzenten hergestellt haben. Die durch einen solchen Vergleich zutage tretende Wahrheit besitzt, wie die Geschichte zeigt, eine noch geringere Halbwertzeit als die <strong>&bdquo;ewigen Wahrheiten&ldquo;<\/strong>, die von daf\u00fcr bezahlten Ideologen gew\u00f6hnlich f\u00fcr die b\u00fcrgerliche Gesellschaft produziert werden.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Im Gegensatz zum jungen Marx scheint der von Haug zitierte Lenin mit Feuerbach durchaus noch nicht <strong>&bdquo;fertig&ldquo;<\/strong> zu sein, sondern einem subjektiven Materialismus bzw. einem vulg\u00e4r-materialistischen Praxisbegriff anzuh\u00e4ngen. Das Materialistische an der Leninschen Erkenntnistheorie bestehe darin, da\u00df sie <strong>\u00bbder Aneignung der ideellen Produktion durch die materiellen Produzenten\u00ab<\/strong> entgegenkomme. Diese Definition hat mit den tats\u00e4chlichen im Realen Sozialismus wirksam gewesenen Widerspr\u00fcchen leider nicht das geringste zu tun. Haugs Anspruch an die materialistische Dialektik, <strong>\u00bbAusdruck und Mittel der Praxis der gesellschaftlichen Menschheit\u00ab<\/strong> zu sein, erweist sich auch nachtr\u00e4glich noch als der blanke Hohn, weil diese letztlich nur als Vehikel der System-Auseinandersetzung gedient hat.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\"> Angesichts dieses Mi\u00dfverh\u00e4ltnisses sollte Haug mit seiner Kritik an der Zitierwut der westeurop\u00e4ischen Linken und als vorgeblicher Verteidiger der <strong>&bdquo;Klassiker des Marxismus&ldquo;<\/strong> aus seinem Glashaus heraus nicht mit Steinen schmei\u00dfen. Das hat er mit seiner krassen Fehlinterpretation der Marxschen <em>Feuerbachthesen<\/em> bereits unter Beweis gestellt. Nicht zuletzt waren es die Tuis des Realen Sozialismus, die es meisterlich verstanden haben, jeden Kritiker mit eine \u00dcberf\u00fclle an <strong>&bdquo;Klassiker-Zitaten&ldquo;<\/strong> einzuseifen. Dummerweise hat sich in der von ihnen viel beschworenen <strong>&bdquo;Praxis&ldquo;<\/strong> gezeigt, da\u00df einem Sozialismus, der seine Kanonen gegen die unmittelbaren Produzenten richtet, um die Privilegien seiner neuen Bourgeoisie gegen dieselben zu verteidigen, auch die aller sch\u00f6nste <strong>&bdquo;marxistische&ldquo;<\/strong> Zitatesammlung nicht aus dem Schlamassel hilft, zumal Ansicht, Auffassung und Methode der Begr\u00fcnder des Kommunismus der gro\u00dfen L\u00fcge des Realen Sozialismus ihrem ganzen Wesen nach widersprechen.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\"> Abschlie\u00dfend w\u00e4re erneut zu fragen, ob die Intentionen der Anti-Globalisierungsbewegung bei n\u00e4herer Betrachtung nicht viel eher als eine Antwort der <strong>&bdquo;marxistischen&ldquo;<\/strong> Linken auf die (klein)b\u00fcrgerliche, anti-<strong>&ldquo;kommunistische&ldquo;<\/strong> Kritik der Masse der Bev\u00f6lkerung Osteuropas am Realen Sozialismus mit dem Ziel seiner nachtr\u00e4glichen Ehrenrettung zu interpretieren sind, um die Restbest\u00e4nde einer historisch dem Untergang geweihten faschistoiden und in sich selbst erstarrten reaktion\u00e4ren Form des Sozialismus am Leben zu erhalten \u2013 wo auch immer und koste es, was es wolle?! (Exkurs Ende)<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\"> Diesen Widerspruch versucht Django Schins dadurch zu l\u00f6sen, da\u00df er \u00fcberhaupt in Frage stellt, da\u00df die b\u00fcrgerliche Gesellschaft nach den von Marx systematisch entwickelten Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten funktioniert bzw. damit auf Dauer gerade nicht funktionieren kann. Denn, so der Kritiker, wer an das Vorhandensein solcher Gesetze glaube, sei ein Metaphysiker. Dieser Gesetzes-Skeptizismus vertr\u00e4gt sich ganz hervorragend mit Haugs erkenntnistheoretischem Utilitarismus. <\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Mit dem <strong>\u00bbgegebenen Menschen\u00ab<\/strong>, auf den es statt dessen ankomme, landet Django Schins zwangsl\u00e4ufig beim <U>abstrakten<\/U> Menschen. Die Aufgabe der <em>partei Marx<\/em> besteht dagegen, ausgehend von der <strong>\u00bb&ldquo;revolution\u00e4re<\/strong>(<strong>n<\/strong>)<strong>&ldquo;, &#8230;&ldquo;praktisch-kritische<\/strong>(<strong>n<\/strong>)<strong>&ldquo; T\u00e4tigkeit\u00ab <\/strong>(<em>Feuerbachthesen<\/em>) darin, die Umschlagpunkte in den Widerspr\u00fcchen der gegebenen Gesellschaft ausfindig zu machen, die bisherigen Klassenk\u00e4mpfe einer kritischen Analyse zu unterziehen und das ganze in der revolution\u00e4ren \u00d6ffentlichkeit zu verbreiten.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Die von Django Schins bevorzugte Vorgehensweise l\u00e4uft statt dessen auf einige Merks\u00e4tze aus den Sozialwissenschaften hinaus (<strong>&bdquo;Druck erzeugt Gegendruck&ldquo;<\/strong>), von denen ausgehend es aber nicht m\u00f6glich sein soll, das vom modernen Sozialstaat des Kapitals freigesetzte Prekariat vom Proletariat zu unterscheiden. Dieselbe Skepsis, die er gegen\u00fcber dem vom Kapitalismus erzeugten Proletariat (dabei handelt es sich um die <strong>\u00bbKopfgeburt\u00ab<\/strong> eines blutleeren Philosophen) meint sich vorbehalten zu m\u00fcssen, wendet er seltsamerweise auf jenes hochgelobte Prekariat mit folgendem absurden Vergleich gerade nicht an: <strong>\u00bbDie Globalisierungskritiker (GK) haben mit ihren Massenprotesten die WTO immerhin in eine Krise gest\u00fcrzt. Kennst du eine Arbeiterklasse, die das geschafft hat?\u00ab<\/strong> <\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\"> Abgesehen davon, da\u00df diese Bewegungen eine wichtige Fr\u00fchwarn-Funktion f\u00fcr die Bourgeoisie darstellen, die ihr dazu verhilft, ihr System an die zunehmenden Widerspr\u00fcche innerhalb der kapitalistischen Produktionsweise anzupassen, w\u00e4ren die F\u00fchrer dieser Bewegungen vor allem dahingehend zu kritisieren, da\u00df sie ihre politischen Karten nicht offen auf den Tisch legen und sich offen zu ihren politischen Zielen bekennen, anstatt diese durch b\u00fcrgerlich-demokratische Phrasen zu kaschieren. Auf der anderen Seite mu\u00df keiner wirk-lichen Massenbewegung der Kommunismus als Ziel vorgeschrieben werden.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Die heutige Linke tut aber mit ihrer <strong>&bdquo;demokratischen&ldquo;<\/strong> Heuchelei so als w\u00e4re f\u00fcr sie der <strong>&bdquo;Kommunismus&ldquo;<\/strong> eine Sache der Vergangenheit und die Ziele der Massenproteste mit den ihren hundertprozentig deckungsgleich. Die Marxschen Kommunisten <strong>\u00bbhaben theoretisch\u00ab<\/strong>, wie es im KM hei\u00dft,<strong> \u00bbdie Einsicht in die Bedingungen, den Gang und die allgemeinen Resultate der proletarischen Bewegung voraus\u00ab<\/strong>. Ohne jeglichen Funken der Kritik liest sich die Propaganda Der Linken gegen\u00fcber den von ihr hoch gelobten Massenproteste dagegen wie Frontberichterstattung.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Die Formulierung in <strong>\u00bbEin Gespenst geht um in Europa&#8230;\u00ab<\/strong> vom <strong>\u00bbWeltkrisenmanagement, dem die Linke wie Versicherungsvertreter\u00ab<\/strong> hinterher haste, ist nur darin erg\u00e4nzungsbed\u00fcrftig geworden, da\u00df sich inzwischen auch Teile des US-Establishments an diese Bewegung angeh\u00e4ngt haben. Das aber best\u00e4tigt die Vermutung, da\u00df Die Linke darin ebenfalls ihre eigenen Ziele verfolgt. Nur mit denjenigen Protesten, die in wirk-liche Massenbewegungen umschlagen, ist eine Revolution zu machen. Django Schins&lsquo; <strong>\u00bbreal existierende kapitalismuskritische Subjekte der Ver\u00e4nderung\u00ab<\/strong> werden sich dagegen als Phantom erweisen.<\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">\u00dcbrig bleibt der Hiatus zwischen Theorie und Praxis, der bei dem Kritiker und dem von diesem bem\u00fchten W.F. Haug weit auseinander klafft, da <strong>\u00bbdie Bedeutung der &bdquo;revolution\u00e4ren&ldquo;, der &bdquo;praktisch kritischen&ldquo; T\u00e4tigkeit\u00ab<\/strong> von beiden ignoriert oder nicht verstanden und aus den <em>Feuerbachthesen<\/em> eine vulg\u00e4r-materialistische Erkenntnistheorie zusammengeschustert wird. Ein Abfallprodukt dieser Denkweise ist die Verunglimpfung der gegen jegliche linke Heuchelei gerichteten Dissidenz der <em>partei Marx<\/em> ganz im Stil und in der Nachfolge dessen, was unter Stalin und Breshnew als pathologische Entartung der Kritik  entsprechend &bdquo;behandelt&ldquo; wurde. <\/p>\n<p ALIGN=\"JUSTIFY\">Solange der Kritiker der <em>partei Marx<\/em> in dieser Denkweise befangen bleibt, wird er aus dem Gegenstand seiner Kritik auch nichts lernen.<\/p>\n<p><a href='http:\/\/www.parteimarx.org\/wp-content\/uploads\/2006\/05\/pM-0907-KRITIK-1-Antwort-an-DS-pdf.pdf'>Den ganzen Text als PDF-Datei laden<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dieser Antwort an einen Kritiker des Projekts partei Marx (siehe ANHANG 1) wird die Ersetzung des Widerspruchs zwischen Proletariat und Bourgeoisie durch den Widerspruch zwischen dem Einzelmenschen und dem Kapitalismus, wie er seinerzeit in der Anti-Globalisierungsbewegung vertreten wurde, gest\u00fctzt u.a. auf das Manifest der kommunistischen Partei, zur\u00fcckgewiesen.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[5],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=62"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/62\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=62"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=62"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=62"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}