{"id":1764,"date":"2016-02-27T16:19:38","date_gmt":"2016-02-27T14:19:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.parteimarx.org\/?p=1764"},"modified":"2016-02-28T21:32:05","modified_gmt":"2016-02-28T19:32:05","slug":"reaktionen-2015","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.parteimarx.org\/?p=1764","title":{"rendered":"Reaktionen (2015)"},"content":{"rendered":"<p>Diese REAKTIONEN enthalten den Entwurf zur Gr\u00fcndung eines Kommunistischen\u00a0Korrespondenz Komitees, das einen kommunistischen KorrespondenzBlog herausgeben\u00a0soll und das eines Tages die REAKTIONEN fortsetzen und diese wahrscheinlich\u00a0\u00fcberfl\u00fcssig machen wird. Im Nachhinein werden sich die REAKTIONEN dann vielleicht\u00a0als dessen Vorform darstellen. Aber es w\u00e4re eine Illusion zu glauben, das eine w\u00fcrden\u00a0sich naturw\u00fcchsig aus dem anderen entwickeln.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.parteimarx.org\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/pM-1601-REAKTIONEN-2015.pdf\">REAKTIONEN 2015<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.parteimarx.org\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/pM-1601-REAKTIONEN-ANHANG-1.pdf\">REAKTIONEN ANHANG 1<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.parteimarx.org\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/pM-1601-REAKTIONEN-ANHANG-2.pdf\">REAKTIONEN ANHANG 2<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.parteimarx.org\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/pM-1601-REAKTIONEN-ANHANG-3.pdf\">REAKTIONEN ANHANG 3<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.parteimarx.org\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/pM-1601-REAKTIONEN-ANHANG-4.pdf\">REAKTIONEN ANHANG 4<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.parteimarx.org\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/pM-1601-REAKTIONEN-ANHANG-5.pdf\">REAKTIONEN ANHANG 5<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.parteimarx.org\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/pM-1601-REAKTIONEN-ANHANG-6.pdf\">REAKTIONEN ANHANG 6<\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Microsoft Sans Serif,sans-serif;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: x-large;\"><span lang=\"de-DE\"><b>_____________________________________<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b><br \/>\n<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an F.W. <\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">(04.01.2015)<br \/>\nBetreff: LINKS<\/span><\/span><\/span><\/span><b> <\/b><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVuSans-Bold,sans-serif;\"><br \/>\n<span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Lieber F.W., herzlichen Dank f\u00fcr die Neujahrsgr\u00fc\u00dfe, die ich mit Versp\u00e4tung erwidere. Ebenso vielen Dank f\u00fcr die Links zu dem &#8218;Interview&#8216; <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Etwas \u00fcber das Proletariat<\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> und &#8218;Eine Erwiderung&#8230;&#8216; [1]<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n&#8230; Das Adorno-Zitat am Schlu\u00df von &#8218;Eine Erwiderung&#8216; hat mir gefallen. Wenn man es auf die in dem &#8218;Interview&#8216; angesprochene Situation in der Ukraine \u00fcbertr\u00e4gt, w\u00fcrde sich zeigen, das bisher niemand die Gr\u00fcnde benennen kann oder zumindest genauer untersucht hat, warum (nicht nur dort) <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>die T\u00fcren verrammelt<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> sind. Die liegen meiner Ansicht nach in der Geschichte zun\u00e4chst einmal der russischen Revolution und allem, was daraus danach gefolgt ist. Diese beginnt nicht 1917, sondern mit der Entdeckung der Narodniki und Tschernyschewskis durch Marx und Engels nach ihrer Abrechnung mit Bakunin in der IWA [2] und nach dem Untergang der Commune.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nWenn die ukrainischen Genossen ihre eigene Situation mit den seit dieser Zeit stattfindenden Auseinandersetzungen abgleichen w\u00fcrden, k\u00e4men sie auch sehr schnell darauf, da\u00df z.B. die Bolschewiki in der Ukraine, anstatt sich mit den Bauern und den Arbeitern gegen Grundbesitz und Kapital zusammenzuschlie\u00dfen, wie mal bemerkt wurde, die Vorrechte der russischen Grundbesitzerklasse in der Ukraine, die wahrscheinlich denen der englischen in Irland sehr \u00e4hnelte, verteidigen &#8218;mu\u00dften&#8216;, um die Sowjetunion gegen die internationale Konterrevolution zu verteidigen. Inwieweit die Rada und die ukrainischen Grundbesitzer tats\u00e4chlich politisch identisch waren, w\u00e4re zu untersuchen. Auf jeden Fall h\u00e4tten die Bolschewiki, wenn sie sich an die Marxschen Sassulitsch-Briefe gehalten h\u00e4tten und nicht nur an das KAP[ITAL], auch zu Feinden nicht nur der ukrainischen, sondern auch der russischen Grundbesitzerklasse werden m\u00fcssen. So aber verteidigten sie (m\u00f6glicherweise ungewollt) die russischen gegen die ukrainischen Grundbesitzer und gegen die ukrainischen Bauern, w\u00e4hrend die Leninsche L\u00f6sung der N[ationalen]F[rage] zur (Stalinschen) Phrase verkam und diese sich auf der Grundlage des linken Sozialimperialismus in russischen Gro\u00dfmachtchauvinismus verwandelte. Die NF war ohne B[auern]F[rage] unl\u00f6sbar. Daran leiden die Revolution\u00e4re in der Ukraine augenscheinlich bis zum heutigen Tag, w\u00e4hrend ich bei der westeurop\u00e4ischen Linken keinerlei Gef\u00fchlsregungen dieser Art feststellen kann, offenbar weil sie sich hier mit Putins Hilfe kurz vor dem M\u00e4rz 1917 w\u00e4hnt, damit Putin dann dem &#8218;ukrainischen Faschismus&#8216; ungest\u00f6rt an die Gurgel gehen kann. Solange fressen sie weiter Kreide und tarnen sich als Demokraten.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nVorl\u00e4ufiges Fazit: Die Frage nach dem Proletariat stellt sich auf doppelte Weise historisch. Einmal im Sinne der Analyse der Geschichte der bisherigen Revolutionen seit 1789, zum andern als Aufarbeitung der Marxschen Analysen der proletarischen Revolution in Frankreich in Verbindung mit der Europ\u00e4ischen Revolution von 1848 und ihren politischen Folgen. Diese Verbindung l\u00e4\u00dft sich auf b\u00fcrgerliche, kleinb\u00fcrgerliche oder sonst wie herstellen, oder aber unter dem Gesichtspunkt der <span lang=\"en-GB\">Foreign<\/span> Policy der Working class. Nur dann entgeht die Debatte \u00fcber das Proletariat den sonst allgemein \u00fcblichen Abstraktionen, in denen auch die Diskussion in den o.g. Texten befangen ist.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDamit aber noch nicht genug: weil die Frage nach der <span lang=\"en-GB\">Foreign<\/span> Policy selbstverst\u00e4ndlich mit der <span lang=\"en-GB\">Foreign<\/span> Policy der europ\u00e4ischen Gro\u00df- und Hegemonialm\u00e4chte zusammenh\u00e4ngt. Von letzteren gab es bis 1848 Gro\u00dfbritannien, Ru\u00dfland und bis 1815 Frankreich (f\u00fcr Marx endet die Franz\u00f6sische Revolution 1815!) und dazu die Gro\u00dfm\u00e4chte \u00d6sterreich und Preu\u00dfen. Beide versuchten, ihren Einflu\u00df in Deutschland und nicht etwa Deutschland[s] (was f\u00fcr ein monstr\u00f6ses Gebilde das &#8218;Altreich&#8216; auch immer nach dem 30-j\u00e4hrigen Krieg gewesen sein mag!) gegen die beiden Hegemonialm\u00e4chte zu verteidigen. Die <span lang=\"en-GB\">Foreign<\/span> Policy der Marxschen Partei geht 1848 und danach von dieser Konstellation aus&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDas KAP mu\u00df also nicht nur unter dem internationalen (siehe Indien), sondern auch unter diesem &#8217;nationalen&#8216; Aspekt gelesen werden. Wird es aber nicht! Dann mu\u00df die Lekt\u00fcre eben in Abstraktionen h\u00e4ngenbleiben!<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nWie Du leicht erkennen kannst, bin ich schon aus diesen Gr\u00fcnden an der Debatte in der Ukraine \u00e4u\u00dferst interessiert.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nPutins Ru\u00dfland will wieder Hegemonialmacht werden, um den USA und (danach seinem momentanen Verb\u00fcndeten) China Paroli bieten zu k\u00f6nnen. Dazu mu\u00df er zumindest die Eroberungen der alten Zaren in Europa wieder herstellen und die &#8218;Trag\u00f6die&#8216;, von der das Stalinsche Weltreich mit seinem Zusammenbruch getroffen wurde, revidieren.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nEs gr\u00fc\u00dft herzlich<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich Knaudt<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] Vgl. <b>F.W. an U.K.<\/b> (30.12.2014):<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">hallo ulrich knaudt,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">hiermit melde ich mich mal wieder mit dem hinweis auf zwei texte:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">hier eine erkl\u00e4rung ukrainischer linker zur kollaboration der &#8222;roten hilfe&#8220; mit den pro-russischen kr\u00e4ften in<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">der ukraine:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">http:\/\/avtonomia.net\/2014\/12\/19\/nam-ne-potribna-vasha-pidtrimka-wir-brauchen-diese-unterstutzung-nicht\/<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">und hier ein interview mit einem marxisten, der auf seiten der ukrainischen armee gegen die separatisten<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">k\u00e4mpft:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">https:\/\/dasgrossethier.wordpress.com\/2014\/12\/25\/fur-mich-als-marxisten-ist-die-wahl-zwischenden-<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">weisgardisten-und-petljura-anhangern-offensichtlich\/<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">beste gr\u00fc\u00dfe und einen guten rutsch,<br \/>\nf. w.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[2] International Workers Association (Internationale Arbeiter Assoziation).<\/p>\n<p>____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an F.W. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(06.01.2015)<br \/>\nBetreff: NACHTRAG<br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Lieber F.W., &#8230;<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Zu dem Thema Marx-Ru\u00dfland-Narodniki empfehle ich meinen Aufsatz in Beitr\u00e4ge zur <\/span><\/span>Marx-Engels-Forschung NF 2012, 56ff. Vielleicht auch als Empfehlung an weitere Interessierte.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<b>F.W.<\/b> <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>an Ulrich Knaudt <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(07.01.2015)<br \/>\nBetreff:<\/span><\/span> NACHTRAG<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span>Hallo Ulrich Knaudt, vielen Dank f\u00fcr deine Mails. &#8230; Deinen Empfehlungen, insbesondere der, <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>die Marxschen Analysen der proletarischen Revolution in Frankreich in Verbindung mit der Europ\u00e4ischen Revolution von 1848 und ihren politischen Folgen<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> aufzuarbeiten, kann ich nur beipflichten. Ich habe letztes Jahr <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Die Klassenk\u00e4mpfe in Frankreich 1848-1850<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> gelesen. Im 3. Kapitel schreibt Marx, dass die franz\u00f6sischen Arbeiter ihre Aufgabe nicht in den nationalen W\u00e4nden, sondern letztendlich nur durch einen langwierigen Weltkrieg l\u00f6sen werden k\u00f6nnen, in den der damalige Weltmarkthegemon England mit hineingerissen wird. Dass das Proletariat seine revolution\u00e4re Aufgabe nicht in den nationalen W\u00e4nden l\u00f6sen kann, scheint mir nach wie vor f\u00fcr die europ\u00e4ischen Nationen zu gelten. Wenn sich die Prognosen der b\u00fcrgerlichen \u00d6konomen f\u00fcr 2015 bewahrheiten werden und in Venezuela, Russland und China (und noch anderen Staaten) Krisen ausbrechen, w\u00e4re in deren Gefolge mit Klassenk\u00e4mpfen zu rechnen, die sich direkt gegen die Lieblingsdespoten der europ\u00e4ischen Linken richten und deren proletarische, klassenk\u00e4mpferische Phrasen L\u00fcgen strafen w\u00fcrden. Aufgrund der Aufst\u00e4nde, die es in den letzten Jahren in Venezuela gab, ist es nicht v\u00f6llig unwahrscheinlich, dass die Situation dort zu einer revolution\u00e4ren reift. Die Frage ist nur, wie der Funke auf das alte Europa \u00fcberspringen kann, um hier zum Katalysator der Klassenk\u00e4mpfe zu werden.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nOccupy in Europa war ja wohl nur ein schwaches Echo auf den arabischen Fr\u00fchling und mit seinem kleinb\u00fcrgerlichen Antikapitalismus noch dazu kein vorw\u00e4rts weisendes. &#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDie Beitrage zur Marx-Engels-Forschung 2012 werde ich mir besorgen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nGibt es eigentlich irgendwelche deutschsprachigen Monographien \u00fcber die Geschichte der Narodniki und<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">der Narodnaja Wolja?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nBisher konnte ich \u00fcber verschiedene Literaturhinweise nur folgende B\u00fccher auftun: <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Winterpalast. Ru\u00dfland auf dem Weg zur Revolution 1825 &#8211; 1917<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> von Edward Crankshaw, <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ru\u00dfland vor der Revolution. Staat und Gesellschaft im Zarenreich<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> von Richard Pipes, <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Zaren und Terroristen<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> von Avrahm Yarmolinsky.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Beste Gr\u00fc\u00dfe,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">F.W.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an F.W. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(07.01.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Betreff: COMMUNE RURALE<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Lieber F.W., &#8230; <\/span><\/span>Deine Frage nach deutschsprachiger Literatur in puncto Narodniki l\u00e4\u00dft sich leider nur negativ beantworten. Mein Aufsatz befa\u00dft sich, wenn Du ihn liest, mit der Zeit 1860-1885. Daf\u00fcr habe ich in den meisten F\u00e4llen englischsprachige Literatur benutzt. Dazu geh\u00f6rt der Klassiker \u00fcber die <i>populist and socialist movements <\/i>in Ru\u00dfland von Venturi, allerdings ein W\u00e4lzer. Nach deutschsprachigen Autoren zu diesem Thema habe ich mich nicht umgesehen, wohl auch, weil ich meistens nur nicht-deutschen Autoren \u00fcber den Weg traue und solchen, die keine &#8218;Sozialgeschichte&#8216; schreiben. Weitere Hinweise auf meine fr\u00fcheren Aufs\u00e4tzen (= Vortr\u00e4ge vor der Marx-Gesellschaft) findest Du dort auch.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nAls ich die <i>Klassenk\u00e4mpfe in Frankreich <\/i>schon einmal vor l\u00e4ngerer Zeit angefangen [habe] zu lesen, bin ich auch \u00fcber diese Stelle gestolpert. Also ticken wir auch hier ziemlich \u00e4hnlich. Inzwischen bin ich mit den drei Frankreich-Aufs\u00e4tzen fast durch. Ausgangspunkt war zum einen die Bauernfrage (wie sollte es anders sein), deren Behandlung in den 20 Jahren eine gewisse \u00c4nderung erf\u00e4hrt und zum anderen die Frage des Niederrei\u00dfens des Staatsapparats, worauf Lenin in <i>Staat und Revolution <\/i>so gro\u00dfen Wert gelegt hat. Bei genauerem Hinsehen ist es aber nicht allein das, worauf es Marx ankommt, sondern eine Kombination aus Zentralismus und Selbstt\u00e4tigkeit der Produzenten im Verh\u00e4ltnis zwischen Paris, den Provinzst\u00e4dten und dem b\u00e4uerlichen Land.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDie Prognosen der \u00f6konomischen Sterndeuter werden sich h\u00f6chstwahrscheinlich bewahrheiten. Nur fragt es sich, welche Art Revolution dann ins Haus steht.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nVenezuela ist praktisch am Ende, die Ukraine auch. Nur da\u00df in der Ukraine das Volk mit der Konterrevolution schon reiche Erfahrungen gesammelt hat. In Venezuela noch nicht, vielleicht, weil das Kleinb\u00fcrgertum dort elit\u00e4rer und reicher ist? Auf jeden Fall wird, wenn es dort eine Revolution gibt, diese auch eine \u00e4hnlich[e] wie in der Ukraine sein. Nur da\u00df das Volk auf der Stra\u00dfe dann wie in Syrien mit kubanischen Comites por la defensa de la revoluci\u00f3n und iranischen Revolutionsgarden zu tun bekommen wird. Obama hat die Monroe-Doktrin zum alten Eisen geworfen, weil man damit in Lateinamerika keine anti-oligarchischen Bewegungen mehr beeinflussen kann.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nAlles prima, nur, da\u00df die letzten 25 Jahre nicht wirklich dazu beigetragen haben, da\u00df sich jenseits des Linken Sumpfes irgendwo so etwas wie eine Marxsche Partei h\u00e4tte bilden k\u00f6nnen. Eine solche ist mir aber nicht bekannt. Dazu waren wir einfach zu schwach und zu unentschlossen. Sch\u00f6n, wenn es anders gewesen w\u00e4re! Wahrscheinlich haben wir viel zu lange auf Die Linke gestarrt, wie das Kaninchen auf die Schlange. Aber so ist nun einmal die Lage.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich Knaudt<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">P.S. Charlie-Hebdo&#8230; jetzt geht&#8217;s los?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<b>P.T.<\/b><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b> an Ulrich Knaudt <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(08.01.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff:<\/span><\/span> VERSCHIEDENES<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nLieber U., &#8230;Was die Reproduktion bei Marx angeht, so demonstriert dieser zwar, dass sie theoretisch nicht funktionieren kann, aber nur in dem Sinne, dass sie eben nicht perfekt funktioniert ohne dass sich in ihrem Fortschritt Widerspr\u00fcche erg\u00e4ben (es gibt kein Gleichgewicht in der Reproduktion). Wenn man die Reproduktion aber etwas weniger abstrakt betrachtet als Marx, dann ist ja auch klar, dass sie \u00fcber begrenzte Zeitr\u00e4ume hinweg ablaufen (&#8222;funktionieren&#8220;) kann, bis sich die Widerspr\u00fcche als Krisen bemerkbar machen. Um den Zeitpunkt des offenen Ausbruchs der Krise zu verschieben, hat man sich ja allerlei einfallen lassen, besonders was Geld und Kredit angeht, allerlei staatlichen Interventionismus und nicht zuletzt die Eroberung des Weltmarkts. David Harvey w\u00fcrde sagen, dass der Kapitalismus gelernt hat, die Krisen zeitlich und r\u00e4umlich zu verschieben. In diesem Sinne sind meiner Meinung nach \u00fcbrigens auch die fr\u00fchen Regulationstheoretiker zu verstehen, die noch mit Marx gearbeitet haben. Die haben sich n\u00e4mlich gewundert, warum in der Nachkriegszeit es so lange dauerte, bis der Kapitalismus wieder seine ersten schweren Krisen in den Kernl\u00e4ndern produzierte (Aglietta versucht ja noch werttheoretisch zu demonstrieren, wie durch Geldpolitik und Inflation die Verluste des nicht-verwerteten Kapitals verallgemeinert werden). &#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">P.T.<br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an P.T. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(08.01.2015)<br \/>\nBetreff: <\/span><\/span>&#8230;NUR DIE WURST HAT ZWEI<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nLieber P.T. &#8230;Au\u00dferdem w\u00e4re zu fragen, ob Reproduktion und Akkumulation in China tats\u00e4chlich (noch) zusammenfallen oder sich schon l\u00e4ngst auseinanderentwickelt haben. Marx geht \u00e4hnlich vor (wenngleich er kein Pragmatist ist), indem er alle M\u00f6glichkeiten einer Position (verbunden mit der Annahme, da\u00df die Reproduktion funktioniert) durchspielt und das Nicht-Funktionieren als Beweis nimmt daf\u00fcr, da\u00df sie nicht funktionieren kann und dann auch andeutet, warum nicht. Aber vielleicht kommen wir mal dazu, das genauer zu diskutieren, besonders im Zusammenhang mit KAP[ITAL] III. Wenn kein Gleichgewicht, dann Krise. Also ist Krise immer schon latent.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nZu <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Eroberung des Weltmarkts<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> ist anzumerken, da\u00df kapitalistische Produktionsweise und Weltmarkt von vornherein verkoppelt sind, eine widerspr\u00fcchliche Einheit bilden. Also nicht, wie Proudhonistische Idylliker glauben: zuerst gab es den G[ebrauchs]Wert, dann kam der T[ausch]Wert hinzu, dann die (kapitalistische) Ware und dann der Weltmarkt. (Man sieht diese Verkopplung wundersch\u00f6n an Englands Konkurrenzkampf mit Frankreich um den damaligen Weltmarkt mit den Folgen: Kontinentalsperre usw.) Harvey hat recht <span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">\u2012<\/span> nur was hei\u00dft das?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDer Volksmund reimt sich das so zusammen: das dicke Ende kommt zum Schlu\u00df, nur niemand wei\u00df, wann Schlu\u00df ist. Auch wenn die Keynesianer das Ende nach hinten verschieben, kommen sie nicht umhin zu \u00fcberlegen, was denn dann passieren kann? Konstruktive Zerst\u00f6rung? Kriege? Revolutionen?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Tsch\u00fc\u00df und viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">U.<br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an F.W. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(24.01.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">REAKTIONEN 14<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nHallo F.W., &#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Noch eine andere Frage: in der jW von heute hei\u00dft es vom B\u00fcndnis <b>\u201eDresden nazifrei\u201c<\/b> unter unter der Rubrik <i>Abgeschrieben <\/i>zu dem Tod von Iris Bayad: <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><b>Wir wollen uns an dieser Stelle dazu kurz \u00e4u\u00dfern, so, wie wir von Beginn an versucht haben, sensibel zu diesem Fall zu kommunizieren. Ein Mensch ist gestorben. Und doch flackert auf so manchen Seiten im Netz nun die kaum verhohlene Freude und H\u00e4me \u00fcber die Identit\u00e4t des T\u00e4ters auf. Wir werden auf unserer Seite konsequent alle Kommentare in dieser Richtung l\u00f6schen. Es ist gut, das der Tod von Khaled aufgeklart <\/b><u><b>scheint<\/b><\/u><b>&#8230;<\/b><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> (U.v.m. U.K.) Dieses <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>scheint<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> hat schon ziemlich Orwellsche Dimensionen. Statt einer notwendigen Selbstkritik an der urspr\u00fcnglich vorhandenen Bereitwilligkeit, sofort gewu\u00dft zu haben, wer nur der oder die T\u00e4ter sein kann\/konnten, wird zun\u00e4chst einmal die <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Freude und H\u00e4me<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> gegen\u00fcber der Linken angep&#8230;; statt die Aufkl\u00e4rung der Falles durch Gentest + das Gest\u00e4ndnis des T\u00e4ters zur Kenntnis zu nehmen, sind es immer die anderen, die mit ihrer <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>kaum verhohlenen Freude und H\u00e4me<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> usw. \u00fcber die Linke herfallen. Ein h\u00f6herer Grad an Unaufrichtigkeit ist nach dieser \u201aanti-rassistischen\u2018 Heuchelei kaum mehr m\u00f6glich&#8230; [1]<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] Vgl. junge Welt 17.\/18.01; 24.\/25.01.2015 jeweils unter der Rubrik <i>Abgeschrieben<\/i>. Wer heute nach diesen beiden Artikeln im Archiv der jW sucht, findet dort eine Orwellsche Leerstelle (w\u00e4hrend alle \u00fcbrigen unter dieser Kategorie ver\u00f6ffentlichen Beitr\u00e4ge entweder geb\u00fchrenpflichtig oder frei zug\u00e4nglich aufgelistet sind). Er m\u00fc\u00dfte sich dazu schon wie anno Knopf ins Zeitungsarchiv begeben. Im Zeitalter des world <i>wild<\/i> web eine Zumutung! So erkl\u00e4rt in der Ausgabe der jW vom 17.01. dazu die Initiative <i>Schwarze Menschen in Deutschland<\/i> <i>Bund<\/i> e.V. (ISD): <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bbIn den letzten Monaten h\u00e4ufen sich vermehrt Berichte \u00fcber \u00dcbergriffe auf <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"en-GB\"><b>People of Colour<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b> und schwarze Menschen, die mit dem Tod des 20j\u00e4hrigen Khaled Idris Bahray einen weiteren H\u00f6hepunkt erreichen. &#8230; Am 12. Januar verlie\u00df Khaled Idris Bahray seine Wohnung in Dresden, um einkaufen zu gehen. Zeitgleich fand eine Pegida-Demonstration statt, er kehrte nicht zur\u00fcck und wurde erst am n\u00e4chsten Morgen blut\u00fcberstr\u00f6mt und tot aufgefunden. &#8230; Jonas Berhe, Vorstand des ISD-Bund, dazu: \u201eNach den Erfahrungen mit dem sogenannten NSU mu\u00df gelernt werden. Es kann nicht sein, da\u00df schwarze Menschen in Deutschland nicht den gleichen Schutz vom Staat und seinen Beh\u00f6rden erfahren wie wei\u00dfe Menschen.\u00ab<\/b><\/span><\/span> Deshalb fordert die Initiative eine l\u00fcckenlose Aufkl\u00e4rung usw., die aber nicht das nach den Vorgaben des ISD erwartete, sondern laut jW vom 24.01. das f\u00fcr ihn h\u00f6chst peinliche Ergebnis zutage f\u00f6rderte, da\u00df der 20j\u00e4hrige Khaled von einem Mitbewohner erstochen wurde. Das B\u00fcndnis <i>Dresden nazifrei<\/i> mu\u00df dazu in der jW vom 25.01. einr\u00e4umen, da\u00df eine <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bbkonsequente Polizeiarbeit in alle Richtung\u00ab<\/b><\/span><\/span> stattgefunden habe, m\u00f6chte aber gleichzeitig betonen, da\u00df <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Asylsuchende und allgemein Menschen (vermeintlich) anderer <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">[sic!]<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b> Herkunft immer wieder \u00fcber Anfeindungen durch Gesten, Worte oder Taten, die sie in ihrem Alltag in dieser Stadt (erleben m\u00fcssen)<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">,<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"> berichten. <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Da\u00df sie eine Stimme bekommen, da\u00df sie geh\u00f6rt werden und wir gemeinsam an einer Gesellschaft arbeiten, in der Mensch unabh\u00e4ngig von Herkunft und Aussehen unmi\u00dfverst\u00e4ndlich willkommen sind, dieses Anliegen haben viele nach dem Tod von Khaled auf die Stra\u00dfe getragen. Und dies ist und bleibt auch unser Ziel und Antrieb. Mehr haben wir nicht festzustellen.<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span> Unersch\u00fctterlich wird in dieser allzu simplen Feststellung an der Spaltung Deutschlands in die rassistisch verseuchte Mehrheitsgesellschaft und \u201auns\u2018, die einzig wahren Antirassisten festgehalten. Eine Haltung, die an Lessings <i>Nathan der Weise <\/i>erinnert<i>:<\/i> <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bbTut nichts, der Jude wird verbrannt!\u00ab<\/b><\/span><\/span> Da ist es schon ein kleiner Hoffnungsschimmer, wenn vom Berliner <i>Social Center 4 All<\/i>, in der Weihnachtsausgabe der jW einger\u00e4umt werden mu\u00df, da\u00df zu den H\u00e4userbesetzungen zwecks Gr\u00fcndung von Zentren f\u00fcr Migranten nur wenige gekommen seien, weil die <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bbau\u00dferparlamentarische Linke im Moment ein Mobilisierungsproblem\u00ab<\/b><\/span><\/span> habe und man sogar zu der Einsch\u00e4tzung kommen m\u00fcsse, <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bbda\u00df das, was wir als linksradikale Szene kennen, nicht mehr der Bezugsrahmen ist, mit dem man politisch arbeiten kann.\u00ab<\/b><\/span><\/span> <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>F.W.<\/b><\/span><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>an Ulrich Knaudt <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(27.01.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff:<\/span><\/span> REAKTIONEN 14<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nHallo Ulrich Knaudt,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Was das Spektakel von und gegen PEGIDA angeht, halte ich f\u00fcr die gr\u00f6\u00dfte Heuchelei, dass es dabei angeblich um den Islam gehen soll und beide Seiten das zum Anlass nehmen, um daraus eine Art Kulturkampf zu machen. Einer Studie zufolge (http:\/\/www.spiegel.de\/media\/media-35641.pdf) haben nur 23% der PEGIDAisten <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Islam, Islamismus oder Islamisierung<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> als Grund f\u00fcr ihre Teilnahme an den Protesten angegeben, d.h. 77% haben dies verneint! Und trotzdem erz\u00e4hlen uns alle m\u00f6glichen Linken (von den Pfaffen nat\u00fcrlich \u00fcber die Politiker bis zu den linksradikalen \u201aAntiras\u2018), dass es sich bei PEGIDA um eine \u201aislamfeindliche\u2018 Bewegung handelt. Ich denke, der Islam ist f\u00fcr die nur ein \u201aTicket\u2018 anderer Bed\u00fcrfnisse und Interessen, z.b. nach dem guten alten \u201aWohlfahrtsstaat\u2018, der 60er und Anfang 70er Jahre, als die t\u00fcrkischen und arabischen Migranten noch keine Islamisten waren. Mit dieser sozial-konservativen Nostalgie unterscheidet sich PEGIDA aber nur wenig von der pro-keynsianischen und anti-neoliberalen Mainstream-Linken. Der Unterschied liegt eher z.B. in der Fremdenfeindlichkeit bei den Rechten und der&#8220;Fremdenfreundlichkeit&#8220; oder, b\u00f6se gesagt, dem Philo-Rassismus und Kulturalismus der Linken.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">F.W.<br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an F.W. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(27.01.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Betreff: REAKTIONEN<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nHallo F.W., &#8230; <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Im Prinzip gebe ich Dir zu PEGIDA recht. Unter dem Gesichtspunkt der dort <\/span><\/span>aufgetauchten Parole <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Putin hilf!<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">,<\/span><\/span><\/span> von der es, soweit ich es von hier aus erkennen konnte, mehrere Varianten gibt, bekommt die Sache aber noch einen weiteren &#8218;Dreh&#8216;. Ich werde versuchen, das im n\u00e4chsten BLogbuch auseinanderzudr\u00f6seln.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nSpannend finde ich ja auch den neuen griechischen Verteidigungsminister, dessen Personalie in dieselbe Kerbe haut: Links und Rechts haben das gleiche gute Verh\u00e4ltnis zu Moskau. Gleichzeitig hat sich damit der Antifa-Popanz der Linken in rechtes Wohlgefallen aufgel\u00f6st: antieurop\u00e4ischer Antikapitalismus, antikapitalistischer Antiamerikanismus, ein neuer Antiimperialismus, wie er den BRIC-Staaten ins Konzept pa\u00dft (zu denen noch Argentinien hinzuzuz\u00e4hlen w\u00e4re).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>Eine<\/i> antiimperialistische Kampffront.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich Knaudt<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>F.W. an Ulrich Knaudt <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(28.01.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Betreff: REAKTIONEN<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">zu PEGIDA + Putin:<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">auf Facebook war am 10.01.2015 zu lesen:<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #141823;\"><b>Der russische Pr\u00e4sident hat, nach Angaben aus Pegida-nahen Kreisen in Dresden, seine Freunde an seinem ehemaligen Arbeitsplatz <\/b><\/span><span style=\"color: #141823;\"><b>\u2013<\/b><\/span><span style=\"color: #141823;\"><b> die Residenten des KGB in Dresden <\/b><\/span><span style=\"color: #141823;\"><b>\u2013<\/b><\/span><span style=\"color: #141823;\"><b> gebeten, Pegida organisatorische und, falls notwendig, finanzielle Hilfe zu erweisen.<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #141823;\"> Dies bezieht sich auf einen Artikel von Dieter Wonka in der Leipziger Volkszeitung vom 10.01.15, der dann auch als Scan hochgeladen wurde. Ich habe ihn mal an die Mail angehangen. Der Artikel ist leider nicht besonders gut lesbar. Die PEGIDA-Putin-connection wird im letzten Absatz angesprochen. [1]<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] LVZ 10.01.2015 Berliner Bonbons. <b>Das Erbe von Strau\u00df und Schr\u00f6ders N\u00e4he zu Putin<\/b>. Dieter Wonka \u00fcber Anekdoten abseits des Berliner Politikalltags: <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><b>Putin ist von Schr\u00f6der fr\u00fcher als lupenreiner Demokrat geadelt worden. Und der russische Pr\u00e4sident, so hei\u00dft es jetzt aus dem Umfeld der Pegida-Regisseure von Dresden habe Freunde an seinem fr\u00fcheren KGB-Einsatzort Dresden gebeten, organisatorisch und im Bedarfsfall auch finanziell mit Rat und Tat parat zu stehen.<\/b><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b><br \/>\n___________________________________________________________________________<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b><br \/>\n<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an P.T. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(07.02.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">ICH WILL AUCH ZU DEUTSCHLAND GEH\u00d6REN<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nHallo P.T., anbei die Glosse, die zumindest ich lustig fand. [1] Au\u00dferdem ber\u00fchrt sie sich thematisch mit dem BLogbuch Januar 2015&#8230; .<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich<\/p>\n<p>[1] FAZ 07.02.2015 <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bbGeh\u00f6ren Fraktur. In der Frage aller Fragen, was n\u00e4mlich alles zu Deutschland geh\u00f6rt, sind wir dank dem Bundespr\u00e4sidenten und der Kanzlerin ein gutes St\u00fcck weitergekommen. Da wollte sich der Vizekanzler nat\u00fcrlich nicht lumpen lassen. Er erg\u00e4nzte die Reihe, in der sich schon der Islam und Auschwitz befanden, um die Pegida-Bewegung und das Recht, rechts sein zu d\u00fcrfen, ja sogar deutschnational. \u201eH\u00f6rt, h\u00f6rt, V\u00f6lker, die Signale!\u201c, kann man da nur rufen.\u00ab<\/b><\/span><\/span> <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b><br \/>\nUlrich Knaudt an F.W. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(22.02.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">JE NE SUIS PAS MARXISTE<\/span><\/span> <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: DejaVuSans,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Hallo F.W., im Anhang ein Aufsatz von Michael Heinrich \u00fcber Marx und <\/span><\/span>Marxismus. [1] Ich kenne d.A. aus der M.[arx]-G.[esellschaft]. Sein Grundirrtum: er macht Marx zwar nicht zum Marxisten, aber daf\u00fcr zum Akademiker, der er seit Bonn nicht mehr war und nicht sein wollte. Als Kritiker war er Kritiker als Kommunist war er Kommunist. Das bekommt M.H. nicht auf die Reihe, und heraus kommt \u00fcber den Kommunisten allerlei ungereimtes Zeug. Zum Werkzeug des Wissenschaftlers geh\u00f6rt &#8218;omnis dubitandum esse&#8216; als Methode, der Revolution\u00e4r k\u00e4me nicht weit, wenn er <i>alles <\/i>bezweifeln wollte&#8230; Auf jeden Fall ein interessanter Einblick in die Argumentationsweise des akademischen Marxismus.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDie anderen Texte befassen sich mit dem endg\u00fcltigen Abstieg Der Linken (oder zumindest ihres linkesten Fl\u00fcgels) zu Kreaturen des Putinismus und zu linken Quislingen. [2]<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDas grosse Thier, Februar 2015, <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Die \u201eEinheit der V\u00f6lker\u201c&#8230;<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> hat mir sehr gut gefallen. &#8230; Der Aufsatz beschreibt den Eindruck, den ich auf \u00e4hnliche Weise empfand, als ich Meldungen \u00fcber diese seltsame Demo gelesen habe. [3] Warum stellen sie das Thier nicht komplett ins Netz und sammeln Spenden&#8230;?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich Knaudt<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><\/p>\n<p>[1] ND 24.01.2014 <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Michael Heinrich: \u201e<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>JE NE SUIS PAS MARXISTE\u201c. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Marx wollte keinen \u201eMarxismus\u201c als <\/b><\/span><\/span><b>identit\u00e4tsstiftende \u201eWahrheit\u201c. Ihn interessierte vielmehr das kritische Gesch\u00e4ft der Unterminierung von Gewissheiten<\/b>.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/959492.je-ne-suis-pas-marxiste.html\"><span style=\"color: #000000;\">http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/959492.je-ne-suis-pas-marxiste.html<\/span><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[2] jW 20.02.2015 <b>Stimmungsmache gegen Linke-Hilfe<\/b>.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/02-20\/064.php\"><span style=\"color: #000000;\">http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/02-20\/064.php<\/span><\/a><br \/>\nDie Linke: Wolfgang Gehrke, MdB \u2013 <b>Auf humanit\u00e4rer Mission \u2013 Bericht \u00fcber eine \u201eskandal\u00f6se\u201c Reise in die Ostukraine.<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVuSerif,serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"http:\/\/www.waehlt-gehrcke.de\/index.php?option\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">http:\/\/www.waehlt-gehrcke.de\/index.php?option<\/span><\/span><\/span><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[3] Das grosse Thier 12.02.2015 <span style=\"color: #000000;\">Die <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>\u201eEinheit der V\u00f6lker\u201c gegen \u201eCharlie Hebdo\u201c<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\">.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>F.W.<\/b><\/span><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>an Ulrich Knaudt <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(25.02.2015)<br \/>\nBetreff:<\/span><\/span> <span style=\"color: #000000;\">Aw: JE NE SUIS PAS MARXISTE<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVuSansMono,monospace;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">Hallo Ulrich Knaudt,<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">vielen Dank f\u00fcr die Texte. Michael Heinrichs Einf\u00fchrung war f\u00fcr mich die erste Heranf\u00fchrung an die Kritik der politischen \u00d6konomie. Als ich angefangen habe, das <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Kapital<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab <\/b><\/span><\/span><\/span>selber zu lesen, hat sich das Ganze dann doch etwas anders dargestellt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDas Grundproblem in seinem Artikel ist m.E. die Zur\u00fcckweisung der materialistischen Dialektik von Marx und ihre Aufl\u00f6sung in irgendwelche <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>sinnvolle(n) Konzepte von Materialismus und Dialektik<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> oder beliebig anwendbare <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Modelle<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span>, entsprechend dem akademischen Methodenpluralismus. Statt der <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>gro\u00dfen Methode<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> viele <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>kleine Methoden<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span>, k\u00f6nnte man vielleicht sagen. Und da Marx ja ein Spezialist f\u00fcr \u00d6konomie war, habe seine Methode auch ausschlie\u00dflich G\u00fcltigkeit f\u00fcr diesen <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Fachbereich<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span>. In der Politik kann man sich dann wohl pragmatisch nach anderen, letztendlich b\u00fcrgerlichen Gesichtspunkten orientieren. Wenn Marx aber einen <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Leitfaden<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> f\u00fcr materialistische Forschung \u00fcberhaupt und nicht nur der Kritik der b\u00fcrgerlichen politischen \u00d6konomie entwickelt hat, ist auch der anti-ontologische Affekt von Heinrich hinf\u00e4llig.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nIch denke, Marx hat auch als Theoretiker keinesfalls alles angezweifelt, jedenfalls wenn das hei\u00dfen soll, dass er als dogmatischer Skeptiker zu keinen positiven Resultaten gekommen sei. Z.b. wenn er im <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Kapital<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> feststellt, dass Arbeit ewige Naturbedingung des menschlichen Lebens ist, ohne deshalb <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>die Arbeit<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span>, entkleidet von ihrer historischen Form, zu einer selbst\u00e4ndigen Seinsform zu machen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDer Hinweis auf den fragmentarischen Charakter vieler Arbeiten von Marx ist wohl eher eine Ausflucht davor, z.B. die Staatskritik oder die politischen Einsch\u00e4tzungen von Marx ernst zu nehmen. Seine angebliche Inkoh\u00e4renz wird zum Anlass zu genommen, Marx <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>kritisch<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> aus dem Arsenal der b\u00fcrgerlichen Wissenschaft zu erg\u00e4nzen. Damit befindet sich Heinrich auf dem Niveau der Theoretiker der 2. Internationale, die glaubten, eine bei Marx fehlende Ethik oder \u00c4sthetik in Anlehnung an Kant in ihren Marxismus einflechten zu m\u00fcssen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[&#8230;]<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">F.W.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<b>F.W.<\/b> <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>an Ulrich Knaudt <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(04.03.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff:<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">cold and hot war<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Hallo Ulrich Knaudt,<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">im Anhang befinden sich zwei Texte, einmal ein Interview mit der Historikerin Anne Applebaum \u00fcber die Gro\u00dfmachtpolitik Russlands und die Position des Westens [1] und noch ein Papier der Forschungsstelle Osteuropa in Bremen \u00fcber die russische Kriegsf\u00fchrung in der Ukraine [2], das ich aber noch nicht gelesen habe.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nApplebaum benennt in ihrem Artikel ziemlich klar das Missverh\u00e4ltnis zwischen Russland als einem milit\u00e4risch relativ m\u00e4chtigen Staat und der EU, insbesondere Deutschland, als milit\u00e4risch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig bedeutungsloser Macht. Von daher wird Deutschland in den Verhandlungen mit Russland von russischer Seite kaum ernst genommen, wenn sie nicht die USA im R\u00fccken haben. Das hatte auch schon der Ex-US-Diplomat John Kornblum k\u00fcrzlich in einer Talkshow best\u00e4tigt. In der sa\u00df \u00fcbrigens auch Gabriele Krone-Schmalz, eine ziemlich abscheulichen Putinistin, die jetzt einen Bestseller hingelegt hat: http:\/\/www.amazon.de\/Russland-verstehen-Ukraine-Arroganz-Westens\/dp\/3406675255\/<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">F.W.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVuSans,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">[1] Basler Zeitung 03.03.2015 <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><b>Ru\u00dfland will einen neuen Kalten Krieg<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">. <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Die Historikerin und Pulitzer-Preistr\u00e4gerin Anne Applebaum \u00fcber die Fehler des Westens im Umgang <\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><b>mit Moskau, die Zukunft der Ukraine und die Lage der amerikanisch-europ\u00e4ischen Beziehungen.<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVuSans,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">[2] <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><b>Nikolay Mitrokhin: <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><i><b>Infiltration, Instruktion, Invasion<\/b><\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><b>. Ru\u00dflands Krieg in der Ukraine<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">. www.forschungsstelle.uni-bremen.de\/UserFiles\/free\/OE_8_2014_Mitrokhin.pdf<br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVuSans,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b><br \/>\n<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an F.W. <\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">(09.03.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVuSans,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">Hallo F.W.,<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">vielen Dank f\u00fcr die Infos. Da ich mich in den letzten Wochen mit dem BLogbuch herumplage und parallel die REAKTIONEN 2013 und 2014 bearbeitet habe, komme ich au\u00dfer die FAZ zu lesen, zu kaum noch etwas anderem. Aber das soll sich wieder \u00e4ndern. Ich werden die mir von Dir zugesandten Papers in den n\u00e4chsten Tagen lesen und kommentieren.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDas Buch von Frau Applebaum <i>Der eiserne Vorhang habe <\/i>ich mit gro\u00dfem Interesse gelesen. Daran ist mir endg\u00fcltig klar geworden, was ich schon immer vermutet habe, da\u00df Stalins Konterrevolution von links kam, was durch die Darstellung von Applebaum \u00fcberaus deutlich wird: d.h. Export der Revolution auf den Spitzen der Bajonette der Roten Armee und mit entscheidender Unterst\u00fctzung des Geheimdienst- und Propaganda-Apparates, w\u00e4hrend Putins Neozarismus sich der gleichen Mittel bedient, aber schlicht reaktion\u00e4r mit allem was dazu geh\u00f6rt, ist. Au\u00dferdem lese ich gerade von Frank Dik\u00f6tter: <i>Maos gro\u00dfer Hunger<\/i>. Hieran wird deutlich, da\u00df der Gro\u00dfe Sprung&#8230; eine haargenaue Kopie von Stalins Zweiter Revolution und der Hungersnot in der Ukraine war. Stalin und Mao wollen den Kommunismus erzwingen ohne R\u00fccksicht auf Verluste bzw. die Menschen, die ihn wollen, aber nicht k\u00f6nnen d\u00fcrfen, weil es den linken Radikalismus dazu an jeglicher Subtilit\u00e4t (und Dialektik) mangelt und alles mit Gewalt durchgesetzt werden soll: Einmarsch der Roten Armee, Suche nach \u201aKlassenfeinden\u201c<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\">\u201a<span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">, Einsetzen der Massenpropaganda, Lob der bisher errungenen Erfolge, S\u00e4uberung des Apparats und Positionierung der eigenen Leute. Das alles unter ma\u00dfgeblicher Leitung des Geheimdienstapparates. Der ber\u00fchmte XX. Parteitag war daher nur der Wechsel vom geheimpolizei- zum kriminalpolizeilichen Sozialismus. Mehr steckte wahrscheinlich nicht dahinter.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nIch schicke Dir einen FAZ-Artikel \u00fcber Odessa. [1] Auch der ist f\u00fcr mich, was die Kl\u00e4rung der Hintergr\u00fcnde dieses einschneidenden Ereignisses betrifft, weiterhin unbefriedigend. Zumindest wird deutlich, da\u00df sich jede einseitige Schuldzuweisung verbietet: vielleicht wollten alle jeder f\u00fcr sich von einem Skandal dieser Art profitieren. Die Reise von Frau Timoschenko unmittelbar nach dem Ungl\u00fcck deutet jedenfalls darauf hin. Auf der anderen Seite wurden die prorussischen Kr\u00e4fte nicht gezielt umgebracht, wovon unsere linke Presse schwadroniert. Ich wollte Dir noch einen Bericht \u00fcber die Ausf\u00fchrungen eines Bundeswehr-Generals schicken, worin unverbl\u00fcmt die russischen Subversionspl\u00e4ne f\u00fcr Europa zum Ausdruck kommen. Wenn ich ihn finde, schicke ich ihn Dir. Bei der Suche nach diesem Artikel fand ich noch einiges Interessante zu diesem Thema. [2] Frau Krone-Schmalz war langj\u00e4hrige ARD-Korrespondentin in Moskau. Ihrem sp\u00e4teren Putinismus wurde dabei bestimmt intensiv nachgeholfen. Ihr Buch werde ich jedenfalls nicht lesen. <i>Osteuropa <\/i>ist stark auf die Ukraine abonniert. Es gibt schon mehrere reichhaltige Sonderb\u00e4nde, die Mensch nicht alle lesen kann. Mitrokhins Aufsatz werde ich mir aber zu Gem\u00fcte f\u00fchren.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nZum Schlu\u00df noch mal zu M. Heinrich: wir sollten bei der <span lang=\"en-GB\">foreign policy<\/span> der Arbeiterklasse nicht die <span lang=\"en-GB\">political economy <\/span><span lang=\"de-DE\">der<\/span><span lang=\"en-GB\"> working class<\/span> vergessen. Ich denke, das ist der entscheidende Gesichtspunkt gegen\u00fcber dem akademischen Marxismus. Da\u00df er die <span lang=\"en-GB\">foreign policy<\/span> \u201avergi\u00dft\u2018, k\u00f6nnte man fast noch als verzeihlich ansehen. Die Wissenschaft sollte von allem Politischen frei sein. Bei Heinrich wird aber der Kontrast zu der <span lang=\"en-GB\">political economy<\/span> der <span lang=\"en-GB\">working class<\/span> besonders deutlich, wie sein Aufsatz im N[euen]D[eutschland] (ND ist nun mal keine wissenschaftliche Zeitschrift) besonders eindringlich demonstriert. Soweit erst mal.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nIch schicke Dir die REAKTIONEN 2013 und 2014 und die dazugeh\u00f6rigen Anh\u00e4nge. Einer ist das Produkt einer Debatte zwischen H.B. und mir; wenn Dir Dialektik Spa\u00df macht, ist die vielleicht nicht uninteressant. [3] In einem weiteren Anhang besch\u00e4ftige ich mich Heinrich Harbachs Sozialismus reloaded, nur wichtig, wenn Dir die im DKP-Umfeld gef\u00fchrte Sozialismus-Debatte irgendwas sagt, die man eher vernachl\u00e4ssigen kann. [4] Spannender w\u00e4ren vielleicht die Exzerpte zu Marx: <i>Herr Vogt<\/i>, einer Schrift, die von der Linken m\u00f6glichst geschnitten und umgangen wird. Steht ja auch f\u00fcr sie Peinliches drin&#8230; [5] <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich Knaudt<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] FAZ 07.03.2015 <b>Die Trag\u00f6die von Odessa<\/b>. Vor einem Jahr brannte das Gewerkschaftshaus in der ukrainischen Stadt am Schwarzen Meer. Es gab Tote und Verletzte. Unabh\u00e4ngige Ermittler glauben nicht, da\u00df ein Massaker ver\u00fcbt wurde. Die offizielle Strafverfolgung kommt nicht voran \u2013 und die Stadt nicht zur Ruhe.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[2] FAZ 04.03.2015 <b>So k\u00e4mpfen die Russen in der Ukraine<\/b>. Bis heute streitet Moskau ab, da\u00df russische Soldaten an K\u00e4mpfen im Osten der Ukraine beteiligt sind. \u00dcberraschend offen berichtet nun ein junger russischer Panzerfahrer \u00fcber seinen Einsatz beim Kampf um Debalzewe.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">FAZ 04.03.2015 <b>Die Ukraine ist der Anfang vom Ende.<\/b> Warum die Aggression Ru\u00dflands ein Zeichen von Schw\u00e4che ist und sich der Westen trotzdem auf alles gefa\u00dft machen sollte. Ein Gespr\u00e4ch mit dem ehemaligen Dissidenten Adam Michnik, heute Chefredakteur der gr\u00f6\u00dften polnischen Tageszeitung \u201eGazeta Weyborrcza\u201c.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[3] REAKTIONEN 2013 ANHANG 1 Dialektik. Einw\u00e4nde gegen Colletti und Stalin.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[4] REAKTIONEN 2014 ANHANG 1 Exzerpte zu Heinrich Harbach: <i>Wirtschaft ohne Markt<\/i>.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[5] REAKTIONEN 2014 ANHANG 2 Exzerpte und Notizen zu Karl Marx: <i>Herr Vogt.<\/i><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b><br \/>\nF.W.<\/b><\/span><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>an Ulrich Knaudt <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(22.03.2015)<br \/>\nBetreff:<\/span><\/span> AW: BL115<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nHallo Ulrich Knaudt,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">vielen Dank f\u00fcr das neue Blogbuch und die Materialien aus den vorherigen Mails. Ich bin bisher leider noch nicht dazu gekommen, alles zu lesen. Besonders dankbar bin ich f\u00fcr die Exzerpte aus \u201aHerr Vogt\u2018. Mein erster Versuch, mich durch den Originaltext von Marx zu k\u00e4mpfen, ist n\u00e4mlich leider gescheitert.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDer Satz, der dir aus einer Veranstaltungsank\u00fcndigung von Theorie Praxis Lokal aufgefallen ist (<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><b>Die Unterentwicklung der revolution\u00e4ren Theorie auf der ganzen Welt ist die erste Unterentwicklung, die jetzt \u00fcberwunden werden muss.<\/b><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span>), wie du in den REAKTIONEN 2013 schreibst, ist \u00fcbrigens dem Text <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Der Klassenkampf in Algerien<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> von der Situationistischen Internationale entnommen, der hier online abrufbar ist:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">http:\/\/www.si-revue.de\/der-klassenkampf-in-algerien<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nIn diesem Text haben die Situationisten der Perspektive auf ein nachholendes Akkumulationsregime mit Staatssklaverei nach \u00f6stlichem Vorbild die <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>generalisierte Selbstverwaltung<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> der Produzenten entgegengesetzt, wie sie damals in Algerien sich von unten her zu konstituieren begann. Ein interessantes Statement, da die eher am R\u00e4tekommunismus orientierten Situationisten damit keine \u00e4quidistante Position zum antikolonialen Kampf beziehen und zugleich einen Trennstrich zum \u201aAntiimperialismus\u2018 nach sowjetischem oder chinesischem Vorbild gezogen haben.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nAnbei noch ein kurzer Artikel aus der ZEIT \u00fcber die deutschen Freunde des Putinismus. [1]<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[&#8230;]<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">F.W.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVuSans,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><\/p>\n<p>[1] DIE ZEIT 19.03.2015 <\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">RUSSLANDS NATIONALE BEFREIUNGSBEWEGUNG<\/span><\/span><b> <\/b><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><b>Heimat, Freiheit, Putin. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">Die Nationale Befreiungsbewegung NOD ist Teil der russischen Propaganda in Deutschland. Ihre Botschaften kommen auch in der akademischen Mittelschicht an.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: DejaVuSans,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #222222;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an F.W. <\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">(23.03.2015)<br \/>\nBetreff: BL115<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nHallo F.W., vielen Dank f\u00fcr Deine Mail und den ZEIT-Artikel. Ich hatte beim Schreiben [des Blogbuchs 1 2015] auf den Einwand gewartet, da\u00df der Putin-Hilferuf aus Dresden der pers\u00f6nliche Einfall eines Demo-Teilnehmers gewesen sein k\u00f6nnte und daher von mir \u00fcberbewertet werde. Der hervorragend recherchierte ZEIT-Artikel (ich bin sonst kein Freund der ZEIT) beweist das Gegenteil. Als weitere Best\u00e4tigung ist heute auch die FAZ aufgewacht und weist nach, da\u00df das ganze gezielt aus Moskau gesteuert oder zumindest dort wohlwollend geduldet wird. [1]<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nUm den &#8218;Klassenkampf in Algerien&#8216; werde ich mich k\u00fcmmern. Die Dutschke-Rede, aus der ich im BLogbuch [2] ein paar S\u00e4tze zitiert habe, m\u00fc\u00dfte heute dahingehend relativiert werden, da\u00df nicht nur <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>wir<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> in Vietnam tagt\u00e4glich <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>vernichtet<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> werden, sondern der Antiimperialismus Moskauer Provenienz, der zwar von \u201aPeking\u2018 legitimerweise als Waffe der Selbstverteidigung gegen die Neuen Zaren Anwendung fand, [d]er aber generell, wie von &#8218;Peking&#8216; [geschehen] nicht h\u00e4tte instrumentalisiert werden d\u00fcrfen. Hierin lag bereits der Wurm, der das Ganze als L\u00fcgengeb\u00e4ude zum Einsturz brachte. Vor allem auch wir (die westdeutsche Linke) haben ihn instrumentalisiert. N\u00e4mlich dazu, die sog. Nationale Frage in die Dritte Welt zu &#8218;exportieren&#8216;. Auch das r\u00e4cht sich heute in Gestalt der Querfront, an der der FSB nun systematisch zu arbeiten scheint.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nMeine These, die im letzten BLogbuch nur angerissen wird, lautet: da\u00df es in Deutschland schon seit Beginn des 19. Jahrhunderts zwei nationale Befreiungsbewegungen gegeben hat: eine jakobinische mit dem Gallischen Hahn usw. [3] und eine zarische, zu der die damalige Linke mit <i>Herrn Vogt <\/i>[4]<i> <\/i>geh\u00f6rt hat, die den Gallischen Hahn im Sinne Louis Bonapartes zum linken Sozialimperialismus &#8218;weiterentwickelt&#8216; hat.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nEine der wichtigsten Figuren der zarischen deutschen Befreiungsbewegung gegen Napoleon als Werkzeug gro\u00dfrussischer Weltpolitik ist der Freiherr vom Stein, der zeitweise auch in Diensten des Zaren gestanden hat. Das verweist auf F[riedrich].E[ngels].\u2018 <i>Ausw\u00e4rtige Politik des russischen Zarentums<\/i>, worin sich dieser ausdr\u00fccklich auf die Marxschen Studien zur russischen Diplomatie bezieht, usw. [5] Es geht immer noch um die Frage, welches Deutschland wir wollen: das jakobinische oder das Deutschland des <span lang=\"fr-FR\">Ancien r\u00e9gime<\/span>. Wie aus den drei Marxschen Frankreich-Texten [6] deutlich wird, sah Marx in der [Pariser] Commune die unmittelbare Fortsetzung [der Revolution] von 1789. Seine &#8218;Klassenanalyse&#8216; bewegt sich zwischen 1789 und 1871. Ich finde, daran sollten wir weiterhin ankn\u00fcpfen, zumal angesichts des Neuen Zarentums, das sich heute hier breitmacht.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Hier wird einiges zu tun sein.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich Knaudt<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] FAZ NET 23.03.2015 \u201aKonservatives Forum\u2018 <b>Des Kremls rechtsextreme Freunde<\/b>. Was unm\u00f6glich erscheint, ist in Sankt Petersburg wirklich geworden: ein Treffen der \u201aInternationalen Nationalisten\u2018. Der Kreml versucht, mit der Veranstaltung Freunde im Westen zu gewinnen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[2] BLogbuch Januar-Februar 2015<b> \u201eCharlie\u201c, der Salafismus und wir Deutschen<\/b>.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Rudi Dutschke auf dem Internationalen Vietnamkongre\u00df in Berlin vom 17.-18.02.1968: <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bbGenossen! Wir haben nicht mehr viel Zeit. In Vietnam werden wir auch wir tagt\u00e4glich zerschlagen, und das ist nicht ein Bild und ist keine Phrase. Wenn in Vietnam der US-Imperialismus \u00fcberzeugend nachweisen kann, da\u00df er bef\u00e4higt ist, den revolution\u00e4ren Volkskrieg erfolgreich zu zerschlagen, so beginnt erneut eine lange Periode autorit\u00e4rer Weltherrschaft von Washington bis Wladiwostok.\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">[3] <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Karl Marx: <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i><b>Zur Kritik des Hegelschen Staatsrechts.<\/b><\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b> Einleitung<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">, MEW 1, 391: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bbWenn alle innern Bedingungen erf\u00fcllt sind, wird der <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i><b>deutsche Auferstehungstag<\/b><\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b> verk\u00fcndet werden durch das <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i><b>Schmettern des gallischen Hahns<\/b><\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>.\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">[4] <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Ulrich Knaudt an F.W.<\/span><\/span><b> <\/b><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(09.03.2015), [5].<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[5] EINspruch 01.07.2015.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">[6] <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Karl Marx: <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i><b>Die Klassenk\u00e4mpfe in Frankreich<\/b><\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"> MEW 7 (11-107); <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"> MEW 8 (115-207); <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Der B\u00fcrgerkrieg in Frankreich<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"> MEW (319-362).<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>F.W.<\/b><\/span><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>an Ulrich Knaudt <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(08.04.2015)<br \/>\nBetreff:<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"> Flugblatt<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nHallo Ulrich Knaudt,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">gestern fand in Leipzig eine kleine Kundgebung vor dem russischen Konsulat aus Anlass der Solidarit\u00e4tstage f\u00fcr den vom FSB nach Moskau verschleppten ukrainischen Anarchisten Alexander Koltschenko statt. Dort wurde folgendes Flugblatt verteilt und verlesen:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">https:\/\/weltcoup.wordpress.com\/2015\/04\/08\/erklarung-zu-den-internationalen-solidaritatstagenfur-<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">alexander-koltschenko\/<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ich habe es als PDF angeh\u00e4ngt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">F.W.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an H.B. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(11.04.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff: <\/span><\/span>MARX DER WISSENSCHAFTLER<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nLieber H., es hat mich sehr gefreut, da\u00df wir mal wieder telefonieren konnten &#8230; <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n1. Colletti: ich verstehe nicht, was Du an dem hast. [1] Seine Dialektik ist mit das unlogischste Zeug, das mir seit l\u00e4ngerer Zeit begegnet ist. Die aristotelische Logik und die Marxsche Dialektik haben jedenfalls soviel gemeinsam, da\u00df die eine nicht ohne die andere auskommt, aber die Marxsche gleichzeitig den von Aristoteles gepriesenen goldenen Mittelweg \u00fcberschreitet. Wie sollen die Extreme einerseits bei sich sein und sich andererseits einander ber\u00fchren k\u00f6nnen (<span lang=\"fr-FR\">les extr\u00eames se touchent<\/span>)? Das ist mit Collettis Dialektik nicht zu bewerkstelligen, die im Grunde aus erratischen logischen Begriffskl\u00f6tzen besteht, die einerseits die eigene Existenz negieren, die sie anderseits gar nicht haben (Subreption des &#8218;ist&#8216;). Dieses sich Negieren und nicht Negieren-K\u00f6nnen ist ihr Wesen, ein seltsames Wesen! Falls unsere Debatte eine Fortsetzung finden sollte, werde ich mich mit Collettis Platon-Interpretation auseinandersetzen, wof\u00fcr ich bisher keine Zeit hatte.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n2. Marx-Interpreten ([Karl] Reitter): Du hast unter den KAP-Interpreten zwei Str\u00f6mungen genannt, deren einer Du auch Ulrich Knaudt hinzurechnest. In dem Chaos ist davon bei mir so gut wie nichts h\u00e4ngengeblieben, und Du t\u00e4test mir einen gro\u00dfen Gefallen, wenn Du die Zeit f\u00e4ndest, diese Differenz in ein paar S\u00e4tzen n\u00e4her zu bestimmen. Ich sehe nat\u00fcrlich ganz andere gegens\u00e4tzliche Positionen, aber gerade deshalb w\u00e4re Deine &#8218;Einteilung&#8216; der Marx-Interpreten f\u00fcr mich sehr wichtig. Soweit ich mich erinnere, spielt dabei der Hegelsche Substanz-Begriff f\u00fcr die Bestimmung der Arbeit eine entscheidende Rolle. [2]<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n3. Klaus M\u00fcller: Ich schicke Dir seinen Aufsatz aus dem heutigen N[euen]D[eutschland]. [3] Mir fiel auf, da\u00df er die Marxschen Kategorien stark dualistisch bestimmt. {Z.B. abstrakte Arbeit (Tauschwert produzierend) vs. konkrete Arbeit (Gebrauchswert produzierend)}. Mit der <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>abstrakt menschlichen<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> und der <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>konkret n\u00fctzlichen Arbeit<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> wei\u00df er nichts anzufangen. Au\u00dferdem mi\u00dff\u00e4llt mir diese gn\u00e4dige Tour, mit der d.A. im Namen heutiger Wissenschaft bei dem sich nicht mehr ganz so auf dem Laufenden befindlichen Marx &#8218;F\u00fcnfe grade sein\u2018 l\u00e4\u00dft. Da ist es schon nicht weiter zu verwundern, da\u00df er \u00e4hnlich wie D.[ieter]W.[olf] \u00fcber kein Organ f\u00fcr die Marxschen Absurdit\u00e4tsbeweise verf\u00fcgt, an denen der aristotelisch-hegelsche Substanzbegriff im KAP[ITAL] I zerrieben wird. Aufgefallen ist mir auch, da\u00df er [gemeinsam] mit vielen Marx-Interpreten (jedenfalls soweit ich sie gelesen habe), gro\u00dfe Reserven gegen\u00fcber dem <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Tendenziellen Fall der Profitrate<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> hegt. Mir ist noch nicht klar, warum er nicht der einzige ist, der dabei den L\u00f6ffel abgegeben hat. Wenn ich weiter mit KAP[ITAL] III sein werde, werde ich vielleicht darauf sto\u00dfen, woran das liegt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Soweit erst mal und alle Gute<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">U.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] REAKTIONEN 2013 ANHANG 1 <b>Dialektik. Einw\u00e4nde gegen Colletti und Stalin.<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[2] DAS KAPITAL DEBATTE 1 <b>Ulrich Knaudt: Zwischen zwei Ein\u00e4ugigen kann nur der Blinde K\u00f6nig werden<\/b>.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[3] ND 11.04.2015 <b>Gesch\u00f6pft, verteilt, getauscht.<\/b> Klaus M\u00fcller \u00fcber Bleibendes und Ungel\u00f6stes in der \u00f6konomischen Theorie des Karl Marx. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/967554.geschoepft-verteilt-getauscht.html\"><span style=\"color: #000000;\">http:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/967554.geschoepft-verteilt-getauscht.html<\/span><\/a><span style=\"color: #000000;\"><\/p>\n<p>_<\/span>___________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an F.W. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(11.04.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Betreff: UKRAINE<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\nLieber F.W., vielen Dank f\u00fcr das sehr interessante Flugi. [1] Wenn es Dir <\/span><\/span>nichts ausmacht, erlaube ich mir dazu ein paar Bemerkungen&#8230;:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n1. Wer ist A. Koltschenko? Wo wurde er verhaftet? Von wem genau? Was wird ihm in einzelnen vorgeworfen (wenn dazu bereits etwas verlautbart wurde)? Der Leser erf\u00e4hrt nur durch das <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>eroberte Territorium<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span>, da\u00df es sich wohl um den russisch okkupierten Teil der Ukraine handelt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n2. Ru\u00dfland f\u00fchrt nicht nur <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>in der Ukraine<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span>, sondern dadurch auch <i>gegen <\/i>die Ukraine einen (asymmetrischen) Krieg. Daher auch nicht allein einen Krieg gegen den Maidan. Ohne Verteidigung der ukrainischen Unabh\u00e4ngigkeit kein Maidan und umgekehrt! Es h\u00e4ngt von der konkreten politischen Situation ab, welches Moment davon gerade dominiert. Aber beide geh\u00f6ren zusammen (Die Parallele zum Spanischen B\u00fcrgerkrieg f\u00e4llt ins Auge.)<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n3. Sehr gut der Bezug zu Syrien und dem Iran, sowie zu den dort sich im Gang befindlichen politischen Revolutionen. Der Hinweis w\u00e4re nicht schlecht, da\u00df bereits Marx und Engels Ru\u00dfland als <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Gendarmen der Konterrevolution<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> bezeichnet haben (vgl. das o.g. Motto) &#8230; <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Zarenreich<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> &#8230; <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Hegemonie<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> werden angedeutet. Mehr geht wahrscheinlich in einem Flugblatt nicht.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n4. Zu den Protestbewegungen in den BRIC-Staaten h\u00e4tten sich aktuelle Beispiele angeboten (Brasilien, Venezuela, Hongkong). Die hiesige Linke wird sich <i>immer <\/i>als progressiv verkaufen. Das geh\u00f6rt zu ihrem <span lang=\"en-GB\"><i>label<\/i><\/span>. Hier w\u00e4ren Hinweise gut gewesen, die zeigen, warum ihnen dieses <span lang=\"en-GB\"><i>label<\/i><\/span> niemand mehr abnimmt (Pal\u00e4stinenserlager Jarmuk und die aktive faschistische Rolle der PFLP-GC auf der Seite der Assadschen Konterrevolution).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n5. Die Bestimmung des Verh\u00e4ltnisses der politischen zur sozialen Revolution wird zwar angedeutet, aber nicht weiter ausgef\u00fchrt. Fakt ist, da\u00df dieses Verh\u00e4ltnis in der Ukraine ein anderes sein mu\u00df (Oligarchenherrschaft, Bedrohung der staatlichen Souver\u00e4nit\u00e4t) als momentan in den westlichen L\u00e4ndern (Griechenland vielleicht ausgenommen). Obgleich sich diese Situation \u00e4ndern kann. Daher erg\u00e4be sich eine Erg\u00e4nzung des Mottos am Schlu\u00df: <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Gegen die russische Aggression in der <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">[und <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i>gegen <\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">die]<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b> Ukraine<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span>. An diesem Punkt herrscht vermutlich noch Diskussionsbedarf.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nMit hat das Flugi gefallen. Eine wichtige Diskussionsgrundlage f\u00fcr unsere weitere Debatte!<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nViele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich Knaudt<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] Siehe: Anleitung zum Kampf. <a href=\"https:\/\/weltcoup.wordpress.com\/2015\/14\/08\/erklarung-zu-den-internationalen\"><span style=\"color: #000000;\">https:\/\/weltcoup.wordpress.com\/2015\/14\/08\/erklarung-zu-den-internationalen<\/span><\/a><span style=\"color: #000000;\"><u>&#8211;<\/u><\/span><u>solidaritatstagen-fur-alexander-koltschenko\/<\/u><\/p>\n<p>____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>F.W.<\/b><\/span><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>an Ulrich Knaudt <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(13.04.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff:<\/span><\/span> Aw: UKRAINE<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-family: DejaVuSans,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Hallo Ulrich Knaudt, vielen Dank f\u00fcr deine treffenden Bemerkungen zu dem Flugblatt. Das gr\u00f6\u00dfte Manko ist auf jeden Fall, dass nicht auf den gegen die nationale Unabh\u00e4ngigkeit der Ukraine gerichteten Charakter von Russlands Krieg hingewiesen wurde. &#8230; Wenn du nichts dagegen hast, w\u00fcrde ich deine Mail weiterleiten.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVuSans,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVuSans,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">F.W.<span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><br \/>\n___________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<b>R.W.<\/b><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b> an Ulrich Knaudt <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(17.04.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff:<\/span><\/span> DIALEKTIK<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nHallo Ulrich Knaudt,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">im Anschlu\u00df an den Dialektik-Artikel [1] eine Erg\u00e4nzung aus dem Bereich \u00d6konomiekritik:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">In der Erstauflage des &#8218;Kapital&#8216; von 1867 hei\u00dft es am Ende des 1. Kapitels:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><b>Die Ware ist unmittelbare Einheit von Gebrauchswert und Tauschwert, also zweier Entgegengesetzen. Sie ist daher ein unmittelbarer Widerspruch.<\/b><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nSp\u00e4ter hei\u00dft es:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><b>Der immanente Widerspruch der Waare als unmittelbarer Einheit von Gebrauchswerth und Tauschwerth, als Produkt n\u00fctzlicher Privatarbeit, die ein nur vereinzeltes Glied eines naturw\u00fcchsigen Gesammtsystems der n\u00fctzlichen Arbeit oder der Theilung der Arbeit bildet, und als unmittelbar gesellschaftliche Materiatur abstrakter menschlicher Arbeit \u2013 dieser Widerspruch ruht und rastet nicht, bis es sich zur Verdopplung der Waare in Waare und Geld gestaltet hat<\/b><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab <\/b><\/span><\/span><\/span>MEGA\u00b2 II.5, p. 54.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] REAKTIONEN 2013 ANHANG 1 Dialektik. Einw\u00e4nde gegen Colletti und Stalin.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an H.B. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(20.04.2015)<br \/>\nBetreff: DIALEKTIK<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Lieber H, anbei einige nachtr\u00e4gliche \u00dcberlegungen zu unserer Debatte vom vorletzten <\/span><\/span>Wochenende. [1] Ich hoffe, da\u00df wir dadurch ein paar mm weiter gekommen sind.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">U.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] REAKTIONEN 2015 ANHANG 1.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an R.W. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(29.04.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">DIALEKTIK<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Lieber R.W., zun\u00e4chst einmal vielen Dank f\u00fcr Deine wertvollen Hinweise <\/span><\/span>zu <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Gegensatz<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span>\/ <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Gegenteil<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span>\/<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Widerspruch<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> im Marxschen KAP[ITAL] I. Au\u00dferdem Sorry f\u00fcr meine versp\u00e4tete Antwort. Ein Grund war, da\u00df ich mich noch einmal durch das Dialektik-Kapitel in der Marxschen Kritik am Hegelschen Staatsrecht durchgebissen habe und zu keinem zufriedenstellenden Schlu\u00df gekommen war. Die Zitate, die Du zu den verschiedenen Begriffen der Dialektik gefunden hast, demonstrieren, da\u00df Marx angefangen von diesem fr\u00fchen Text mit dem Thema nicht fertig war, aber gleichzeitig elementare Begriffe beibehalten hat, siehe z.B. den der <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Extreme<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span>. Gerade von diesem ist Colletti h\u00f6chst angetan und vergi\u00dft dabei, da\u00df es sich um einen Begriff aus der aristotelischen Syllogistik handelt, in der die Extreme, die Mitte und der Schlu\u00df Elemente der Formen des logischen Schlie\u00dfens sind. \u00dcbrigens hei\u00dft die Marxsche &#8218;Werttheorie&#8216; in englischsprachigen Texten <span lang=\"en-GB\">&#8218;theory of forms of value<\/span>&#8218;, was der Marxschen Intention wahrscheinlich eher entspricht als unsere &#8218;Werttheorie&#8216;. F\u00fcr Colletti sind die <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Extreme<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab <\/b><\/span><\/span>der Einstieg in seine dualistisch gefa\u00dfte Interpretation der Dialektik, mit der Marx nix zu tun hat, weil er sich an die logischen Formen Hegels h\u00e4lt, aber gleichzeitig Hegels Tendenz zum Mystizismus kritisiert, wenn er schreibt: <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Man kann sagen, <\/b><\/span><\/span><b>da\u00df in seiner<\/b> [= Hegels] <b>Entwicklung des Vernunftschlusses die ganze Transzendenz und der mystische Dualismus seines Systems zur Erscheinung kommt. Die Mitte ist das h\u00f6lzerne Eisen, der vertuschte Gegensatz zwischen <\/b><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Allgemeinheit und Einzelnheit.<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab <\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">[1] <\/span><\/span><\/span>Damit ist z.B. der Gegensatz zwischen dem absoluten Souver\u00e4n (Einzelnheit) und seiner Regierung (Allgemeinheit) in Hegels <i>Staatsrecht <\/i>gemeint. Und so, wie in diesen Verh\u00e4ltnissen f\u00fcr Colletti nur die <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Extreme<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span> z\u00e4hlen und er diese isoliert auffa\u00dft und als Kantische <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Realopposition<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> interpretiert, so ist Hegel auf der anderen Seite davon \u00fcberzeugt, da\u00df sich alle Probleme durch die Bereitschaft und den Glauben aller Beteiligten an die Vermittlung der <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Extreme<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span> l\u00f6sen lassen, was zu absurden Konsequenzen \u00e0 la <i>Sommernachtstraum <\/i>f\u00fchrt: <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><b>Man sieht, es ist eine Gesellschaft, die kampfeslustig im Herzen ist, aber zu sehr die blauen Flecken f\u00fcrchtet, um sich wirklich zu pr\u00fcgeln, und die beiden, die sich schlagen wollen, richten es so ein, da\u00df der Dritte, der dazwischentritt, die Pr\u00fcgel bekommen soll, aber nun tritt wieder einer der beiden als der Dritte auf, und so kommen sie vor lauter Behutsamkeit zu keiner Entscheidung.<\/b><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">[2] <\/span><\/span>Wenn Colletti untersucht h\u00e4tte, <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>auf welchem Wege Marx zu dieser Konzeption der <\/b><\/span><\/span><b>Realopposition, d.h. des Gegenverh\u00e4ltnisses unvereinbarer Gegens\u00e4tze gelangt <\/b><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>ist<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span>, [3] w\u00e4re er darauf gesto\u00dfen, da\u00df es jene banalen Verwechslungskom\u00f6dien sind, aus denen als Ausweg nur noch eine gewaltsame Kollision der Gegens\u00e4tze oder seine von Kant \u00fcbernommene <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Realopposition<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab <\/b><\/span><\/span><\/span>\u00fcbrigbleibt. Damit verbleibt Collettis Dialektik nicht nur in den Schranken Kantischer Dualismen, sondern best\u00e4tigt auch die von Marx bei Hegel kritisierten mystischen Grundlagen seiner Auffassung von Dialektik: <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Es ist merkw\u00fcrdig, da\u00df <\/b><\/span><\/span><b>Hegel, der diese Absurdit\u00e4t der Vermittlung auf ihren abstrakten, logischen, daher unverf\u00e4lschten untransigierbaren Ausdruck reduziert, sie zugleich als spekulatives Mysterium der Logik, als das vern\u00fcnftige Verh\u00e4ltnis, als den Vernunftschlu\u00df bezeichnet. Wirkliche Extreme k\u00f6nnen nicht miteinander <\/b><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>vermittelt werden&#8230; <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">usw.<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> [4] Hiervon ausgehend ergeben sich interessante Parallelen zu den verr\u00fcckten Formen der Wert(form)theorie, die ich an dieser Stelle nur andeute und \u00fcber die wir, so es Dir gef\u00e4llt, demn\u00e4chst weiter debattieren sollten.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich Knaudt<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><\/p>\n<p>[1] <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Karl Marx: <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i><b>Kritik des Hegelschen Staatsrechts<\/b><\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"> MEW 1 (203-333), 288.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">[2] <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Karl Marx: <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i><b>Kritik&#8230;<\/b><\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">, 292.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">[3] <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Lucio Colletti: <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i><b>Marxismus und Dialektik<\/b><\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">, Frankfurt M.\/. Berlin. Wien 1977, 8.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">[4] <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Karl Marx: <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i><b>Kritik&#8230;<\/b><\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">, 292.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an Gegen die Str\u00f6mung <\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">(11.05.2015)<\/p>\n<p><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\">Hallo (ehemaliges) Buchladen-Kollektiv,<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">leider komme ich erst jetzt dazu, auf <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">GdS<\/span><\/span> 1\/2015 (<i>Zu den Mordanschl\u00e4gen faschistischer S\u00f6ldner gegen linke Satiriker und j\u00fcdische Menschen in Paris<\/i>) zu antworten. Ein Grund war die Fertigstellung des BLogbuchs 1 2015 (parteimarx.org), das sich, wohl nicht ganz zuf\u00e4llig, mit dem gleichen Thema befa\u00dft. Wenn Ihr es gelesen habt (wenn nicht, solltet Ihr das nachholen) werdet Ihr bemerken, da\u00df zwischen GdS und pM in Bezug auf die politische Einordnung des Angriffs von Al Qaida auf die Zeitschrift <i>Charlie Hebdo<\/i> starke Unterschiede bestehen (um nicht zu sagen, Welten liegen). Das beginnt bereits mit der \u00dcberschrift, in der Ihr die Djihadisten einfach als <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>faschistische S\u00f6ldner<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> tituliert \u2013 und fertig ist die Laube.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nNun mu\u00df man nicht im einzelnen auf die Unterschiede zwischen Al Qaida und Daesh (ISIS) eingehen, wie es im BLogbuch versucht wird. Dennoch w\u00e4re ihre Bezeichnung als \u201aIslamisten\u2018 in der Tat ziemlich oberfl\u00e4chlich. Eher sollte uns interessieren, warum z.B. die Gotteskrieger von Daesh ausschlie\u00dflich f\u00fcr die Gr\u00fcndung eines Gottesstaates (in Syrien +Irak + Libanon) eintreten, Al Qaida dagegen, die sich in Syrien Al-Nusra nennt, f\u00fcr den Sturz des Assad-Regimes und die Errichtung eines Gottesstaates in den heutigen Grenzen Syriens, nicht jedoch, wie der Name Daesh besagt, irgendwo in den T\u00e4lern von Euphrat und Tigris zwischen Arabischem Golf und Mittelmeer? Das erinnert doch allzu sehr an Hitlers Umwidmung Polens und der Ukraine in das Generalgouvernement und den Warthegau. Au\u00dferdem m\u00fc\u00dfte dem Beobachter der Entwicklung der letzten Jahre im Nahen Osten eigentlich aufgefallen sein, da\u00df Daesh vom Assad-Regime weitestgehend unbehelligt geblieben ist (seine Fa\u00dfbomben l\u00e4\u00dft Assad, abgesehen davon, da\u00df es sich generell um ein Kriegsverbrechen handelt, solche nicht diskriminierenden Waffen zu verwenden), nicht auf die von Daesh \u201abefreiten Gebiete\u2018 im Norden Syriens fallen, sondern diese gezielt auf Schulen, Krankenh\u00e4user und M\u00e4rkte werfen, womit er objektiv V\u00f6lkermord betreibt, um den revolution\u00e4ren Widerstand seiner Basis in der Bev\u00f6lkerung zu berauben \u2013 eine altbekannte Anti-Guerilla-Strategie), w\u00e4hrend Al-Nusra (wenn auch nicht immer) mit s\u00e4kularen Regimegegnern zeitweise einen Waffenstillstand und koordinierte Aktionen verabredet. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nEin typisches Beispiel aus den letzten Wochen ist das Pal\u00e4stinenserlager Yarmouk, wo die Freie Syrische Armee (FSA) und lokale s\u00e4kulare Widerstandsgruppen sich gemeinsam mit Pal\u00e4stinensern gegen die syrische Soldateska verteidigt haben (die sich inzwischen haupts\u00e4chlich aus libanesischer Hezbollah und iranischen Revolutionsgarden rekrutiert) und dabei auch weiterhin erfolgreich geblieben w\u00e4ren, wenn die Gotteskrieger von Daesh nicht versucht h\u00e4tten, unter stiller Duldung des Regimes Yarmouk zu \u00fcbernehmen; sie wurden zur\u00fcckgeschlagen, weil dort jeder wei\u00df, da\u00df die Gotteskrieger von Daesh gerne die H\u00e4lse ihrer Feinde abschneiden, Frauen vergewaltigen und versklaven, Kinder zu Kindersoldaten umerziehen und da, wo sie Fu\u00df fassen, ihren islamischen Tugendterror installieren. (Unsere alten Bekannten von der PFLP \u00fcbrigens bek\u00e4mpften dort auf der Seite Assads ihre eigenen Landsleute) M.a.W., wenn Ihr <u>die<\/u> \u201aIslamisten\u2018 pauschal zu <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>faschistischen S\u00f6ldnern<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> erkl\u00e4rt, solltet Ihr zumindest einen, wenn vielleicht auch nicht allzu gro\u00dfen, Unterschied darin machen, wen Assad von den verschiedenen \u201aRegimegegnern\u2018 gew\u00e4hren l\u00e4\u00dft, solange sich ihr religi\u00f6ses Sektierertum gegen die Arabische Revolution in Syrien richtet oder wen er sogar offen unterst\u00fctzt: das ist in erster Linie Daesh und weniger Al-Nusra. (Es w\u00fcrde zu weit f\u00fchren, an dieser Stelle ausf\u00fchren zu wollen, warum Al-Nusra weniger oder vielleicht sogar \u00fcberhaupt keine Deals mit Assad abgeschlossen hat. Ein Grund k\u00f6nnte sein, da\u00df diese Organisation von der T\u00fcrkei, den Golfstaaten und Saudi-Arabien \u201aunterst\u00fctzt\u2018 oder konkret: bezahlt wird.)<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nAls zweites w\u00e4re zu fragen, von wem Assad au\u00dfer der indirekten Unterst\u00fctzung durch Daesh, von au\u00dfen Unterst\u00fctzung gegen den Widerstand der Assad-Gegner erh\u00e4lt? Da ist einmal die diplomatische und milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung durch China und Ru\u00dfland (das einen Flottenst\u00fctzpunkt in Syrien hat) und da ist die direkte Unterst\u00fctzung durch den Iran, der die Hezbollah und seine Revolutionsgarden ins Land schickt. Diese Entwicklung scheint inzwischen soweit zu gehen, da\u00df Assad seinen eigenen Laden offenbar nicht mehr ganz im Griff hat und k\u00fcrzlich seinen Geheimdienstchef unter Hausarrest stellen mu\u00dfte, weil dieser offenbar gegen die iranische Fremdherrschaft F\u00e4den zur Opposition gesponnen hat. (Al Arabiya English 11.05.) Vielleicht verlassen bereits die Ratten das sinkende Schiff? Kerrys gestriger Besuch bei seinem Kollegen in Moskau scheint zu best\u00e4tigen, da\u00df die K&#8230; am Dampfen ist.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nMit Eurer <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>S\u00f6ldner<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span>-Theorie stochert Ihr in einem Heuhaufen herum, ohne auf irgendeinen greifbaren Unterschied zu sto\u00dfen, wer hier Freund und wer Feind, wer revolution\u00e4r ist und wer konterrevolution\u00e4r. Das hei\u00dft, ein entscheidendes Manko Eurer Agententheorie besteht darin, da\u00df, weil Ihr die seit 2011 stattfindende Arabische Revolution, wie ich schon des \u00f6fteren bemerkt habe, v\u00f6llig ignoriert, Ihr auch nicht in der Lage seid, die verschiedenen politischen und sozialen Kr\u00e4fte in den arabischen L\u00e4ndern von Marokko bis in den Jemen in dieser Revolution politisch einzuordnen. Der \u201aIslamismus\u2018 ist ein Werkzeug der Konterrevolution, welches von den beiden Hauptkontrahenten im Nahen Osten Iran und Saudi-Arabien mit ihrem jeweiligen Anhang seit 2011 zwecks Liquidierung der im wesentlichen s\u00e4kular ausgerichteten Arabischen Revolution eingesetzt wird. Der Unterschied zwischen den Saudis und den Mullahs in Teheran ist der, da\u00df die Saudis den Export des Wahabismus in den alten (kolonialen) Grenzen des Nahen Osten betreiben, die Mullahs dagegen ihre islamische Revolution \u00fcberall hin exportieren, weil sie von Ver\u00e4nderungen des territorialen Status quo kaum betroffen w\u00e4ren. Daf\u00fcr wird schon Ru\u00dfland sorgen. Da die Arabische Revolution neben \u00c4gypten in Syrien am weitesten fortgeschritten ist, ist das dort herrschende Regime mit allen nur von einem Faschistenhirn ausgekl\u00fcgelten Mitteln auch am radikalsten gegen die Revolution\u00e4re Bewegung vorgegangen (BLogbuch 1 2014), indem es nicht nur das alawitische (= Assad-treue) Lumpenproletariat (<i>shabiha<\/i>), sondern Teile des (sunnitischen) Islamismus instrumentalisiert und gegen den revolution\u00e4ren Widerstand eingesetzt hat. Syrien war neben dem Irak Saddam Husseins eines der am weitesten fortgeschrittenen s\u00e4kularen Regimes im Nahen Osten. Von da aus ergeben sich bestimmte Verbindungen zu den kaukasischen Islamisten (ein kaukasischer Islamist kandidiert f\u00fcr die Nachfolge des wohl schwer verwundeten \u201aKalifen\u2018 Al-Baghdadi), die wiederum vom russischen Geheimdienst unterwandert sind. Da\u00df Ihr derartige Differenzierungen, und es gibt noch weit mehr, nicht zur Kenntnis nehmt, ist h\u00f6chst bedauerlich. Am gravierendsten erweist sich aber Eure Ignoranz gegen\u00fcber der Arabischen Revolution.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nZu Pegida ist alles N\u00f6tige in BLogbuch 1 2015 gesagt. Vielleicht nur dieser eine Satz: Solange Ihr die eine oder andere religi\u00f6se Sekte, sei es das Christentum, sei es der Islam, von einem bornierten anti-christlichen Standpunkt kritisiert, und das hei\u00dft, da\u00df Ihr den Boden der Konkurrenz zwischen den religi\u00f6sen Sekten (egal, welcher) nicht verla\u00dft, seid Ihr nicht davor gefeit, gegen den Rassismus des christlichen Herrenmenschen den Rassismus des islamistischen Gotteskriegers zu setzen und den einen durch den anderen zu ersetzen. Die Unterschiede zwischen den religi\u00f6sen Sekten bestehen ausschlie\u00dflich im Grad ihrer Zivilisierung durch die b\u00fcrgerliche Gesellschaft, auch wenn deren Wirkung zumeist nur sehr oberfl\u00e4chlich ist. Im \u00fcbrigen sind sie gleicherma\u00dfen reaktion\u00e4r.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nAm Schlu\u00df Eurer Brosch\u00fcre <i>Religion. Opium des Volkes. Opium f\u00fcr das Volk <\/i>[1] zitiert Ihr (30) einen Hinweis von Marx \u00fcber das Duckm\u00e4usertum der Christen. Wie pa\u00dft dieses dann zum christlichen Herrenmenschen, dessen faschistischen Charakter Ihr pauschal jedem wei\u00dfen \u201aWestler\u2018, speziell dem deutschen, die Kommunisten vielleicht ausgenommen, zu unterstellen scheint, und wie pa\u00dft das dazu, da\u00df Teile der preu\u00dfischen Aristokratie (20. Juli) und beider christlicher Kirchen gegen Hitlers Herrenmenschentum, dessen negative Auswirkungen f\u00fcr den Ruf jedes zivilisierten Europ\u00e4ers auch f\u00fcr einen human denkenden Preu\u00dfen und Christenmenschen nicht mehr zu \u00fcbersehen war, gegen Hitler Widerstand geleistet haben?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDiese anti-wei\u00dfen Herrenmenschen-Verallgemeinerungen sind weder historisch nachvollziehbar, noch werden sie dem (wenn auch halbherzigen) Widerstand gegen Hitler historisch gerecht. Auf die gleiche Weise wird von Euch der Widerstand gegen das Assad-Regime schlichtweg ignoriert, ganz zu schweigen von der Arabischen Revolution. Mit derartig pauschalen politischen Einsch\u00e4tzungen ist der Aufbau einer revolution\u00e4ren Bewegung kaum m\u00f6glich.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nMit solidarischen Gr\u00fc\u00dfen<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich Knaudt<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1]<b> Karl Marx: <\/b><i><b>Zur Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie<\/b><\/i><b>. Einleitung<\/b> MEW 1 (378-398), 378: <b>\u00bbDas <\/b><i><b>religi\u00f6se<\/b><\/i><b> Elend ist einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die <\/b><i><b>Protestation<\/b><\/i><b> gegen das wirkliche Elend. Die Relgion ist der Seufzer der bedr\u00e4ngten Kreatur, das Gem\u00fct der herzlosen Welt, sie sie der Geist geistloser Zust\u00e4nde ist. Sie ist das <\/b><i><b>Opium<\/b><\/i><b> des Volks.\u00ab<\/b> <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>H.B.<\/b><\/span><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>an Ulrich Knaudt <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(15.05.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff:<\/span><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">H.-J.-Krahl-Institut \/ Empfehlung<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Lieber U.,<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Du hast auch die Mitteilung &#8230; zum Buch <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Dutschkismus<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> erhalten. [1] Bestell es Dir, wichtig. Behandelt haupts\u00e4chlich Dutschkes Kritik am Bolschewismus, Erkl\u00e4rung desselben <span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">\u2013 <\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00dcber die allgemeine reale Staatssklaverei<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">,<\/span><\/span><\/span> Dein\u2018 Spezialthema \/ unser Dauerthema: Sowjetunion, Sowjets, Kritik mit Marx an Lenin etc., Dorfgemeinde, commune rurale, Sassulitsch, Plechanow \u2026; insbes. Bedeutung, Besonderheit der \u201aasiatischen\u2018 Produktionsweise&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Gru\u00df<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">H.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">PS: Dein letztes Mail zu unserer Tel.-Disk. [2] bringt mir leider nichts, schade.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] <b>Carsten Prien: <\/b><i><b>Dutschkismus<\/b><\/i> mit Rudi Dutschke \/ G\u00fcnter Berkhahn \u00dcber die allgemeine reale Staatssklaverei, Seedorf 2015.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[2] REAKTIONEN 2015 ANHANG 1.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an H.B. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">20.05.2015<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Re: H.-J.-Krahl-Institut \/ Empfehlung<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Lieber H., vielen Dank, da\u00df Du an mich gedacht hast. Ich habe mir das Buch <\/span><\/span>bestellt, aber noch nicht darin lesen k\u00f6nnen. &#8230; Macht nix, wenn Dir meine Attacken gegen den <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Kantianer<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> (R.W.) Colletti <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>nix bringen<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> Bei Adorno, <i>Negative Dialektik<\/i>, fand ich eine zu unserem Thema interessante Bemerkung (17): <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Wendet man, <\/b><\/span><\/span><b>wie seit den Aristotelischen Kritikern Hegels repetiert wurde, gegen die Dialektik ein, sie bringe ihrerseits alles, was in ihre M\u00fchle ger\u00e4t, auf die blo\u00df logische Form des Widerspruchs und lasse dar\u00fcber <\/b><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><b>\u2013<\/b><\/span><b> so argumentierte noch Croce <\/b><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><b>\u2013<\/b><\/span><b> die volle Mannigfaltigkeit des nicht Kontradiktorischen, des einfach Unterschiedenen <\/b><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>beiseite, so schiebt man die Schuld der Sache auf die Methode&#8230;<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> Dieses <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>einfach Unterschiedene<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span>, das Adorno bei Croce vermutet, erinnert doch stark an das <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>a (=) nicht-a<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> Collettis. Um das n\u00e4her beim Schopfe zu packen, m\u00fc\u00dfte ich die italienischen Philosophen besser kennen, vermute aber, da\u00df von diesem <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>einfach Unterschiedenen<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> \u00fcber Gramsci zu Colletti vielleicht einige Verbindungen existieren. Also weiter im Text!<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">U.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] <b>Theodor W. Adorno: <\/b><i><b>Negative Dialektik<\/b><\/i>, Frankfurt\/M. 1966, 17.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVuSans,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">____________________________________________________________________________________<\/p>\n<p><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an P.T. <\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">(<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">25.05.2015<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">DECKCHEN STICKEN<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVuSans,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Hi P.T., Frank Dik\u00f6tter zitiert in <\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><i>Maos gro\u00dfer Hunger <\/i><\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">[1]<\/span><\/span><\/span><\/span><i> <\/i><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">den Vorsitzenden mit dem <\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">bekannten Zitat: Eine Revolution ist kein Deckchensticken. In der \u00dcbersetzung aus dem Englischen wird daraus eine Dinner Party. Was bedeutet dieses Wort in der w\u00f6rtlichen \u00dcbersetzung?<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nAu\u00dferdem sind die Beitr\u00e4ge zur Marx-Engels-Forschung Neue Folge 2013 erschienen, die sich u.a. mit dem Verh\u00e4ltnis von Kapital und Weltmarkt befassen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nAbgesehen von den \u00fcblichen marxologischen Debatten finde ich den Aufsatz von Scongjin Jeong: <i>Marx&#8217;s Crisis Theory as a Theory of World Market Crisis <\/i>sehr interessant, da mich diese Frage schon seit langem umtreibt. Zumindest h\u00e4lt er die Theorie, <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bbt<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>hat globalization caused the crisis<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> f\u00fcr <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>questionable<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span>.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">U.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] <b>Frank Dik\u00f6tter: <\/b><i><b>Maos gro\u00dfer Hunger<\/b><\/i><b>. Massenmord und Menschenexperiment in China<\/b>, Stuttgart 2014.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<b>P.T.<\/b> <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>an Ulrich Knaudt <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(29.05.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Betreff: DECKCHEN STICKEN<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Hi U.,<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">ich w\u00fcrde die Dinner Party in dem hier dem Sinn nach mit <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>gesittete Veranstaltung<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> \u00fcbersetzen. W\u00f6rtlich ist es eine gesellschaftliche Abendveranstaltung am (b\u00fcrgerlichen) Esstisch.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">P.T.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an H.B. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(09.07.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Betreff: EINspruch NR. 1<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Lieber H., <\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">&#8230;<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ich schicke Dir etwas zum Lesen. [1] Mit diesem Format will ich in k\u00fcrzerer Frist politische Bemerkungen ins Netz stellen, da das BLogbuch immer umfangreicher ausgefallen ist.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nIch habe angefangen Dieter [Wolf]s Text in den <i>Beitr\u00e4gen zur Marx-Engels-Forschung <\/i>zu lesen und stelle fest, da\u00df d.A. uns eine marxistische Systemtheorie vorsetzen will. [2] O.K. wenn es denn sein mu\u00df&#8230; das ist aber dann nicht mehr mein Ding!<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nViele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">U.<\/p>\n<p>[1] EINspruch 01.07.2015.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[2] <b>Dieter Wolf: <\/b><i><b>Zur Architektonik der Drei B\u00e4nde des Marxschen <\/b><\/i><b>Kapitals<\/b>, in: Beitr\u00e4ge zur Marx-Engels-Forschung NF 2013 (95-128).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an F.W. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(09.07.2015)<br \/>\nBetreff: ARMENIEN<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nHallo F., zun\u00e4chst vielen Dank f\u00fcr die Armenien-Artikel, die ich erst jetzt gelesen habe. Soweit ich wei\u00df, geh\u00f6rt Armenien zu den wenigen L\u00e4ndern, die der Eurasischen Union beigetreten sind. Nicht mal Wei\u00dfru\u00dfland ist so eng mit der Russischen F\u00f6deration politisch, \u00f6konomisch, milit\u00e4risch verzahnt wie Armenien. Um so erstaunlicher diese Demos, denen der heroische Charakter des Maidan zwar abgehen mag, die aber auch in dieser Form Ausdruck der Gro\u00dfen Wirtschaftskrise sind, von der die Welt momentan durchger\u00fcttelt wird.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nSiehe die sich anbahnende Finanzkrise in China! Ru\u00dfland geht es auch nicht besser. Und mitten drin der Konflikt der EU-Staaten mit Griechenland, der stetig seinem H\u00f6hepunkt zustrebt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nArmenien befindet sich in einer ihm von Ru\u00dfland angelegten Zwangsjacke, die aus den Streitigkeiten \u00fcber Nagornij-Karabach zusammengeflickt ist und von Putin jederzeit fester zugezogen werden kann, sowie dem christlich-muslimischen Gegensatz, der von dem aserbaidschanischen Regime nach Belieben forciert werden kann. Hinter diesem steckt wiederum die T\u00fcrkei.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<b>F.W.<\/b> <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>an Ulrich Knaudt <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(14.07.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff:<\/span><\/span> ARMENIEN<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: small;\">Hallo Ulrich,<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">hier ein Artikel aus der WELT von gestern \u00fcber die Investitionen Saudi-Arabiens in Russland:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">http:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article143933404\/Der-Handschlag-der-Putins-riskanten-Plan-besiegelt.html<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nUnd in Armenien haben die Leute jetzt aufgeh\u00f6rt zu demonstrieren:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">http:\/\/www.deutschlandfunk.de\/armenien-und-russland-proteste-in-jerewan-ohne-grossesecho.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">795.de.html?dram:article_id=325378<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDer Hauptwiderspruch zu C. ist auf jeden Fall seine abstrakte Negation der deutschen Nation, die bei ihm irreversibel mit dem Weg zu Hitler verschmolzen zu sein scheint. Diese Negation ist aber beim Stand der Dinge eine (sozial-)imperialistische und keine kommunistische L\u00f6sung der nationalen Frage in Deutschland.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nIn diesen Widerspruch hat [er?] sich ja in der Diskussion verfangen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nViele Gr\u00fc\u00dfe,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">F.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an F.W. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(19.07.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Betreff: BRIEF ALS ANHANG<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\">Hallo F., nach etwas l\u00e4ngerem Nachdenken anh\u00e4ngend einige \u00dcberlegungen &#8230; [1] und noch was zu Armenien [2].<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVuSansMono,monospace;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">Ulrich<\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><\/p>\n<p><\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">[1] <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">REAKTIONEN 2015 <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">ANHANG 2. Siehe auch: parteimarx.org KOMMUNISMUS <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Einige \u00dcberlegungen zur gemeinsamen Arbeit am Klassenkampf und seinem Begriff (Entwurf)<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">[2] FAZ 14.07.2015 <\/span><\/span><b>Wer kann, ist l\u00e4ngst im Exil<\/b>. Hilfe von au\u00dfen: Ein Band \u00fcber den Alltag Armeniens.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<b>F.W.<\/b> <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>an Ulrich Knaudt <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(31.07.2015)<br \/>\nBetreff:<\/span><\/span> Aw: BRIEF ALS ANHANG<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nHallo Ulrich,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">danke f\u00fcr deinen Brief und die zwei Artikel. Ich komme erst jetzt dazu, darauf zu antworten.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDeine Kritik an dem Buch von Neubauer, [1] seine negative Fixierung auf Deutschland sowie die Ausblendung und dadurch Legitimierung des russischen Expansionismus, teil ich. Da C.&#8217;s Position im Unterschied dazu noch ambivalent und gespalten ist (einerseits teilt er die abstrakte Negation der deutschen Nation, andererseits nimmt er politisch Stellung gegen den russischen Imperialismus und seine linken Unterst\u00fctzer, wie Linkspartei und Co.), muss die Diskussion mit ihm fortgesetzt werden, bis sich dieser Widerspruch nach einer Seite hin aufl\u00f6st und seine Position sich dadurch vereindeutigt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDeinen Vorschlag <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>zur gemeinsamen Arbeit am Klassenkampf und seinem Begriff<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> als arbeitsteiliger Kooperation stimme ich prinzipiell zu. Da ich aber [&#8230;] von meinen zeitlichen Reserven her sehr eingeschr\u00e4nkt bin, w\u00e4re mein Beitrag zu einer wissenschaftlichen Arbeit zur Zeit nur sehr bescheiden. Ganz davon abgesehen, dass ich mir viele theoretische Grundlagen selber erst noch aneignen muss.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nBesser praktizierbar w\u00e4re f\u00fcr mich daher eine Zusammenarbeit etwa auf dem Niveau der kommunistischen Korrespondenz-Komitees, wie du sie ja auch im ersten Beitrag zum Blogbuch angepeilt hast (<a href=\"http:\/\/www.parteimarx.org\/?p=718\"><span style=\"color: #000000;\">http:\/\/www.parteimarx.org\/?p=718<\/span><\/a>). [2] Diese k\u00f6nnte u.a. darin bestehen, die gegenw\u00e4rtigen politischen Widerspr\u00fcche und Kollisionen entlang dem Klassengegensatz von Weltproletariat und Weltbourgeoisie sowie der neuen Ost-West-Spaltung nachzuvollziehen und zu kommentieren, etwa nach Art des EINspruchs \u00fcber Tsipras Besuchs in St. Petersburg. [3] M\u00f6glicherweise f\u00fchrt die Diskussion dieser politischen Analysen dann auch zur Vertiefung auf dem Niveau der wissenschaftlichen Arbeit und der Marxschen Kritik der politischen \u00d6konomie.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nP.S. Hier noch ein Artikel \u00fcber Putins T\u00e4tigkeit als KGB-Agent in der DDR:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">https:\/\/correctiv.org\/recherchen\/system-putin\/artikel\/2015\/07\/30\/putins-fruehe-jahre\/ <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Er hat dort u.a. einen Nazi als Agenten angeworben, der in den fr\u00fchen 90ern ma\u00dfgeblich die Nazi-Szene in Dresden aufgebaut hat. Das wirft m\u00f6glicherweise auch ein Licht auf die Entstehung von PEGIDA und den russischen Beitrag dazu. Auf der Seite correctiv.org sind noch andere interessante Artikel, die ich aber noch nicht gelesen habe:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">https:\/\/correctiv.org\/recherchen\/system-putin\/<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">https:\/\/correctiv.org\/recherchen\/system-putin\/artikel\/2015\/07\/31\/unter-spionen\/<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ich habe die drei Artikel als PDF an die Mail angehangen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe,<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: DejaVuSans,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">F.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVuSans,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] <span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><b>Emil Neubauer: <\/b><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><i><b>Der h\u00e4ssliche Deutsche \u2013 Dritter Akt?<\/b><\/i><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><b> Kritik der deutschen Zust\u00e4nde und Ideologie<\/b><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">, Norderstedt 2015.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVuSans,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">[2] parteimarx.org BLOGBUCH. <\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><b>BLogbuch zu den laufenden Klassenk\u00e4mpfen<\/b><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[3] EINspruch 01.07.2015.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an F.W. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(06.08.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">DER H\u00c4SSLICHE DEUTSCHE<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Hallo F., die folgenden vorl\u00e4ufigen \u00dcberlegungen zur Kenntnisnahme. [1] Bis auf das KKK.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><\/p>\n<p>[1] <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">REAKTIONEN 2015 <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">ANHANG 3.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b><br \/>\nUlrich Knaudt an P.T. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(08.08.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff: <\/span><\/span>CHINAS MEERE<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nHi P.T&#8230;. Im ND von diesem Wochenende fand sich ein zweiseitiger Aufsatz: Chinas Macht auf dem Meer. [1] Dabei wurde ich an eine Diskussion erinnert, die stattfand, als mir aufgefallen war, da\u00df China irgendwo in Belutschistan einen gro\u00dfen Hafen baut, der damals daf\u00fcr zu stehen schien, da\u00df China <span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">\u2013<\/span> zun\u00e4chst \u00f6konomisch <span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">\u2013<\/span> in westlicher Richtung expandiert. Inzwischen wurden meine in ihrer Reichweite bescheidenen \u00dcberlegungen von der Realit\u00e4t, folgt man diesem Aufsatz, eindeutig \u00fcbertroffen durch das, was sich darin als eine weltumfassende Expansion chinesischer &#8218;Wirtschaftskraft&#8216; darstellt. Was die Seestrecke Beijing-Hamburg betrifft, wird diese inzwischen als &#8218;maritime Seidenstra\u00dfe&#8216; bezeichnet. Aber China soll auch den Durchstich in Nicaragua bauen wollen und wahrscheinlich mu\u00df man auch den Neubau des Suezkanals in diesem Zusammenhang sehen. Das stand aber nicht mehr in dem Artikel.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nIm ND macht sich in letzter Zeit eine gewissen China-Kritik bemerkbar. Offenbar werden den Putin-Freunden die Chinesen auch allm\u00e4hlich unheimlich: <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><b>Es sieht so aus<\/b> <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span>, hei\u00dft es abschlie\u00dfend, <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><b>als ob China derzeit andere Sorgen hat, als irgendjemanden milit\u00e4risch zu bedrohen. Doch viele westliche Politiker trauen Peking aus Prinzip nicht. Aber vielleicht sorgen wirtschaftliche Verzahnungen ja daf\u00fcr, da\u00df sich feindliche T\u00f6ne abmildern. Ein chinesisches Sprichwort sagt: &#8218;Ein Freund mehr, ein Weg mehr\u2018<\/b><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span>.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nSind es nur die omin\u00f6sen &#8222;westlichen Politiker&#8220;, die Peking mi\u00dftrauen?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nIch h\u00e4tte Dir den Artikel gerne geschickt, aber das ND ist mit dem Kopieren seiner Aufs\u00e4tzen sehr geizig geworden. &#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">U.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] ND 08.08.2015 <b>Ein gigantischer Plan.<\/b> China greift nach dem Schl\u00fcssel zur Macht. Entlang der wichtigsten Seehandelswege baut das Reich der Mitte seit vielen Jahren H\u00e4fen oder kauft sich dort Liegepl\u00e4tze. Gleichzeitig vergr\u00f6\u00dfert es seine Handelsflotte und seine Containerschiffe. Damit sichert sich Peking die \u00f6konomische Herrschaft \u00fcber die Schiffsrouten und die Kontrolle \u00fcber den Welthandel, der zu 90 Prozent \u00fcber den Seeweg abgewickelt wird.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an F.W. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(08.08.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Betreff: VOLL CORRECT(IV)!<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Hi F., hier noch zwei Nachtr\u00e4ge: einmal die Meldung aus dem DLF und zum anderen den <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\">Schwarzen Kanal, der sich mit Schaum vor dem Mund \u00fcber den gelungenen Coup von CORRECTIV aufregt. [1] Einfach gelungen dieser Aufreger, der der DDR-Nomenklatura den Schaum vor den Mund treibt. [2]<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><\/p>\n<p>[1] DLF 06.08.2015 <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>DDR-Dienst agierte unter Neonazis im Westen<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">. <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Die Stasi hatte die rechtsextreme Szene in der Bundesrepublik nach einem <\/span><\/span>Bericht st\u00e4rker unterwandert als bisher bekannt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[2] JW Der Schwarze Kanal. <b>Putin und der Giftpenis<\/b> (Arnold Sch\u00f6lzel).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/08-08\/016.php\"><span style=\"color: #000000;\">http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/08-08\/016.php<\/span><\/a><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an H.B. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(12.08.2015)<br \/>\nBetreff: <\/span><\/span>KAP III<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: small;\">Lieber H., &#8230; Zu Dutschke werde ich nicht sofort kommen, beeile mich aber mit dem, was ich gerade am Wickel habe. [1]<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nIch schicke Dir einen Artikel aus N[eues]D[eutschland], worin sich jemand an KAP[ITAL] III und dem tendenziellen Fall der Profitrate abarbeitet. [2] Heraus kommt die alte Geschichte, n\u00e4mlich der Versuch, die unmittelbaren Produzenten auszuweiten in Richtung Zirkulationssph\u00e4re. Au\u00dferdem sind Handys keine Produktionsmittel (c), sondern schlicht Waren. Insofern haben sie mit dem tendenziellen Fall der Profitrate unmittelbar nichts zu schaffen. In einem Artikel \u00fcber den Einsatz von Robotern bei Audi (glaube ich) [3] wird als Illustration f\u00fcr die Erh\u00f6hung der organischen Zusammensetzung des Kapitals deutlich, wie radikal dies heute geschieht bspw. durch die &#8218;Zusammenarbeit&#8216; von Robotern mit den Arbeitern am Band. Der tendenzielle Fall der Profitrate ist ein ebenso unl\u00f6sbarer Widerspruch wie der Fetischcharakter der Ware oder die Unverzichtbarkeit der zweiten Ware als Geld beim Kauf\/Verkauf der eigentlichen Ware.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nIch schicke Dir noch einen Artikel \u00fcber unser altes Milch-Thema. [4] Wir haben wahrscheinlich die Gr\u00fcne Bourgeoisie untersch\u00e4tzt, die objektiv die Gro\u00dfen Landwirtschaftsproduzenten gegen die kleineren ausspielt und sich an deren Stelle, nur eben \u00f6ko, setzt&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nSchlie\u00dflich noch einen Literaturhinweis auf einen Dokumentenband \u00fcber die KI, der zwar viel zu teuer ist. Aber man sollte zumindest wissen, da\u00df es ihn gibt. [5]<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nSoweit erst mal, wenn Du mal wieder Zeit hast, la\u00df von Dir h\u00f6ren. Alles Gute und viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">U.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] Siehe H.B. an U.K. (15.05.2015).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[2] ND 08.08.2015 <b>Apples smarte Dinger und die fallenden Profitrate<\/b>. Die Kopfarbeit von heute wirft Fragen zu der Marxschen Krisentheorie auf.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[3] FAZ 11.08.2015 <b>Hand in Hand<\/b>. Bei Audi arbeitet ein Roboter, der f\u00fchlen und sehen kann, zusammen mit Menschen. Angst, dass er sie einmal ersetzen wird, haben die Audianer bislang nicht.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">FAZ 11.08.2015 <b>Der 3D-Drucker fliegt immer mit<\/b>. Die neue Produktionstechnik wirbelt nicht nur den Flugzeugbau durcheinander \u2013 das Personal muss Schritt halten.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[4] FAZ 07.08.2015 <b>Niedriger Milchpreis bedroht wirtschaftliche Existenz der Bauern<\/b>. Bauernverband sieht russisches Importverbot als Grund \/ Moskau vernichtet Lebensmittel. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Siehe auch: REAKTIONEN 2011 U.K. an H.B. 16.04.; 18.05.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[5] FAZ 21.07.2015 <b>Interna aus einem welthistorischen Trauerspiel<\/b>. Eine monumentale Quellensammlung zur Geschichte der deutsch-sowjetischen Beziehungen zwischen 1918 und 1943. <b>Hermann Weber; Jakov Drabkin; Bernhard H. Bayerlein<\/b> (Hg.): <i><b>Deutschland, Ru\u00dfland, Komintern<\/b><\/i>, 2 Bde, Berlin 2015.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<b>F.W.<\/b> <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>an Ulrich Knaudt <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(17.08.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff:<\/span><\/span> Aw DER H\u00c4SSLICHE DEUTSCHE<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nHallo Ulrich,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">entschuldige, dass ich erst jetzt antworte. Ich habe gerade viel um die Ohren.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDie Idee Mailinglisten einzurichten, finde ich gut. Vielleicht k\u00f6nntest du als n\u00e4chsten Schritt den [<b>Einige \u00dcberlegungen&#8230;<\/b>]-Entwurf auf die pM-Website stellen, zusammen mit dem Hinweis, dass wir auf Basis der dort skizzierten Punkten als politischem \u201aLeitfaden\u2018 Informationen austauschen und diskutieren wollen. &#8230; Dann w\u00fcrden wir erst mal einen \u00dcberblick dar\u00fcber bekommen, wer das Bed\u00fcrfnis nach so einer Korrespondenz hat.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nIrgendwie habe ich Tomaten auf den Augen, was ist AzK?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDanke f\u00fcr den Exkurs zum Antisemitismus. Dass dieser den Deutschen <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>von Natur aus<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> eigen sei, w\u00fcrde E.N. wahrscheinlich heftig bestreiten. Wenn er ihn aber als deutsche <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Tradition<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> behauptet, ohne ihn auf die materiellen gesellschaftlichen Lebensbedingungen und Klassenk\u00e4mpfe zur\u00fcckzuf\u00fchren, macht er sich allerdings einer idealistischen Verabsolutierung des Antisemitismus schuldig.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nEin Aspekt, der m.W.n. bisher noch gar nicht in Verbindung mit der Entstehung des modernen Antisemitismus untersucht wurde, ist sein Zusammenhang mit der Herausbildung der Aktiengesellschaften und der daraus resultierenden Trennung der Leitungsfunktion des Kapitalisten (der arbeitende Kapitalist) vom Kapitaleigentum (parasit\u00e4re Finanzaristokratie). Das ist doch die gesellschaftliche Wirklichkeit, die sich im antisemitischen Dualismus vom schaffenden, arischen vs. j\u00fcdischen, raffenden Kapital auf irrationale Weise reflektiert.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nInteressant sind auch Proudhon und Bakunin, von denen ganz klar antisemitische \u00c4u\u00dferungen \u00fcberliefert sind, und die beide nach der Einteilung im 3. Kapitel des Kommunistischen Manifests \u00fcber die sozialistische und kommunistische Literatur zu den Vertretern des reaktion\u00e4ren, kleinb\u00fcrgerlichen Sozialismus zu rechnen sind. Insofern war Hitler mit seiner <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>revolution\u00e4ren<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> pr\u00e4ventiven Konterrevolution auch ein Sch\u00fcler Proudhons und Bakunins, indem er die Klassengegens\u00e4tze leugnend, typisch kleinb\u00fcrgerlich von der Interesseneinheit des Volkes ausgehend und seinem Nationalgef\u00fchl und Standesvorurteil <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>aufs plumpeste schmeichelnd<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> (Marx), die revolution\u00e4re Stimmung in der Bev\u00f6lkerung gegen die Juden als S\u00fcndenbock ablenkte.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n\u00dcber Proudhons Antisemitismus ist vor ein paar Jahren dieses Buch erschienen, das ich aber noch nicht in<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">die H\u00e4nde bekommen habe: http:\/\/www.boehlau-verlag.com\/978-3-412-20286-6.html<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDer Aufsatz <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Rasse und Judentum<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> von Kautsky ist in dem Band <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Marxisten gegen Antisemitismus<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> (herausgegeben von Iring Fetscher) abgedruckt, in dem ansonsten noch Texte von Engels, Bebel, Wladimir Medem, Luxemburg, Lenin, Gorki, Trotzki und Abraham Leon enthalten sind. Das Buch ist hier noch antiquarisch zu bekommen:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">http:\/\/www.zvab.com\/displayBookDetails.do?itemId=273993585<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nAnsonsten k\u00f6nnte ich auch eine Kopie machen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">F.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nP.S. Diesen Text hat mir ein Genosse weitergeleitet: http:\/\/liberadio.noblogs.org\/?p=1529 Hatte bisher aber noch keine Zeit, ihn zu lesen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an F.W. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(25.08.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff: <\/span><\/span>EINIGE \u00dcBERLEGUNGEN<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: small;\">Hallo F., ich habe mich wieder mal etwas ausf\u00fchrlicher in meiner Antwort auf Deine letzte Mail ausgelassen. Ich hoffe, ich strapaziere nicht allzu sehr Deine kostbare Zeit. [1]<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ma\u00dfgeblich ist der letzte Absatz meiner Mail \u00fcber die Mailing Liste und dar\u00fcber, was wir mit <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Einige \u00dcberlegungen&#8230;<\/b><\/span><\/span> [2] anfangen sollten. Im Anhang noch etwas \u00fcber die Nicht-Erw\u00e4hnung des Hitler-Stalin-Paktes und wie sich Politologen mit dem Ph\u00e4nomen Hegemonie besch\u00e4ftigen. [3]<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] REAKTIONEN 2015 ANHANG 4.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[2] parteimarx.org KOMMUNISMUS <b>Einige \u00dcberlegungen zur gemeinsamen Arbeit am Klassenkampf als Begriff (Entwurf)<\/b>.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[3] FAZ 18.09.2015 <b>Und was wissen Sie \u00fcber den 23.August 1939?<\/b> Der Gedenktag, der keiner sein soll: Das von der EU proklamierte Erinnerungsdatum des 23. Augusts steht f\u00fcr die Warnung vor totalit\u00e4ren Systemen. Doch gerade einmal f\u00fcnf Staaten begehen diesen Tag. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">FAZ 24.06.2015 <b>Wehe, wenn sie ihre Energie nach au\u00dfen kehren<\/b>. Was unterscheidet ein Imperium von einer Hegemonialmacht? Ulrich Menzel geht der Weltordnung auf den Grund und findet dort die Gr\u00fcnde f\u00fcr die \u00dcberlegenheit bestimmter Staatsformen. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Ulrich Menzel: <\/b><i><b>Die Ordnung der Welt<\/b><\/i><b>. Imperium und Hegemonie in der Hierarchie der Staatenwelt<\/b>, Berlin 2015.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<b>F.W.<\/b> <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>an Ulrich Knaudt <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(31.08.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff:<\/span><\/span> Aw: EINIGE \u00dcBERLEGUNGEN<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nHallo Ulrich,<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">zu deinem Exzerpt zum Buch von E.N.: Ich habe bisher die Situation von 1890 zu der von 1914 als grundlegend verschieden eingesch\u00e4tzt, so wie wahrscheinlich die meisten Linken. Schematisch gesagt: 1890 drohte ein hegemonistischer Krieg von Seiten Russlands und die Vaterlandsverteidigung war eine Notwendigkeit f\u00fcr die deutsche Arbeiterklasse, um ihre bisher erlangte Stellung zu verteidigen. 1914 stand ein imperialistischer Krieg an, in der beide Kriegsparteien expansionistische Ziele verfolgt haben, sodass Vaterlandsverteidigung auf Sozialchauvinismus hinausl\u00e4uft. (So hatte ich auch Deine Ausf\u00fchrungen in <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i><b>3. Vom linken Sozialimperialismus zum neuen Zarismus<\/b><\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>&#8222;, in: &#8222;Die unscharfe Relation Marx\/\u2019Marxismus\u2019 <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u2013<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b> Reflexionen \u00fcber Revolution und Konterrevolution in Deutschland&#8220;<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> verstanden.) Lenin hat aber im Gegensatz zu Rosa Luxemburg in seinem Text von 1916 \u00fcber die Junius-Brosch\u00fcre bemerkt, dass unter bestimmten Bedingungen (bei Eroberung und Unterdr\u00fcckung lebensf\u00e4higer Nationen) der imperialistische Krieg in einen hegemonistischen umschlagen kann und dadurch nationale Kriege in Europa m\u00f6glich werden (hier w\u00e4re auch der Osteraufstand 1916 in Irland im Zusammenhang mit dem Krieg zu ber\u00fccksichtigen). Da aber die Sozialdemokratie sich den Hohenzollern untergeordnet hatte, ihnen keinen Verteidigungskrieg aufzwang und dadurch eine Situation zulie\u00df, in der beide Kriegsparteien einen expansionistischen Krieg f\u00fchrten <span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">\u2013<\/span> was w\u00e4re dann die Alternative zu Lenins Taktik gewesen, f\u00fcr den Sturz der eigenen Regierung zu arbeiten, um dadurch \u201aans Ruder\u2018 zu kommen und dann gegebenenfalls auch die Vaterlandsverteidigung in die eigenen H\u00e4nde zu nehmen?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nUnd ist die Mutter der Vaterl\u00e4ndischen Kriege nicht bereits der Krieg des revolution\u00e4ren Frankreichs gegen die Allianz der konterrevolution\u00e4ren Monarchien?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nZum Antisemitismus: Ich glaube die antisemitische Reaktion auf die Aktiengesellschaft ist klassenm\u00e4\u00dfig nicht nur auf das Kleinb\u00fcrgertum mit seiner Feindschaft gegen die moderne Industrie beschr\u00e4nkt, sondern es entsteht auf dieser Stufenleiter des Kapitals auch die Voraussetzung eines spezifischen Antisemitismus der fungierenden Kapitalisten. Da der \u00fcber den Zins hinausgehende Profit als Unternehmergewinn erscheint, entsteht bei den fungierenden Kapitalisten die Illusion, zusammen mit den Lohnarbeitern (diese als <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Arbeiter der Faust<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> und sie als <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Arbeiter der Stirn<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span>) den Kapitalisten als blo\u00dfen Eigent\u00fcmern des Kapitals gegen\u00fcberzustehen. Goebbels hat 1925 zwischen gutem <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Staatskapital<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> und b\u00f6sem <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>B\u00f6rsenkapital<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> unterschieden. <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Staatskapital<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> klingt auf jeden Fall nicht mehr nach kleinteiliger Privatproduktion, sondern nach dem Ideologieschatz des preu\u00dfischen Staatssozialismus der sozialdemokratischen <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Neu-Lassallianer<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span>, die von der staatlich organisierten Kriegswirtschaft im Ersten Weltkrieg begeistert waren und diese als <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Kriegssozialismus<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> feierten.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nMarx hat gezeigt, dass das zinstragende Kapital eine verselbst\u00e4ndigte Funktion des industriellen Kapitals ist und dass die fungierenden Kapitalisten, anders als die Lohnarbeiter, eine antagonistische Stellung zum Geldkapital einnehmen: <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Der Zins ist ein Verh\u00e4ltnis zwischen zwei Kapitalisten, nicht zwischen Kapitalist und Arbeiter.<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> (MEW 25, 396) <span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">\u2013<\/span> <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span>[&#8230;]<b> denn das zinstragende Kapital hat als solches nicht die Lohnarbeit, sondern das fungierende Kapital zu seinem Gegensatz; der verleihende Kapitalist steht als solcher direkt dem im Reproduktionsproze\u00df wirklich fungierenden Kapitalisten gegen\u00fcber, nicht aber dem Lohnarbeiter, der gerade auf Grundlage der kapitalistischen Produktion von den Produktionsmitteln expropriiert ist. Das zinstragende Kapital ist das Kapital <\/b><i><b>als Eigentum <\/b><\/i><b>gegen\u00fcber dem Kapital <\/b><i><b>als Funktion<\/b><\/i><b>. Aber soweit das Kapital nicht fungiert, exploitiert es nicht die Arbeiter und tritt in keinen Gegensatz zur Arbeit.<\/b><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> (MEW 25, 392)<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nIn dem von Fetscher herausgegebenen Band findet sich am Anfang des Textes von Bebel ein Auszug aus<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">dem Protokoll des Parteitags der SPD von 1893, in dem es hei\u00dft, dass <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><b>die von dem Antisemitismus gegen die j\u00fcdischen Kapitalisten aufgehetzten kleinb\u00fcrgerlichen und kleinb\u00e4uerlichen Schichten zu der Erkenntnis kommen m\u00fcssen, dass nicht blo\u00df der j\u00fcdische Kapitalist, sondern die Kapitalistenklasse \u00fcberhaupt ihr Feind ist und dass nur die Verwirklichung des Sozialismus sie aus ihrem Elende befreien kann.<\/b><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> (S. 59) Auch wenn die Sozialdemokraten vorher bemerken, dass <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><b>die Ausbeutung der Menschen durch den Menschen keine speziell j\u00fcdische, sondern eine der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft eigent\u00fcmliche Erwerbsform ist<\/b><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> (S. 58), \u00fcbernehmen sie hier anscheinend dennoch die ethnizistische Vorstellung vom speziell <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>j\u00fcdischen Kapital<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span>. Au\u00dferdem fordern sie die antisemitisch verhetzten Kleinb\u00fcrger und Bauern auf, <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>nicht blo\u00df<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> gegen das j\u00fcdische Kapital (=Geldkapital) zu k\u00e4mpfen, was bereits die halbe Miete zu sein scheint, sondern gegen alle Kapitalisten, d.h. PLUS das industrielle Kapital und das Kaufmannskapital. Damit entgehen ihnen aber die grundlegend verschiedenen Funktionen der unterschiedlichen Kapitalformen und die f\u00fcr das Proletariat daraus zu ziehenden politischen Konsequenzen. Die popul\u00e4re Polemik und der Kampf gegen das Geldkapital entspricht dem Standpunkt des industriellen Kapitalisten und bedeutet f\u00fcr das Proletariat eine Verschiebung seiner Exploitationsquelle sowie eine Verkehrung des wirklichen Ausbeutungsverh\u00e4ltnisses. Diese falsche <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Volksvorstellung<\/b><\/span><\/span> [vom] <b>Geldkapital, zinstragendes Kapital als Kapital als solches, als Kapital par excellence<\/b><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> (MEW 25, 389) hat sich die Bourgeoisie am Ende der Weimarer Republik zunutze gemacht hat, um ihre S\u00fcnden auf den Bock des <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>j\u00fcdischen Kapitals<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> abzuladen und den enormen Klassenhass auf diesen rassischen <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ersatzfeind<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> abzulenken.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nZur Mailingliste: Ich hatte mir das auch so vorgestellt, dass der <i>Entwurf <\/i>mit einem Kommentar ver\u00f6ffentlicht wird&#8230; Das w\u00e4re zugleich auch ein Anfang f\u00fcr das im Entwurf angedachte theoretische und politische Forum des Klassenkampfes.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">F.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\"><b>F.W.<\/b><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>an Ulrich Knaudt <\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">(31.08.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff:<\/span><\/span> Russische Expeditionskorps in Syrien<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"font-family: DejaVuSans,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Hier ein ganz frischer Text \u00fcber Russlands milit\u00e4rische Intervention in Syrien&#8230; [1]<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: DejaVuSans,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p><\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\">[1]<\/span><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"en-GB\"> ynet news.com: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"en-GB\"><b>Russian jets in Syrian skies<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"en-GB\">. <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"en-GB\">Russia has begun its military intervention in Syria, deploying an aerial contingent to a permanent Syrian base, in order to launch attacks against ISIS and Islamist rebels\u037e US stays silent.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"en-GB\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"en-GB\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"en-GB\"><b>Ulrich Knaudt<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b> an Marx-Gesellschaft <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(05.09.2015)<br \/>\nBetreff: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">KARL REITTER<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Hallo N., falls Du das Interview der j[ungen]W[elt] mit Karl Reiter noch nicht kennst, solltest Du <\/span><\/span>es Dir zu Gem\u00fcte f\u00fchren. [1] \u201aDie gr\u00f6\u00dften Kritiker der Elche&#8230;\u2018 ist zwar ein bl\u00f6der Spruch. Hier pa\u00dft er aber leider. Unser gemeinsamer Diskussionspartner Reitter tut so als richte sich seine Kritik gegen &#8218;Die neue Marx-Lekt\u00fcre&#8216;. Aber wer ist das? Die Marx-Gesellschaft assoziiert er dabei aus gutem Grund jedenfalls nicht. Na ja, und &#8218;der Klassenkampf&#8216;! &#8218;Sp\u00e4t kommst du (nun auch damit heraus!), aber du kommst, Graf Isolan&#8230;!\u2018 Als ob in der M-G die Frage von Revolution und Konterrevolution niemals thematisiert worden w\u00e4re! Und beides sind ja wohl die entscheidenden Begriffe, wenn wir, wie nun auch Reitter, pl\u00f6tzlich den Klassenkampf f\u00fcr so wichtig halten. Bei ihm fehlen sie aber leider&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">P.S. Wenn Du es f\u00fcr richtig h\u00e4ltst, kannst Du meinen Kurz-Kommentar + Anhang gerne weiterleiten.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] jW 05.09.2015 <b>\u00bbEs gibt die Tendenz, den Fetisch selbst zu fetischisieren\u00ab<\/b>. Gespr\u00e4ch mit Karl Reitter. \u00dcber die M\u00e4ngel der \u201aneuen Marx-Lekt\u00fcre\u2018 und das politische Selbstverst\u00e4ndnis der Klassiker. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/09-05\/017.php<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>=================================================================<\/p>\n<p>Ulrich Knaudt:<br \/>\n<b>Beschreibung eines (produktiven) Mi\u00dfverst\u00e4ndnisses und seiner Beseitigung <\/b>(10.01.2016)<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"font-size: small;\">Am 06.09.2015 schickt N.R. das Reitter-Interview mit meiner obigen Notiz an die Marx-Freunde weiter mit der Bemerkung: <\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bbInk\u00fcrze noch ein kurzkommentar von ulrich knaudt dazu Viele Gr\u00fc\u00dfe\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">. Dieser <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bbkurzkommentar\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"> ist ein Mi\u00dfverst\u00e4ndnis, weil ich gar nicht die Absicht hatte, das Interview dar\u00fcber hinaus zu kommentieren, da es eigentlich f\u00fcr sich selbst spricht. Am 06.10. fragt F.E. bei N.R. an: <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bbGibt es die Antwort von Ulrich Kandt schon?\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"> und f\u00fcgt hinzu, da\u00df Viele das Interview unglaublich schlecht f\u00e4nden. Denen wolle er diese Antwort schicken. Am 12.10 schicke ich meine Antwort an N.R., mit der Bitte, sie an alle Marx-Freunde weiterzuleiten, so auch an F.W. mit dem Vermerk: von N.R. wurde <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bban mich Deine Anfrage weitergeleitet, ob es von mir eine Wortmeldung zu besagtem Interview geben wird. O.K. Du hast mich \u00fcberzeugt\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">. Daraufhin erfolgt von N.R. die Best\u00e4tigung: <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bbHallo an alle, Ulrich Knaudt hatte eine Anmerkung zu dem Interview mit Karl Reitter angek\u00fcndigt. F.R. Hatte noch mal nachgehakt, ob sie komme. Anbei findet Ihr sie Viele Gr\u00fc\u00dfe\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">. F.E. teilt mir mit, da\u00df er meine Anmerkung an die critique of value Gruppe auf Facebook weiterleiten werde. Am 13.10. bittet mich F.E. um mein O.K. f\u00fcr deren \u00dcbersetzung ins Englische. Am 13.10. schickt Karl Reitter eine kurze Replik und bittet um deren Weiterleitung an alle Marx-Freunde und an mich. Am 18.10. erfolgt darauf meine Antwort mit der Bitte an N.R., sie an alle Marx-Freunde weiterzuleiten. Daraufhin bittet mich N.R., diese doch an Karl Reitter pers\u00f6nlich zu schicken. <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ich will jetzt nicht dauernd <\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>Euren Briefwechsel vermitteln.<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"> Ich antworte: <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb&#8230;<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>da Karl Reitter seine Replik \u00fcber Deine E-Mail-Adresse an Alle geschickt hat, so auch an <\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>mich, habe ich keine E-Mail Adresse von ihm. Hei\u00dft das, da\u00df Du unsere Debatte auch an die \u00fcbrigen Marx-Freunde nicht weiterleiten wirst? Das w\u00e4re schade. Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"> Am 19.10. wendet sich N.R. an Karl Reitter und an mich: <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Lieber Ulrich, lieber Karl, <\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>damit ich nun nicht alle paar Tage ein mail von einem von Euch an den ganzen Verteiler schicke, mache ich Euch folgenden Vorschlag: Tragt Eure Debatte eine Weile aus und stellt dann eine Datei zusammen mit gegenseitigen Repliken und dann schicke ich das an Alle, ja? Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"> (Eine gute Idee!) N.R.<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\"> schickt mir eine Kopie ihres Karl Reitter gemachten Vorschlags, da\u00df Ulrich Knaudt seine Antwort <\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bban Dich schicken soll <\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>und dass ich nun nicht alle paar Tage ein mail an den gro\u00dfen Verteiler schicken will mit der jeweiligen Replik.<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\"> Am 19.10. schickt N.R. ein letztes Mal meine an Karl Reitter pers\u00f6nlich gerichtete Replik mit der Bemerkung an die Marx-Freunde weiter: <\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Anbei der vorl\u00e4ufig letzte beitrag zur debatte zwischen knaudt\/reitter<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\">. Daraufhin erfolgt Karl Reitters an N.R. und an mich gerichtete postwendende Antwort: <\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb&#8230;<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>ehrlich gesagt habe ich an der Weiterf\u00fchrung dieser Debatte kein Interesse. Es er\u00fcbrigen sich also irgendwelche Vereinbarungen bez\u00fcglich E-Mail Weiterleitung<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">. (Das ist schade!) Nachfolgend die Kritiken und Repliken zwischen Karl Reitter und mir verbunden mit dem Dank an N.R. f\u00fcr ihre bei der Weiterleitung unserer E-Mails bewiesenen Geduld. <\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich Knaudt<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">P.S. Die Aufnahme des <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>EINspruchs 13.11.2015<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"> in den Verteiler wurde von N.R. mit dem Argument abgelehnt, da\u00df sie nicht anfangen werde, \u00fcber diesen politische Kommentare zu verschicken <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Wenn sie damit anfange, dann werde sie <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>bald viel zu tun <\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>haben mit dem Verschicken von Antworten, Repliken, Kritiken, Zustimmungen. <\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Das ist nicht meine Aufgabe. Daf\u00fcr musst Du einen anderen Kommunikationsweg finden.<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"> Daf\u00fcr habe ich volles Verst\u00e4ndnis.<\/span><\/span><\/span><\/span><b> <\/b><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Wir arbeiten daran&#8230;<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<b>Betr.: Anfrage zum Interview mit KARL REITTER<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Vor F.E.s Anfrage bei N.R. und ihrer Mail vom 06.10., ob ich mich zus\u00e4tzlich zu meinem kurzen Begleitkommentar zu Karl Reitters Interview mit der <i>jungen Welt<\/i>, das ich ihr am 05.09. geschickt hatte, noch einmal h\u00e4tte zu Wort melden wollen, hatte ich das eigentlich nicht mehr vorgehabt. In meinem Kurzkommentar war es mir lediglich auf eine Richtigstellung zu der Behauptung Reitters angekommen, da\u00df in der Marx-Gesellschaft (ohne die es keine \u201aNeue Marx-Lekt\u00fcre\u2018 gegeben h\u00e4tte) das Thema Klassenkampf Fehlanzeige gewesen sei. Zum Beweis des Gegenteils k\u00f6nnte ich Reitter selbst als Zeuge anrufen, der zumindest bei einem der Vortr\u00e4ge zu diesem Thema, wie ich mich erinnere, zugegen war. Damit war die Sache eigentlich f\u00fcr mich erledigt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Nachdem ich mir in der Zwischenzeit Reitters Interview noch einmal zu Gem\u00fcte gef\u00fchrt habe, halte ich es in der Tat f\u00fcr falsch, dieses einfach so f\u00fcr sich stehen zu lassen. In meinem Kurzkommentar hatte es gehei\u00dfen, da\u00df in dem Interview die <b>\u00bbFrage von Revolution und Konterrevolution\u00ab<\/b>, die in ihrem Verh\u00e4ltnis zum Klassenkampf <b>\u00bbja wohl die entscheidenden Begriffe\u00ab <\/b>sind, fehlt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Reitter verweist, abgesehen von seinen \u00dcberlegungen zum Wertgesetz, auf die ich mich ohne n\u00e4here Kenntnisnahme seines letzten Buches nicht einlassen werde, [1] zur Erl\u00e4uterung des Verh\u00e4ltnisses des Klassenkampfes zum Staat auf Marxens <i>Kritische Randglossen zu dem Artikel \u201aDer K\u00f6nig von Preu\u00dfen und die Sozialreform\u2018&#8230; <\/i>und will darin <b>\u00bbzwei Dimensionen des revolution\u00e4ren Prozesses\u00ab <\/b>ausfindig gemacht haben: <b>\u00bbZum einen &#8230; gelte es, die politische Staatsmacht zu st\u00fcrzen. Zum andern die gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse zu \u00e4ndern und umzuw\u00e4lzen\u00ab<\/b>. Diesen Themen sei <b>\u00bbMarx immer treu geblieben\u00ab<\/b>. (N\u00e4heres zu den <i>Kritische<\/i>(<i>n<\/i>) <i>Randglossen <\/i>siehe: <i>parteimarx.org <\/i>REFLEXIONEN [2005] <b>\u00dcber Uwe-Jens Heuer: Marxismus und Politik<\/b>.)<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Eine derart schematische Entgegensetzung von sozialer und politischer Revolution findet sich in den <i>Kritische<\/i>(<i>n<\/i>) <i>Randglossen <\/i>aber nicht. Der von Marx angenommene Ausgangspunkt dieses Widerspruchs ist ein anderer: n\u00e4mlich, worin sich das Getrenntsein des B\u00fcrgers vom Staat (des Ancien r\u00e9gime!) von dem des Arbeiters grunds\u00e4tzlich unterscheidet, wobei Marx mit Feuerbach davon ausgeht, da\u00df <b>\u00bbder Mensch unendlicher ist als der Staatsb\u00fcrger\u00ab<\/b>.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">W\u00e4hrend aber \u2013 und darin \u00fcberschreitet Marx den Feuerbachschen Horizont \u2013 der Staatsb\u00fcrger die Aufhebung der Trennung der dem Staat gegen\u00fcber einflu\u00dflosen Klassen vom Staatswesen (durch die politische Revolution) erreichen will, erhebt der Proletarier einen Anspruch auf <b>\u00bbdas wahre Gemeinwesen des Menschen\u00ab<\/b>. W\u00e4hrend f\u00fcr Arnold Ruge, gegen den die <i>Kritische<\/i>(<i>n<\/i>) <i>Randglossen <\/i>gerichtet sind, die soziale Revolution nicht ohne ihre politische Seele denkbar ist, w\u00e4re umgekehrt f\u00fcr Marx angesichts der herannahenden Revolution von 1848 die politische Revolution ohne ihre soziale Seele schlechterdings ein Schmarrn.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Man sieht bereits hieran, da\u00df die Widerspr\u00fcche in den <i>Kritische<\/i>(<i>n<\/i>) <i>Randglossen <\/i>durchaus anders gelagert sind als sich das Reitter mit seinen <b>\u00bbzwei Dimensionen des revolution\u00e4ren Prozesses\u00ab <\/b>platterdings vorstellt, die er fein s\u00e4uberlich in eine <b>\u00bbpolitische Dimension\u00ab <\/b>(die Revolutionen 1848 und 1871) und eine <b>\u00bbsoziale Dimension\u00ab <\/b>(das KAPITAL und mit seinen Vorarbeiten) im Kopf von Karl Marx schematisch trennt, ohne Hinweis darauf, worin denn das, was besagtem <b>\u00bbrevolution\u00e4ren Proze\u00df\u00ab <\/b>zugrunde liegt, eigentlich besteht. Eine \u00e4hnlich schematische Trennung von sozialer und politischer Revolution findet sich bei Uwe-Jens Heuer in <i>Marxismus und Politik<\/i>, der aber zumindest den (wenn auch gescheiterten) Versuch unternimmt, sich zur Staat gewordenen Revolution und Konterrevolution als zentralem Ereignis in den Klassenk\u00e4mpfen des 20. Jahrhunderts inhaltlich zu \u00e4u\u00dfern, w\u00e4hrend hinter Reitters <b>\u00bbzwei Dimensionen des revolution\u00e4ren Prozesses\u00ab <\/b>nicht nur, wie bei Heuer, Arnold Ruges <b>\u00bbUnsinn\u00ab <\/b>der <b>\u00bbsozialen Revolution mit einer politischen Seele\u00ab <\/b>(Marx s.o.) steckt, sondern die von der SED einstmals gepredigte \u201ahistorische Rolle der Arbeiterklasse\u2018, die in ihrem Arbeiterstaat angeblich zur Geltung gebracht worden sei, allzu deutlich durchschimmert.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Au\u00dferdem wird Marx die Vorstellung von einer <b>\u00bbR\u00e4tedemokratie\u00ab <\/b>(Putinscher Pr\u00e4gung?) wahrscheinlich fremd gewesen sein, wie seine Herabstufung zu einem <b>\u00bbPhilosophen der Befreiung\u00ab <\/b>durch d.A. zwar kein Sakrileg darstellt, aber an Marxens Bedeutung als politisch t\u00e4tiger Revolution\u00e4r eindeutig vorbei argumentiert. <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Soviel nachtr\u00e4glich zu Reitters Interview im Zentralorgan der post-SED-Presse, Junge Welt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Passend zum Thema m\u00f6chte ich auf <i>Einige \u00dcberlegungen zur gemeinsamen Arbeit am Klassenkampf und seinem Begriff <\/i>aufmerksam machen (parteimarx.org Papers KOMMUNISMUS), \u00fcber die zu debattieren sich im letzten Sommer ein paar mit der <i>parteiMarx <\/i>korrespondierende Blogger verabredet hatten. F\u00fcr unsere weitere <i>Arbeit am Klassenkampf und seinem Begriff <\/i>soll f\u00fcr alle an dieser Debatte Interessierten eine Mailing Liste organisiert werden, zu der ich auch die Marx-Freunde als Teilnehmer herzlich einlade.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich Knaudt<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Bochum, den 12.10.2015<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] <b>Karl Reitter:<\/b> Rubin, Backhaus und in Anschluss Heinrich \u2013 Wegbereiter der Neuen Marx-Lekt\u00fcre Oder: was mit dem Vorwurf der \u201eNaturalismus\u201c an die Adresse von Marx eigentlich transportiert wird, in: <b>Karl Reitter <\/b>(Hg.): <b>Karl Marx. <\/b><i><b>Philosoph der Befreiung oder der Theoretiker des Kapitals?<\/b><\/i><b> Zur Kritik der \u201eNeuen Marx-Lekt\u00fcre\u201c<\/b>, Wien 2015.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Von Karl Reitter an N.R.<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> (13.10.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Betreff: <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">WG: Ulrich Knaudt zum REITTER INTERVIEW<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: DejaVuSans,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><br \/>\n<span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Liebe N.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">sei so lieb, und leite diese kurze Antwort an alle weiter. &#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Eine kurze Replik auf die Kritik von Ulrich Knaudt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Lieber Ulrich, liebe GenossInnen, hier nur ein paar Zeilen zu deiner Kritik.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">1. Die Marx Gesellschaft und die Neue Marx-Lekt\u00fcre waren (und sind) zwei verschiedene Zusammenh\u00e4nge. Ich habe nie behauptet, in der Marx Gesellschaft g\u00e4be es den Klassenkampf als konstitutiven Begriff nicht. Sicher, einige der Protagonisten der Neuen Marx-Lekt\u00fcre waren in der Marx Gesellschaft aktiv, aber es gab <span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">\u2013<\/span> soweit ich es bei den Treffen beobachten konnte <span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">\u2013<\/span> auch immer andere Stimmen und Auffassungen. Die Marx Gesellschaft wird im Interview nicht erw\u00e4hnt, es wird auch kein indirekter Bezug hergestellt, ok?<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">2. Die Kritik an meiner Interpretation der Marxschen Aussage in den &#8222;Randglossen&#8220; kann ich nicht nachvollziehen. Ausdr\u00fccke wie &#8222;platterdings&#8220; und &#8222;schematisch&#8220; sind keine Argumente. Die Sachlage ist bei Marx so, wie ich es darstelle.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">3. Marx tritt in den Schriften zur Pariser Kommune sehr wohl f\u00fcr ein Netz von R\u00e4ten bzw. Kommunen ein. \u201eDie Pariser Kommune sollte selbstverst\u00e4ndlich allen gro\u00dfen gewerblichen Mittelpunkten Frankreichs zum Muster dienen. Sobald die kommunale Ordnung der Dinge einmal in Paris und den Mittelpunkten zweiten Ranges eingef\u00fchrt war, h\u00e4tte die alte zentralisierte Regierung auch in den Provinzen der Selbstregierung der Produzenten weichen m\u00fcssen.\u201c (MEW 17; 339) \u201eGanz Frankreich w\u00fcrde sich zu selbstt\u00e4tigen und sich selbst regierenden Kommunen organisieren, das stehende Heer w\u00fcrde durch die Volksmiliz ersetzt, die Armee der Staatsparasiten beseitigt, die klerikale Hierarchie durch die Schullehrer ersetzt, die Staatsgerichte in Organe der Kommune verwandelt werden; die Wahlen in die nationale Vertretung w\u00e4ren nicht mehr eine Sache von Taschenspielerst\u00fccken einer allm\u00e4chtigen Regierung, sondern der bewu\u00dfte Ausdruck der organisierten Kommunen; die Staatsfunktionen w\u00fcrden auf einige wenige Funktionen f\u00fcr allgemeine nationale Zwecke reduziert.\u201c (MEW 17; 545) Was da Putin damit zu tun haben soll, kann ich nicht nachvollziehen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Nachsatz: Offenbar habe ich den Fehltritt begangen, in der Jungen Welt zu publizieren.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ich bin sogar Online Abonnement und inzwischen Mitglied der KP\u00d6.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">lg. Karl<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>B<\/b><\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>etr.: Interview mit KARL REITTER<\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Lieber Karl Reitter,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">da Du meine Kritik an Deiner Interpretation der <b>\u00bbMarxschen Aussage\u00ab <\/b>in den <i>Kritische<\/i>(<i>n<\/i>) <i>Randglossen <\/i><b>\u00bb nicht nachvollziehen\u00ab <\/b>kannst und Deiner Meinung nach <b>\u00bbdie Sachlage bei Marx (so ist), wie ich es darstelle\u00ab<\/b>, entnehme ich daraus, da\u00df sich dieses Thema f\u00fcr Dich erledigt hat. Dann wirst Du mir gestatten, da\u00df ich dies auch f\u00fcr mich in Anspruch nehme. Denn wir sind hier schlie\u00dflich nicht in einem Pro-Seminar.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Bleibt noch die von Dir mit Unschuldsmiene gestellte R\u00fcckfrage nach der <b>\u00bbR\u00e4tedemokratie\u00ab <\/b>\u00e0 la Putin. Die R\u00e4te oder Sowjets (abgeleitet von sovetovat\u2018 = beraten) sind eine b\u00e4uerliche <i>Form <\/i>der Selbstregierung der unmittelbaren Produzenten in Ru\u00dfland gewesen, im Unterschied zur commune, deren <i>Form <\/i>von den Pariser Arbeitern der mittelalterlichen Munizipalverfassung entliehen wurde. Die zuletzt genannte Form ist also st\u00e4dtischer, erstere dagegen agrargesellschaftlicher Herkunft. Beide lassen sich nicht beliebig, wo es einem gerade pa\u00dft und \u00fcberall anwenden.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Um Dir zu Deiner Frage, ob die <b>\u00bbR\u00e4tedemokratie\u00ab <\/b>etwas und wenn was mit Putin zu tun hat, auf die Spr\u00fcnge zu helfen, empfehle ich Dir die Lekt\u00fcre eines Aufsatzes von Friedrich Engels aus dem Jahr 1866 und darin das Kapitel <i>Die Anwendung der Nationalit\u00e4tsdoktrin auf Polen. <\/i>(MEW 16, 159) Hier erl\u00e4utert Engels die Anwendung dieser Doktrin und des darin enthaltenen <b>\u00bbRechts auf Revolution\u00ab <\/b>durch die russischen Zaren, als sie leibeigene kleinrussische (heute: ukrainische) orthodoxe russische Bauern auf katholische polnische Grundherren hetzten und anschlie\u00dfend deren Latifundien und schlie\u00dflich ganz Polen dem russischen Imperium einverleibten. Eine Vorgehensweise, deren Gemeinsamkeiten mit der Putinschen Politik in der Ukraine eigentlich jedem Betrachter einleuchten m\u00fc\u00dften. Engels erkl\u00e4rt diese so: <b>\u00bbRu\u00dfland kennt keine Skrupel in der Wahl seiner Mittel . Man sagt, da\u00df der Krieg Klasse gegen Klasse etwas \u00e4u\u00dferst revolution\u00e4res sei; Ru\u00dfland brach in Polen einen solchen Krieg vor ungef\u00e4hr 100 Jahren vom Zaun, und es war ein sch\u00f6ner Klassenkrieg, als russische Soldaten und kleinrussische Leibeigene gemeinsam darangingen, die Schl\u00f6sser der polnischen Adligen niederzubrennen, nur um die russische Annexion vorzubereiten; sobald diese vollbracht war, f\u00fchrten dieselben russischen Soldaten die Leibeigenen unter das Joch ihrer Herren zur\u00fcck.\u00ab <\/b>Ru\u00dfland betreibt also nicht erst seit gestern jene \u00fcberaus bemerkenswerte Kombination aus Klassenkampf (oder <b>\u00bbKlassenkrieg\u00ab<\/b>) und Annexionspolitik. Und daher ist auch die Engelssche Schlu\u00dffolgerung von h\u00f6chst aktueller Bedeutung: <b>\u00bbErstes und vorrangiges Bestreben Ru\u00dflands ist die Einigung aller russischen St\u00e4mme unter dem Zaren, der sich selbst Herrscher aller Reu\u00dfen (samoder\u017eec vcech Rossijskich<\/b>*<b>) nennt, wobei es auch Wei\u00df- und Kleinru\u00dfland einbezieht.\u00ab <\/b>Wenn Putins \u201aKlassenkrieger\u2018 den mit seiner milit\u00e4rischen Unterst\u00fctzung eroberten Teil des ukrainischen Donbass <i>Novo Rossija <\/i>(Neu-Ru\u00dfland) nennen, ist Deine Frage zur <b>\u00bbR\u00e4tedemokratie\u00ab <\/b>\u00e0 la Putin damit eigentlich hinreichend beantwortet.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Nicht nur Lenin, sondern vor allem sein Amtsnachfolger, beide wollten in einem Land, das vor der Oktoberrevolution zu 90% von Bauern bewohnt wurde, die Landwirtschaft nach westlichem Vorbild kollektivieren, was, weil sie dabei Eulen nach Athen trugen, im ersten Anlauf auf absurde und gegen Ende der 20er Jahre auf katastrophale Weise gescheitert ist (vgl. <i>parteimarx.org <\/i>Papers DEBATTE 3 und 4). Wenn Du auf \u00e4hnliche Weise <b>\u00bbR\u00e4tedemokratie\u00ab <\/b>und <b>\u00bbKommunen\u00ab <\/b>als beliebig austauschbare Formen der Selbstorganisation der unmittelbaren Produzenten bezeichnest, beweist das nur, da\u00df Du nach wie vor nicht bereit bist, aus diesen eklatanten Irrt\u00fcmern, die zur Verwandlung der Oktoberrevolution in die institutionelle Konterrevolution Stalins entscheidend beigetragen haben, irgendetwas zu lernen. Wer heutzutage den <b>\u00bbKlassenkampf\u00ab <\/b>predigt, sollte auch erkl\u00e4ren k\u00f6nnen, ob und worin sich dieser von ihm verwendete Begriff vom <b>\u00bbKlassenkrieg\u00ab <\/b>des alten und neuen russischen Zarentums unterscheidet; sonst wird er seinen <b>\u00bbKlassenkampf\u00ab <\/b>zwangsl\u00e4ufig von der konterrevolution\u00e4ren Seite der Barrikade aus betreiben.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Eine Bemerkung zum Schlu\u00df: Ich habe seinerzeit in der Marx-Gesellschaft nicht, wie jetzt aus Deinem Interview hervorgeht, gegen\u00fcber der entpolitisierten Neuen Marx-Lekt\u00fcre schlicht den Klassenkampf gepredigt, sondern durch meine Beitr\u00e4ge konkret deutlich zu machen versucht, da\u00df das Marxsche <i>Kapital<\/i>, ohne da\u00df wir eine Verbindung zu dem von der Marxschen Partei betriebenen Klassenkampf herstellen, nicht zu verstehen ist oder bestenfalls als linke Vulg\u00e4r\u00f6konomie \u201agelesen\u2018 wird. Eine solche Verbindung l\u00e4\u00dft sich aber nur herstellen, wenn f\u00fcr die Geschichte der Klassenk\u00e4mpfe seit der Zeit von Marx und Engels die Frage von Revolution und Konterrevolution in den Mittelpunkt gestellt wird.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich Knaudt<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nBochum, den 16.10.2015<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n* Die Engelssche Transkription wurde durch eine heute gel\u00e4ufige ersetzt. Die w\u00f6rtliche \u00dcbersetzung lautet: <b>\u00bbSelbstherrscher aller Russen\u00ab.<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b><\/p>\n<p>=======================================================<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an H.B. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(05.09.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Betreff: KARL REITTER<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<\/span>Lieber H., ich schicke Dir auf die Schnelle ein Interview mit Karl Reitter, in dem eigentlich auch die Marx-Gesellschaft, wenn er die Neue Marx-Lekt\u00fcre zentral kritisiert, durchaus eine zentrale Rolle gespielt hat. Ich habe das Interview auch an N. geschickt mit der Empfehlung, es \u00fcber ihren Verteiler weiterzuleiten. &#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">U.<br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: DejaVuSansMono,monospace;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><br \/>\n<\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an F.W. <\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">(06.09.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">INTERESSANTE TEXTE<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Hallo F., w\u00e4hrend ich noch an einer Antwort zu Deinem wichtigen Einwand bastle, wollte <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\">ich Dir vorab einige Texte schicken, die ich kurz kommentieren will und die teilweise zu der israelischen web site passen, deren Infos inzwischen durch die nachfolgenden Ereignisse vollauf best\u00e4tigt wurden. [1] Dazu pa\u00dft die Reaktion Der Linken, die an Absurdit\u00e4t kaum noch zu \u00fcberbieten ist: also nicht Assad, sondern die USA sind schuld daran, da\u00df so viele Syrer in den letzten Jahren von ihm umgebracht wurden. [2] Da\u00df ihnen das Thema auf den N\u00e4geln brennt oder genauer: da\u00df sie nicht wissen, wie sie sich aus diesem Dilemma herauswinden sollen, zeigt die Polemik in der jW gegen eine taz-Autorin (die in der Vergangenheit ganz gute Sachen \u00fcber Syrien geschrieben hat), die sie in Grund und Boden stampfen. [3] Wie es dort tagt\u00e4glich zugeht, zeigt ein Bericht von der Bombardierung zweier syrischer Marktpl\u00e4tze zur vollen rush hour. [4] Wenn Du Dir das zu Gem\u00fcte f\u00fchrst, wird klar, da\u00df das hippe Foto von dem ertrunkenen kleinen Syrer am t\u00fcrkischen Strand nicht f\u00fcr sich steht. F\u00fcr sich betrachtet, verstellt es in unserer Wahrnehmung vielmehr die Gr\u00fcnde, warum sich so viele Syrer (wohl meistens middle class) auf diese gef\u00e4hrliche Reise begeben haben. Wenn Putin in Syrien tats\u00e4chlich eine zweite Front er\u00f6ffnen wird, w\u00e4re Europa von zwei Seiten in die Zange genommen, eine Konstellation, die sich schon seit l\u00e4ngerem andeutet. Dann w\u00e4ren aber auch die Ukraine und Syrien, was die russische Expansion angeht, nicht mehr voneinander zu trennen&#8230;<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nSchlie\u00dflich noch das Interview mit einem fr\u00fcheren Teilnehmer an den Kolloquien der Marx-Gesellschaft, der steif und fest behauptet, dort sei nie \u00fcber den Klassenkampf debattiert worden. [5] Wie albern. Interessant ist auf jeden Fall, da\u00df dieses Thema innerhalb der Linken wieder hipp zu werden beginnt. (Siehe Juni-Nummer der PROKLA (175) unter dem Thema Klassentheorien).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Soweit erst mal. Ich beeile mich mit einer ausf\u00fchrlichen Antwort.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] siehe<\/span> <span style=\"font-size: small;\">F.W. <\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">an Ulrich Knaudt<\/span><\/span><\/span><b> <\/b><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">(31.08.2015), [1].<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">[2] DLF 06.09.2015 <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Linkspartei. <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>&#8222;USA Hauptverursacher der Fl\u00fcchtlingstrag\u00f6die&#8220;. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Die Linkspartei hat die Bundesregierung aufgerufen, von den USA Geld f\u00fcr <\/b><\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\"><b>die Versorgung von Fl\u00fcchtlingen zu fordern.<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">In einem Positionspapier der beiden stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden <\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\">Wagenknecht und Bartsch bezeichnen diese die USA als Hauptverursacher der Fl\u00fcchtlingstrag\u00f6die. Westliche Staaten unter der F\u00fchrung der USA h\u00e4tten ganze Regionen destabilisiert, indem sie unter anderem Terrororganisationen m\u00f6glich gemacht und instrumentalisiert h\u00e4tten. Von der deutschen Regierung verlangten die Politiker der Linken ein Ende der R\u00fcstungsexporte und der \u2013 Zitat <\/span><span style=\"font-size: small;\">\u2012<\/span><span style=\"font-size: small;\">&#8222;Kriegsabenteuer der Bundeswehr&#8220;.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">[3] jW 05.09.2015 <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Tabula rasa<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">http:\/\/www.jungewelt.de\/2015\/09-05\/027.php<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n[4] taz 05.09.2015 <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Debatte Gewalt in Syrien. <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Erst Assad, dann der Islamische Staat. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">Wer die IS-Miliz erfolgreich bek\u00e4mpfen will, muss den Syrienkonflikt beenden. Daf\u00fcr vor allem eine Alternative zum Assad-Regime.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">[5] <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"en-GB\"><b>Ulrich Knaudt<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b> an Marx-Gesellschaft <\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">(05.09.2015), [1].<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: DroidSerif,serif;\"><span style=\"font-size: medium;\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an F.W. <\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">(13.09.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff: <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">ZUR MAILING LISTE [1]<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Hi F., dies [2] ist noch nicht das Vorwort [zu <\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Einige \u00dcberlegungen&#8230;<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">]. [3] ..<\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] REAKTIONEN 2015 ANHANG 5<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[2] REAKTIONEN 2015 ANHANG 6.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[3] parteimarx.org <span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">KOMMUNISMUS <\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><b>Einige \u00dcberlegungen zur gemeinsamen Arbeit am Klassenkampf als Begriff (Entwurf)<\/b><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an P.T. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(25.09.2015)<br \/>\nBetreff: <\/span><\/span>VERSCHIEDENSTES<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nHi P.T., &#8230;<\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Das Buch, mit dem ich soviel Schwierigkeiten habe, stammt von Emil Neubauer (NB die Verlagsmitteilung auf der ersten Seite: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Emil Neubauer publiziert &#8230; Texte zur Theorie und Praxis der Arbeiterbewegung. Er ist seit 2009 Mitglied der Partei Die Linke.<\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">): <\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>Der h\u00e4ssliche Deutsche &#8211; Dritter Akt? Kritik der deutschen Zust\u00e4nde und Ideologie.<\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"> [1] Der Titel ist gut gew\u00e4hlt. Denn Ideologie ist das Hauptthema des Buches. Man k\u00f6nnte auch sagen: Kulturkritik. Und dementsprechend geht d.A. ziemlich ph\u00e4nomenologisch und feuilletonistisch vor. Anything goes gegen den Antisemitismus <\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><i>der <\/i><\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Deutschen, bzw. der deutschen Linken. Letzteres macht es m\u00f6glich, \u00fcberhaupt [dar\u00fcber] weiter zu diskutieren. [&#8230;] Noch ein Punkt, \u00fcber den ich gerne mit Dir weiter debattieren w\u00fcrde: Gegen Ende der Kapitel \u00fcber den T[endenziellen]F[all der]PR[ofitrate] stellt K.[arl]M.[arx] einen Zusammenhang zwischen letzterem und dem Wachstum der Bev\u00f6lkerung her; d.h. der w\u00e4hrend der Hochkonjunktur entwickelte Level der Reproduktion der Arbeiterbev\u00f6lkerung wird nach Eintreten des TPPR &#8218;redundant&#8216;. [2] Wer z.B. mit M.[ichael]H.[einrich]s Marx-Kritik \u00fcbereinstimmt, [3] k\u00f6nnte K.M. daraus einen Strick drehen und feststellen: da\u00df es unter den heutigen Verh\u00e4ltnissen genau umgekehrt ist: je &#8218;positiver&#8216; sich die Konjunktur entwickelt, desto weniger sieht die arbeitende Bev\u00f6lkerung ein, sich um die eigene biologische Reproduktion st\u00e4rker zu k\u00fcmmern, usw. &#8218;Kinder kriegen ist teuer&#8216;. Nun besteht, wie ich annehmen w\u00fcrde, die Marxsche Methode darin, rein hypothetisch und zur Gew\u00e4hrleistung der &#8218;experimentellen&#8216; Bedingungen f\u00fcr die Reinheit der Theorie durch st\u00f6rende Nebeneffekte eine <\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"la-VA\">idealiter <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">geschlossene Gesellschaft vorauszusetzen, deren Au\u00dfenhandel bereits eine Abnormalit\u00e4t darstellt, die durch interne Effekte kompensiert wird. Es ist nat\u00fcrlich Bl\u00f6dsinn, dahinter so etwas wie Lists &#8218;geschlossenen Handelsstaat&#8216; zu vermuten&#8230; Die sich daran anschlie\u00dfende Frage ist jedenfalls: wodurch ist das Verh\u00e4ltnis zwischen der von K.M. vorausgesetzten Gesellschaft, in der der TFPR stattfindet und dem Weltmarkt bestimmt? Gilt der TFPR auch global und wenn ja, l\u00e4\u00dft sich die Weltwirtschaft einfach als Extension der nationalen Wirtschaft bestimmen? Ich belasse es erst mal dabei. Entscheidend ist auf jeden Fall der von K.M. zugrunde gelegte Begriff der Gesellschaft, der von der A.G. bis zur Gesellschaft eines bestimmten Staates reicht.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">O.K. Das war&#8217;s erst mal.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">U.<\/p>\n<p>[1] <b>Emil Neubauer: <\/b><i><b>Der h\u00e4ssliche Deutsche \u2013 Dritter Akt?<\/b><\/i><b> Kritik der deutschen Zust\u00e4nde und Ideologie<\/b>, Norderstedt 2015.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[2]<b> Karl Marx: <\/b><i><b>Das Kapital<\/b><\/i><b>. Kritik der politischen \u00d6konomie<\/b> Bd.3 MEW 25, 228: <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bbEin momentaner \u00dcberschu\u00df des Surpluskapitals \u00fcber die von ihm kommandierte Arbeiterbev\u00f6lkerung w\u00fcrde in doppelter Weise wirken. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Er w\u00fcrde einerseits durch Steigerung des Arbeitslohns, daher Milderung der den Nachwuchs der Arbeiter dezimierenden, vernichtenden Einfl\u00fcsse und Erleichterung der Heiraten die Arbeiterbev\u00f6lkerung allm\u00e4hlich vermehren, andrerseits aber durch Anwendung der Methoden, die den relativen Mehrwert schaffen (Einf\u00fchrung und Verbesserung von Maschinerie) noch weit rascher eine k\u00fcnstliche, relative \u00dcberv\u00f6lkerung schaffen, die ihrerseits wieder \u2012 da in der kapitalistischen Produktion das Elend Bev\u00f6lkerung erzeugt \u2012 das Treibhaus einer wirklichen raschen Vermehrung der Volkszahl ist.<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[3] Vgl. das Kapitel \u00fcber den tendenziellen Fall der Profitrate in <b>Michael Heinrich:<\/b> <i><b>Die Wissenschaft vom <\/b><\/i><b>Wert.<\/b><i><b> <\/b><\/i><b>Die Marxsche Kritik der politischen \u00d6konomie zwischen wissenschaftlicher Revolution und klassischer Tradition<\/b>, M\u00fcnster <sup>2<\/sup>1999 (327-341), 329,330: <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bbIn diesem Abschnitt will ich zun\u00e4chst deutlich machen, da\u00df die Marxsche Begr\u00fcndung f\u00fcr dieses Gesetz unzureichend ist und da\u00df auch die verschiedenen <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">|<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b> in der Diskussion eingef\u00fchrten Hilfskonstruktionen nicht ausreichend sind, um das nachzuweisen, was Marx zeigen wollte, die Existenz einer aus dem Wesen der kapitalistischen Produktionsweise entspringenden und sich langfristig durchsetzenden Tendenz zum Profitratenfall. Damit soll nicht abgestritten werden, da\u00df die Profitrate fallen kann, sie kann fallen ebenso wie sie steigen kann. Das Problem ist aber, ob sich eine langfristig dominierende Tendenz aus den Grundbestimmungen der Dynamik der kapitalistischen Produktionsweise ableiten l\u00e4\u00dft. Und daf\u00fcr erscheinen mir die von Marx selbst, sowie von anderen vorgebrachte Argumente nicht ausreichend zu sein.\u00ab<\/b><\/span><\/span> Seit Erscheinen von Heinrichs Buch sind fast zwei Jahrzehnte vergangen, in denen inzwischen eine epochale Wirtschaftskrise stattfindet. Vielleicht wird diese den Autor veranlassen, noch einmal \u00fcber seine damaligen \u00dcberlegungen \u00fcber Wirksamkeit dieses Gesetzes nachzudenken.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an H.B. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(27.09.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Betreff: NF<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Lieber H., vielen Dank f\u00fcr Deine Anregung die Dutschke-Veranstaltung <\/span><\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\">betreffend. [1] &#8230;. Ich k\u00f6nnte Dir ein paar formale Gr\u00fcnde nennen, warum ich Deine Einladung nicht annehmen werde. Aber mit sowas lassen wir uns f\u00fcr gew\u00f6hnlich nicht abspeisen, also komme ich zum Kern der Sache.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nWenn es sich um eine Veranstaltung handeln w\u00fcrde, die in der abstrakt theoretischen Form &#8230; die NF thematisiert, w\u00e4re es vielleicht ein Anla\u00df gewesen, \u00fcber meine Teilnahme ernsthaft nachzudenken. Aber der Teufel liegt immer im Detail. Diese Details enth\u00e4lt das Einladungsflugblatt <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Eine \u00fcberf\u00e4llige Aufkl\u00e4rung&#8230;<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> <b> <\/b>en masse.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDieses gliedert sich thematisch in drei Teile:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>a. <\/b>Nationalstaat und Demokratie<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>b. <\/b>Sozialistische Wiedervereinigung<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>c. <\/b>Dutschkes Geschichtsauffassung.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ich beginne mit<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>c. <\/b>Wenn ausgehend von Dutschkes angeblichem <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>genealogischen Geschichtsbegriff<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><b> <\/b>Geschichte als <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Abfolge von Generationen &#8230; erst eine Klassenkampfgeschichte<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><b> <\/b>ergeben soll, dann la\u00dft uns einen &#8218;Gotha&#8216; zusammenstellen, in dem die Abfolge dieser Klassenk\u00e4mpfer, ihrer Hierarchien und ihre Verbindungen rekonstruiert wird, woraus dann unser revolution\u00e4res Geschichtsbild und die Ab- und Rangfolge unseres revolution\u00e4ren Hoch- und Niederadels hervorgeht. Ich mu\u00df nicht betonen, da\u00df erstens [nach Karl Marx] die Menschen zwar ihre eigene Geschichte machen, dies aber nicht aus freien St\u00fccken tun, weil sie Verh\u00e4ltnissen gehorchen m\u00fcssen, die sie nicht selbst geschaffen haben. (Geschichte machen, aber auch eine solche schreiben, ist etwas anderes als den Versuchsaufbau in einem Labor zu konstruieren.) Und da\u00df zweitens dieser <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>genealogische Geschichtsbegriff<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><b> <\/b>durchaus mit der Stalinschen Geschichtsauffassung und dem Aufbau der sowjetischen Nomenklatura kompatibel ist. Ob das auch auf die Dutschkesche zutrifft, w\u00e4re zu untersuchen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b><br \/>\nb. <\/b>Was R.[udi]D.[utschke] unter einer <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>sozialistische<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>(<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>n<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>) <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Wiedervereinigung<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><b> <\/b>verstanden h\u00e4tte, w\u00e4re ebenfalls zu untersuchen. Ich bin seit den Zeiten R.D.s aber inzwischen zu der Auffassung gelangt, da\u00df eine <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>sozialistische<\/b><\/span><\/span><b> <\/b><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Wiedervereinigung<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><b> <\/b>eine sozialfaschistische Wiedervereinigung h\u00e4tte werden m\u00fcssen, zu der der Reale Sozialismus (zum Gl\u00fcck!) nicht mehr die Kraft gefunden hat: weder die &#8218;moralische&#8216;, noch die \u00f6konomische, nicht einmal mehr die milit\u00e4rische. Daher R\u00fcckkehr zu Berijas Deutschland-Politik von 1953: Ver\u00e4u\u00dferung der DDR zu den g\u00fcnstigsten Konditionen an &#8218;den Westen&#8216;. Allerdings waren diese 1989 f\u00fcr die SU sehr viel ung\u00fcnstiger geworden. Dar\u00fcber jammert die ehemalige Nomenklatura vertreten durch die jW und ihre SED-Leserschaft seit Jahr und Tag. Meinte R.D., dieses Dilemma <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>sozialistisch<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> \u00fcberspielen zu k\u00f6nnen? Ich rede gar nicht dar\u00fcber, wie mit der von Stalin eingeleiteten konterrevolution\u00e4ren Revolution umzugehen [gewesen] w\u00e4re.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b><br \/>\na. <\/b>Abgesehen von den unter b. und c. behandelten historischen und theoretischen Fragen, \u00fcber die ja noch ein wissenschaftlich fundierter Diskurs (\u00e0 la Marx Gesellschaft) gef\u00fchrt werden k\u00f6nnte, enthalten die ersten beiden Abs\u00e4tze politische Statements, die als antagonistische Widerspr\u00fcche zwischen uns und dem Feind und keineswegs mehr als Widerspr\u00fcche im Volk (bzw. unter Theoretikern) zu behandeln sind. Mit Der Linken werde ich nicht mehr \u00fcber Politik diskutieren! Sie ist als Feind (Klassenfeind und Staatsfeind!) zu bek\u00e4mpfen, so, wie Putin und Assad zu bek\u00e4mpfen sind. Staatsfeind wegen ihres revisionistischen Programms der Wiederherstellung der fr\u00fcheren \u00e0 la Gorbatschow modernisierten und &#8218;demokratisierten&#8216; DDR und der Ersetzung der BRD durch dieselbe. Darin \u00e4hnelt sie den Nazen wie ein Ei dem anderen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b><br \/>\naa. <\/b>Die Nation ist die verh\u00fcllende Einheit das Klassenstaates. <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Aber der Nationalstaat<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><b> <\/b>(schon dieser politologische Begriff ist zum K&#8230;) <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>ist auch die gegebene Erscheinungsform der Demokratie<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><b> <\/b><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><b>\u2013<\/b><\/span> Ist denn die Demokratie keine verh\u00fcllende Ideologie des Klassenstaates? (siehe K.M.: Der 18. Brumaire, <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">etc.) [2]<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b><br \/>\nab. <\/b>Ausgehend vom <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Nationalstaat<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><b> <\/b>(ein Pleonasmus, da eine Nation ohne Staat eine windige romantische Angelegenheit ist und ein Staat ohne Nation nach Kant auch ein Staat von Teufeln sein kann, also die Nation (<span lang=\"fr-FR\"><i>une et indivisible<\/i><\/span>) den Staat impliziert, aber der Staat nicht unbedingt die Nation, was wir ja in Deutschland zur Gen\u00fcge kennen gelernt haben) findet angeblich ein <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Proze\u00df der Entdemokratisierung<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><b> <\/b>statt, der zur <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Postdemokratie<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><b> <\/b>f\u00fchren wird. Was wir darunter zu verstehen haben, besteht offensichtlich darin, da\u00df Demokratie ohne Die Europ\u00e4ische Linke an der Macht keine Demokratie w\u00e4re. D.h. Demokratie erst im eigentlichen Sinn. Auf diese Linke Demokratie kann Europa wohlweislich verzichten. Aber auf sie legen die &#8218;lupenreinen Demokraten&#8216; vom Schlage Putins und all die anderen Anw\u00e4rter auf die Hegemonie \u00fcber den Weltmarkt, die die US-amerikanische abl\u00f6sen soll, den allergr\u00f6\u00dften Wert. D.h. die europ\u00e4ische Linke bek\u00e4mpft gemeinsam mit der europ\u00e4ischen Rechten die amerikanische Hegemonie in Europa. So wie einst Hitler die westliche Dominanz \u00fcber den Weltmarkt bek\u00e4mpft hat, um seine faschistische zu etablieren. Daher die Linke Demagogie gegen TTIP (Chlorh\u00fchnchen!) WTO, IMF usw. als Formen der &#8218;westlichen&#8216; Demokratie, die durch eine &#8218;wirkliche&#8216; Demokratie im Stile Hitlers, Putins und Assads ersetzt werden soll, als <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>demokratische<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> Phrase!<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b><br \/>\nac. <\/b>Daher soll die Aufgabe der Linken angeblich in der <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Verteidigung der nationalstaatlichen Souver\u00e4nit\u00e4t<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><b> <\/b>(nicht etwa der nationalen Souver\u00e4nit\u00e4t) bestehen und der <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Demokratie<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span>, ohne \u00fcber das Verh\u00e4ltnis von Demokratie und Klassengesellschaft noch ein Wort zu verlieren. Schon gar nicht in der Ukraine, sondern wenn \u00fcberhaupt, dann ausschlie\u00dflich im &#8218;Westen&#8217;&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Lieber H., ich will Dir diese Veranstaltung nicht vermiesen &#8230; Ich finde es gut, wenn Du, da Du Dich nun mal zur Teilnahme entschlossen hast, versuchst, dort Deine Ansichten zur NF zu verteidigen und hoffe, da\u00df in Deine Verteidigung viel Marx und Lenin und auch etwas aus unserer bisherigen Debatte einflie\u00dft. Aber ich f\u00fchle mich dank Putin und Assad weder mental noch politisch f\u00e4hig und in der Lage, mit Vertretern der Linken noch friedvoll politische Argumente auszutauschen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nAbschlie\u00dfend erlaube ich mir, Dir einen Vorschlag zur weiteren Kooperation zu unterbreiten, \u00fcber den ich mich in der letzten Zeit mit Bloggern und Lesern der pM auseinandergesetzt habe. [3]<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe und viel Erfolg<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">U.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] <span style=\"color: #000000;\">Vortragsveranstaltung mit Dr. Matthias Stangel. <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>Eine \u00fcberf\u00e4llige Aufkl\u00e4rung: Rudi Dutschke und die nationale Frage<\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\">. Mit einer Einf\u00fchrung zum Thema &#8218;Die nationale Frage im Kontext der politischen Theorie Rudi Dutschkes&#8216; von Carsten Prien.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><a href=\"http:\/\/www.ousia-verlag.de\/\"><span style=\"color: #000000;\">http:\/\/www.ousia-verlag.de<\/span><\/a><span style=\"color: #000000;\"><br \/>\n[2] Gemeint sind die drei Marxschen Aufs\u00e4tze zur proletarischen Revolution in Frankreich, siehe <\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">U.K. an F.W. (23.03.2015), [6]<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Sylfaen;\"><span style=\"font-size: x-large;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[3] parteimarx.org KOMMUNISMUS <\/span><\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>Einige \u00dcberlegungen zur gemeinsamen Arbeit am Klassenkampf und seinem Begriff (Entwurf).<\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an F.W. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(13.10.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Betreff: MAILING LISTE<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Hallo F., die Mailing Liste scheint bereits spontan angelaufen zu sein. Zu dem Reitter-<\/span><\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\">Interview, das ich Dir am 06.09. geschickt habe, habe ich mich dann doch noch etwas l\u00e4nger eingelassen [1] und [&#8230;] heute eine Antwort von Reitter erhalten&#8230; Au\u00dferdem empfehle ich den neuen EINspruch vom 08.10. auf der Web Site der pM zur Lekt\u00fcre. [2]<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><\/p>\n<p>[1] s.o. <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Ulrich Knaudt: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Beschreibung eines (produktiven) Mi\u00dfverst\u00e4ndnisses und seiner Beseitigung <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(10.01.2016).<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">[2] parteimarx.org EINspruch 08.10.2015.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b><br \/>\n___________________________________________________________________________<\/b><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><b><br \/>\nUlrich Knaudt an P.T. <\/b>(13.10.2015)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Betreff: <b> <\/b>MAILINGLISTE<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\">Hi P.T., die anvisierte Mailing Liste scheint ganz spontan angelaufen zu sein. <\/span><span style=\"font-size: small;\">[1] &#8230; Ausgangspunkt ist das Interview eines fr\u00fcheren Diskussionsteilnehmers der Marx-Gesellschaft mit der jungen Welt \u00fcber sein neustes Buch. Offenbar kannte das Interview keiner, so habe ich es an den alten M[arx]G[esellschaft]-Verteiler mit einem Kurzkommentar geschickt, woraus schlie\u00dflich ein l\u00e4ngerer Kommentar wurde + Replik des darin Angesprochenen [&#8230;] Wahrscheinlich nicht so spannend f\u00fcr Dich.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nAu\u00dferdem schicke ich Dir drei FAZ-Artikel, einen \u00fcber China, einen \u00fcber ein Treffen von Regierungschefs mit Cameron und einen Bericht auf der Lokalseite der FAZ von einem regionale P[artei]T[ag] der Linkspartei. [2] Sehr aufschlu\u00dfreich. Sie sind dort beim Warmlaufen schon richtig gut drauf die Jungs &#8230;! Klassenkampf ist angesagt!<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nIn Europa scheint keiner der Regierungschefs Merkel noch ernst zu nehmen. Sie w\u00e4ren auf keinen Fall bereit, ihre staatliche Souver\u00e4nit\u00e4t einfach wegen ein paar Fl\u00fcchtlingen <span lang=\"la-VA\">ante portas<\/span> \u00fcber Bord zu schmei\u00dfen. Wenn ich die deutschen Politiker dazu h\u00f6re, ist das meiste dazu ein Schmarrn. Da hast Du v\u00f6llig recht. Die Frage, die ich mir stelle, ist, was eigentlich hinter dieser scheinbaren staatlichen Selbstaufgabe unserer Regierungschefin steckt? Der Humanismus ist nur ein fake, oder? Was ist es dann? Soweit erst mal.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">U.<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b><br \/>\n<\/b><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] Siehe unter Ulrich Knaudt: <b>Beschreibung eines (produktiven) Mi\u00dfverst\u00e4ndnisses und seiner Beseitigung <\/b>(10.01.2016).<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[2] FAZ 12.10.2015 Europlatz Frankfurt <b>Zombifizierung statt Crash<\/b>.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">FAZ 12.10.2015 <b>Spott \u00fcber Berlin<\/b>. Ein bemerkenswertes Treffen in London. FAZ 12.10.2015 <b>\u201eFl\u00fcchtlinge aufnehmen\u201c<\/b>. Linken-Parteitag: Notfalls Beschlagnahmungen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<b>Ulrich Knaudt an H.B. <\/b>(13.10.2015)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Betreff: REITTER<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span>Lieber H:, &#8230; Die geplante Mailing Liste aus dem Klassenkampf-Begriff-Papier [1] scheint bereits spontan angelaufen zu sein. Dazu leite ich an Dich das Interview weiter, da\u00df Karl Reitter der jW gegeben hat und das ich mit einem kurzen Kommentar an N. geschickt hatte, die wiederum von mir einen l\u00e4ngeren Text erwartete, den ich erst gar nicht schreiben wollte und dann doch geschrieben habe. Darauf antwortet heute Karl Reitter [2] &#8230; Au\u00dferdem findest Du auf der Web Site der pM einen neuen EINspruch vom 08.10.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">und meld&#8216; Dich mal<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">U.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><\/p>\n<p>[1] parteimarx.org KOMMUNISMUS <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Einige \u00dcberlegungen zur gemeinsamen Arbeit am Klassenkampf als Begriff (Entwurf)<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">[2] Siehe <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"en-GB\"><b>Ulrich Knaudt<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b> an Marx-Gesellschaft <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(05.09.2015).<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>P.T.<\/b><\/span><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>an Ulrich Knaudt <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(14.10.2015)<br \/>\nBetreff:<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"> Re MAILINGLISTE<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nHi U.,<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">wie immer danke f\u00fcr die Artikel.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nWas da an Zitaten in der FAZ kolportiert wird, kann man glauben oder nicht. So sie denn so gefallen sind, sehe ich in den \u00c4u\u00dferungen auf beiden Seiten schlicht ein falsches (ideales) Verst\u00e4ndnis von staatlicher Souver\u00e4nit\u00e4t und der Funktion von Grenzen mitschwingen, das in der Zeit militarisierter Grenzen im Kalten Krieg geboren und im EU Grenz- und Migrationsregime vergeblich versucht wurde fortzusetzen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nGrenzen sind in der Regel, wie die Geschichte zeigt, durchl\u00e4ssig und nicht dicht. Staatliche Souver\u00e4nit\u00e4t ist nur juristisch absolut und unantastbar (sollten die Briten mit ihrem System geteilter Souver\u00e4nit\u00e4ten eigentlich am besten wissen), wird in der Wirklichkeit aber immer wieder neu herausgefordert und muss sich dann beweisen. Insofern sehe ich Merkels Politik auch nicht als staatliche Selbstaufgabe. Die Fl\u00fcchtlingskrise l\u00e4sst sich an den Grenzen nicht bew\u00e4ltigen, wenn man im Rahmen deutschen und internationalen Rechts handeln will. Die Alternative w\u00e4re der milit\u00e4rische Ausnahmezustand. Also muss man die Leute reinlassen und hier sehen, wie man damit fertig wird. Und das geht nat\u00fcrlich mit dem Gegenteil von staatlicher Selbstaufgabe einher, n\u00e4mlich mit seiner Mobilisierung. Der Staat gibt sich nicht selbst auf. Was aufgegeben wird, ist vielleicht der letzte Rest von Carl Schmitt im staatsrechtlichen Denken der Bundesregierung und die Vorstellungen einiger Deutscher davon, was die deutsche Nation ausmacht.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nWas Merkel letztlich treibt, ist schwierig zu sagen. Ein wenig humanistischen Idealismus gestehe ich ihr schon zu, aber eben auch eine realistische Absch\u00e4tzung der Situation und dessen, was machbar ist und was nicht. Vor <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>wir schaffen das<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> war sie wie immer abwartend und hat ihre Stellung in Partei und Parlament abgesch\u00e4tzt. Ihr Ausbrechen aus der Stellung war zum einen der Zwangssituation geschuldet und zum anderen der g\u00fcnstigen \u00f6ffentlichen Stimmung. Und bezogen auf die vermutete staatliche Selbstaufgabe w\u00fcrde ich sagen, dass sie gerade dadurch, dass sie sich aus der Stellung ins Maneuver gewagt hat, sie eben auch dabei ist, staatliche Souver\u00e4nit\u00e4t (wieder) herzustellen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nBleibt noch abzuwarten, ob sich Merkel gegen die Seehofers und de Maizieres in ihrer Partei wird durchsetzten k\u00f6nnen. Deren Politik der Internierungslager im vorstaatlichen Raum (a pro pos Aufgabe von Souver\u00e4nit\u00e4t) ist meiner Meinung nach schon aus praktischen Gr\u00fcnden zum Scheitern verurteilt und entbl\u00f6\u00dft die Maxime <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>integrationswillig ist, wer sich zum Rechtsstaat bekennt<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span> als wohlfeiles Gelaber.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">P.T.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an H.B. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(18.10.2015)<br \/>\nBetreff: <\/span><\/span>URQUHART<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nLieber H., ich schicke Dir schon mal meine Kritik an Reitter. [1] Der komplizierte Name, der mir nicht einfiel: David Urquhart. In MEW 22, <\/span><span style=\"font-size: small;\"><i>Die ausw\u00e4rtige Politik des russischen Zarentums<\/i><\/span><span style=\"font-size: small;\">, findest Du S. 13 in der Fu\u00dfnote eine l\u00e4ngere Bemerkung zu David Urquhart. F.[riedrich]E.[ngels]s Aufsatz ist im \u00fcbrigen hochaktuell. <\/span><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">\u2013<\/span><\/span><span style=\"font-size: small;\"> Soweit erst mal.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">U.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Siehe unter Ulrich Knaudt: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Beschreibung eines (produktiven) Mi\u00dfverst\u00e4ndnisses und seiner Beseitigung <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(10.01.2016).<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an F.W. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(18.10.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Betreff: REITTER II<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Hallo F., ich habe mich sehr dar\u00fcber gefreut, von Dir wieder zu h\u00f6ren. &#8230; <\/span><\/span>Ich schicke Dir eine weitere Replik zu KARL REITTER. [1]<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Auf Al Arabiya wurde \u00fcber eine 200-Mann-Demo in Moskau zu Syrien berichtet. Jetzt hat Putin auch gegen\u00fcber der eigenen Bev\u00f6lkerung den Bogen \u00fcberspannt.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><\/p>\n<p>[1] <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Siehe unter Ulrich Knaudt: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Beschreibung&#8230; <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(s.o.)<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an P.T. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(20.10.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\nHi P.T.,<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">nachdem ich zu der Fl\u00fcchtlingsproblematik eine wenig Abstand gewonnen habe, einige Bemerkungen als Antwort auf Deine E-Mail [vom 14.10.] und zu meiner Frage, was hinter <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>dieser scheinbaren staatlichen Selbstaufgabe unserer Regierungschefin<\/b><\/span><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>steckt<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"> oder stecken k\u00f6nnte. [1]<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nPutins j\u00fcngst erfolgte offene Intervention in den von Assad bisher wenig erfolgreich verlaufenen Versuchen, die Arabische Revolution in Syrien zu zerschlagen, wird vielleicht zu einer Neuaufteilung des Nahen Ostens zugunsten Ru\u00dflands, Chinas und des Iran f\u00fchren, durch die sich auch die politischen Verh\u00e4ltnisse in Europa ver\u00e4ndern w\u00fcrden. Bisher konnten die USA einen globalen Zwei-Fronten-Krieg vermeiden, weil sie Eurasien + China, mit dem Nahen Osten als Scharnier, von beiden Seiten in die Zange genommen haben. In dem Ma\u00dfe, wie dieses Scharnier seine Wirksamkeit verliert, werden China + Eurasien umgekehrt die USA + Europa in die Zange nehmen k\u00f6nnen. Dieses Szenario ist noch in der Entwicklung begriffen, wird aber immer deutlicher erkennbar. Den Hintergrund bildet der f\u00fcr seine Produzenten katastrophale Rohstoffmarkt, auf dem der Nahe Osten bisher eine entscheidende Rolle gespielt hat. Man nehme nur die Weigerung Saudi-Arabiens, seine Erd\u00f6lproduktion zu drosseln, wodurch nicht nur dem Fracking das Genick gebrochen werden soll, sondern auch Ru\u00dflands Zahlungsbilanz immer weiter nach unten gezogen wird, soda\u00df sogar Putin gezwungen ist, mit der Ukraine ein relativ faires Lieferabkommen abzuschlie\u00dfen, w\u00e4hrend nach dem Atomdeal mit dem Iran der Erd\u00f6lmarkt noch weiter zum \u00dcberlaufen gebracht wird. Das alles vor dem Hintergrund, da\u00df der Gro\u00dfabnehmer China auch f\u00fcr andere Rohstoffe (Eisenerz-und Kohlelieferant Australien) bedenklich in die Knie geht&#8230; usw.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\nMit Putins Einmarsch in Syrien soll der Arabischen Revolution der entscheidende Schlag versetzt werden. Ob sich f\u00fcr ihn daraus kein R\u00fcckschlag entwickelt, wird sich zeigen. Putin und Obama st\u00fctzen ihre Nahostpolitik gemeinsam auf die Erkl\u00e4rung, diese ziele auf die Zerschlagung des Islamischen Staates (Daesh); der eine, um gedeckt durch diese Legende die Arabische Revolution in Syrien zu vernichten, der andere, um seine mangelnde Entschlossenheit zu bem\u00e4nteln, deren Vernichtung nicht verhindert zu haben. Putin betreibt Assads <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"en-US\"><i>ethnic cleansing<\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"> an der sunnitischen Bev\u00f6lkerungsmehrheit Syriens nun wesentlich wirkungsvoller als Assads V\u00f6lkerm\u00f6rder, soda\u00df mit der Flucht der ausgebombten und enteigneten syrischen Bev\u00f6lkerung in die Nachbarl\u00e4nder der Druck zunimmt, \u00fcber die T\u00fcrkei und Libyen in das reichere Europa zu fliehen, dem dadurch, und in dessen Mitte Deutschland, eine Syrianisierung seiner politischen Verh\u00e4ltnisse droht. Dies ist zugleich Putins Antwort auf die Boykottma\u00dfnahmen der EU gegen Ru\u00dfland nach seiner Annexion der Krim und von Teilen des Donbass. <\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nVerglichen mit den alten Kolonialm\u00e4chten England und Frankreich hatte Deutschland bisher noch ein gewisses Aufnahmepotential f\u00fcr Angeh\u00f6rige ihrer Kolonialv\u00f6lker, das sich aber nun zunehmend ersch\u00f6pft. Wenn Europa von Schutz suchenden Fl\u00fcchtlingen \u00fcberl\u00e4uft, ist die[s] zugleich die unmittelbare Reaktion Putins auf den Wirtschaftsboykott Ru\u00dflands, nachdem die EU die drohende Staatspleite Griechenlands in der Geldschwemme der EZB ers\u00e4uft hat und die NATO dessen ru\u00dflandfreundliche linke Regierung davon \u201a\u00fcberzeugen\u2018 konnte, die \u00dcberflugrechte f\u00fcr Ru\u00dfland Richtung Syrien wieder zu stornieren. Bisher sitzt Putin mit den aus der \u201aFl\u00fcchtlingsschwemme\u2018 f\u00fcr Europa entstandenen Problemen und Widerspr\u00fcchen am l\u00e4ngeren Hebel. Von wem hier die \u201aFl\u00fcchtlingskrise\u2018 innenpolitisch instrumentalisiert wird, ob von rechts oder links, ist dabei ziemlich gleichg\u00fcltig. Wahrscheinlich werden beide Seiten von Ru\u00dfland finanziell gef\u00fcttert und politisch \u201aberaten\u2018. Hauptsache das ganze bringt f\u00fcr die Europ\u00e4er viel Tuttifrutti. Putins Deal lautet: Rettung Assads gegen die Rettung Europas, in erster Linie Deutschlands, vor weiteren Assad-Vertriebenen. Dabei sitzt Ru\u00dfland momentan am l\u00e4ngeren Hebel oder beabsichtigt dies zumindest. <\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nOhne Europa keine eurasische Weltmacht. Putin als Bewahrer des Erbes Hitlers, nur auf den Kopf gestellt. In dieser Zwickm\u00fchle hat es Merkel auf den Spuren Katharinas II. und Bismarcks zumindest verhindert, da\u00df \u201adie Politik\u2018 in Deutschland nicht in Panik geraten ist. Das wird aber auf die Dauer nicht reichen, um zu entscheiden, wer am l\u00e4ngeren Hebel sitzt. Souver\u00e4nit\u00e4t, das hat bereits Napoleon vorgef\u00fchrt, ist in der Tat ein relativer Begriff. Die Lekt\u00fcre Carl Schmitts wird wohl eher die Berater Putins inspirieren als diejenigen Merkels. Gro\u00dfraumv\u00f6lkerrecht ist Blut- und Bodenv\u00f6lkerrecht, in dessen Namen Blut vergossen wird, damit daraus Reichtum (er)w\u00e4chst. \u201aBlut gegen \u00d6l!\u2018, diese Gleichung der Linken der 80er Jahre ist so hinterw\u00e4ldlerisch wie Carl Schmitts V\u00f6lkerrecht und die Bedrohung des Lands durch das Meer verursacht durch den Klimawandel. Die Meere sind nicht nur so frei, sich je nach dem Wechsel der Kalt- und Warmzeiten auszudehnen oder zur\u00fcckzuziehen, gegen die Freiheit der Meere haben rechte wie linke Blut- und Bodenverfechter kein Mittel, das ihren Untergang verhindert, auch nicht die kleinteilige gr\u00fcne Blut- und Bodenwirtschaft&#8230;<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nMit der Neuaufteilung des Nahen Ostens zugunsten von Ru\u00dfland, Iran und China (im Hintergrund) werden sich die strategischen Verh\u00e4ltnisse Europas sowohl gegen\u00fcber dem \u201aOsten\u2018 als auch den USA und ihren bisherigen Verb\u00fcndeten Saudi-Arabien und Israel \u00e4ndern, wobei letztere ebenso wie der \u201aOsten\u2018 mit daran gearbeitet haben, da\u00df die Arabische Revolution in eine Konterrevolution verwandelt wurde. Die einen durch ihre Islamisierung, die andern durch ihre Zerschlagung.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nObama will die Verleihung des Friedens-Nobelpreises nicht nachtr\u00e4glich L\u00fcgen strafen und auf jeden Fall ein zweites Nine Eleven verhindern.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\nEtwas chaotisch meine \u00dcberlegungen, nicht weniger chaotisch wie die Weltlage, die durch die Weltwirtschaftskrise chaotisiert wird, und die ihren H\u00f6hepunkt noch lange nicht erreicht hat. Bei der letzten dauerte dieses Chaos 12 Jahre. Aber das zu behandeln geh\u00f6rt zu den Krisenkapiteln im III. Band [des KAPITAL], der heute mal da bleibt, wo er ist.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">U.<\/p>\n<p>[1] U.K. an P.T.<\/span><\/span><b> <\/b><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(13.10.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b><br \/>\nUlrich Knaudt an H.B. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(25.10.2015)<br \/>\nBetreff: DUTSCHKISMUS<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\nLieber H., also hatte ich doch den richtigen Riecher, als ich das Einladungsflugblatt <\/span><\/span>f\u00fcr die Konferenz verrissen hatte. [1] RLS kauft einfach die ganze bankrotte Linke auf und vermarktet sie unter ihrem Label. [2]<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">U.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><\/p>\n<p>[<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">1] U.K. an H.B.<\/span><\/span><b> <\/b><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(27.09.2015).<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-size: small;\">[2] <\/span><span style=\"font-size: small;\">ROSA LUXEMBURG STIFTUNG NORDRHEIN-WESTFALEN<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">Mit Carsten Prien <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">Dienstag, 17.11.2015<\/span><\/span><b> <\/b><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">| 19:00 Uhr bis 22:00 Uhr<\/span><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">Fabrik Heeder, Krefeld<\/span><\/span><b> <\/b><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">Virchowstr. 130 47805 Krefeld <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">GESCHICHTE<\/span><\/span><b> <\/b><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><b>&#8222;Dutschkismus Rudi Dutschkes politische Theorie&#8220; Lesung mit dem Autor Carsten Prien <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">Der Autor Carsten Prien wird sein Buch <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">&#8222;Dutschkismus. Die politische Theorie Rudi Dutschkismus<\/span><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\">vorstellen.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">F\u00fcr Prien ist Dutschkismus die Erkenntnis der notwendigen Einheit und historischen Gleichzeitigkeit von Kulturrevolution und politisch \u00f6konomischer Revolution. Dies ist die Quintessenz aus der Selbstkritik kommunistischer Selbstentfremdung, von der aus sich s\u00e4mtliche Elemente Dutschkes Denkens und Wirkens her ableiten lassen. Unter diesem programmatischen Titel stellt Carsten Prien in seinem Buch die Bedeutung Rudi Dutschkes jenseits biographischer und zeitgeschichtlicher Anekdoten erstmals so heraus, dass sie auf einen Begriff gebracht wird.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>F.W. an Ulrich Knaudt <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(25.10.2015)<br \/>\nBetreff: Aw: REITTER II<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Hallo Ulrich,<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">&#8230;<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">In den Anhang der Mail befindet sich die \u00dcbersetzung eines Interviews mit Boris Reitschuster als PDF, das ich zuf\u00e4llig auf Facebook gefunden habe. Hier der Link dazu:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">http:\/\/reitschuster.de\/index.asp?newsid=22474<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Von Reitschuster habe ich mir mal das Buch <i>Putins Demokratur<\/i> besorgt, aber noch nicht gelesen &#8230; Er war bis Februar diesen Jahres Leiter des B\u00fcros des \u201aFocus\u2018 in Moskau und wurde dann <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>gegangen<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span>. In dem Interview wird u.a. nochmal verdeutlicht, wie die deutsche Bourgeoisie die politischen Interessen Deutschlands aufgrund ihrer Gesch\u00e4ftsinteressen mit Russland verkauft.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe,<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">F.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an F.W. <\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">(28.10.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff: <\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">DAS WAR&#8217;S MIT KARL REITTER<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nHallo F., &#8230; Vielleicht gibt es zu Reitter noch nachzutragen, da\u00df er auf eine weitere Diskussion mit mir verzichtet hat, nachdem N., die bisher immer meine Mails an die Marx-Freunde weitergeleitet hat, sich zun\u00e4chst weigerte, auch diese Kritik weiterzuleiten. Ich solle sie doch an ihn selbst schicken. Kenne ich Reitters E-Mail Adresse? Au\u00dferdem war es eine \u00f6ffentliche Kritik. Davon hat sie dann aber wohl Abstand genommen und z\u00e4hneknirschend die Weiterleitung meiner Antwort an Reitter in die Wege geleitet. Mal sehn, ob sie das auch in Zukunft tun wird. Es scheint jedenfalls einige Marx-Freunde zu geben, die darauf Wert legen.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nVon der Sache mit dem Focus-Leiter in Moskau las ich auch in der FAZ. Auf jeden Fall vielen Dank f\u00fcr das Interview, das die Sache noch intensiver und konkret beleuchtet.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nNoch zwei Fragen:<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">1. Das Heute Journal brachte Bilder von einer Pegida-Demo in Dresden, auf der gerufen wurde: <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Merkel nach Sibirien &#8211; Putin nach Berlin!<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab <\/b><\/span><\/span><\/span>(Die anchor Frau tat sichtlich geschockt&#8230;)<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">2. Die FAZ brachte gestern (27.) auf ihrem FAZ-NET Auftritt das Foto von einer ebensolchen Demo, in der auf der einer kreisrunden Scheibe (Euro- oder SED-Abzeichen?) Merkel in Nazi-Uniform abgebildet war, die am Arm eine rote Armbinde tr\u00e4gt (kennt man schon aus Polen und Griechenland) mit einem \u20ac statt einem Hakenkreuz drauf und folgender Inschrift: <span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bb<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>National Stasi Agency. In IM Erika we trust<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00ab<\/b><\/span><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span lang=\"de-DE\">.<\/span><\/span><\/span> <\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nIch kann mir zwar dazu einiges zusammenreimen. Aber falls Du \u00fcber eine genauere Erkl\u00e4rung f\u00fcr dieses rechte back to the USSR-Verhalten hast, z.B. aus der Lokalpresse, w\u00e4re ich sehr daran interessiert.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Da\u00df eine &#8218;Fraktion&#8216; (siehe: Dimitroff-These?) der Bourgeoisie in ihrer Wahrnehmung der deutschen und europ\u00e4ischen Realit\u00e4t nach Moskau schielt, l\u00e4\u00dft sich umfangreich belegen. Da\u00df aber einer solcher Trend auch &#8218;von unten&#8216; kommt <span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">\u2013<\/span> und dann auch noch von rechts <span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\">\u2013<\/span> mu\u00df einen Wessi wie mich doch sehr erstaunen (Als fr\u00fcherer Berlin-Wessi verf\u00fcge ich zumindest noch \u00fcber Reste einer Antenne in diese Richtung).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[&#8230;]<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an Gegen die Str\u00f6mung <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(30.10.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nHallo (ehemaliges) Buchladen-Kollektiv, vielen Dank f\u00fcr <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Gds 6-7\/ und 8\/2015. In der Tat bildet das Fehlen jeder ernsthaften Reflexion \u00fcber die Grundfragen des Kommunismus das entscheidende Hindernis f\u00fcr die Beteiligung der Kommunisten an den zuk\u00fcnftigen Klassenk\u00e4mpfen in Europa in der von der Marxschen Partei gewiesenen Richtung. Dieser Aufgabe widmet sich auch der Blog parteiMarx. Dort findet Ihr aktuell unter der Kategorie KOMMUNISMUS den Entwurf f\u00fcr <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i>Einige \u00dcberlegungen zur gemeinsamen Arbeit am Klassenkampf und seinem Begriff (Entwurf)<\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">,<\/span><\/span><i> <\/i><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">der<\/span><\/span><i> <\/i><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Vorschl\u00e4ge enth\u00e4lt, wie diese <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i>Arbeit am<\/i><\/span><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i>Begriff<\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"> des Klassenkampfes zu beginnen w\u00e4re. Warum dann aber nicht <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i>Arbeit<\/i><\/span><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i>am<\/i><\/span><\/span> <span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i>Klassenkampf<\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"> selbst? Weil die politischen Differenzen zwischen all jenen, die noch bereit sind, sich dar\u00fcber auf revolution\u00e4re Weise Gedanken zu machen, erwartungsgem\u00e4\u00df so elementar sind, da\u00df dadurch jede weitere Debatte von vornherein blockiert ist. Das betrifft auch unsere bisherige Korrespondenz.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\nNehmen wir den Artikel <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i>Solidarit\u00e4t<\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"> (8\/2015) als Beispiel: dieser zeigt, da\u00df wir, was die EU und Griechenland betrifft, von kontr\u00e4ren Einsch\u00e4tzungen der Klassenk\u00e4mpfe ausgehen, die mit der strategischen Stellung Europas <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i>zwischen<\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"> den (neuen) Weltm\u00e4chten USA, China, Ru\u00dfland zusammenh\u00e4ngen, die miteinander im Nahen Osten um die Vertiefung ihres dort verloren gegangenen oder neu zu befestigenden Einflusses und um die Welthegemonie ringen, wovon wiederum ihre Stellung auf dem Weltmarkt (und umgekehrt ihre Weltherrschaft) abh\u00e4ngt. Die R\u00fcckwirkungen dieser Auseinandersetzungen erlebt Europa momentan hautnah in Gestalt der sog. \u201aFl\u00fcchtlingskrise\u2018.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\nEure Frage danach, <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>\u00bbwas Imperialismus \u00fcberhaupt ist und welche Besonderheiten der deutsche Imperialismus hat\u00ab<\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">, ist berechtigt! Nur besteht ein entscheidender politischer Unterschied darin, ob, was den deutschen Imperialismus betrifft, dieser zu den genannten (M\u00f6chtegern- oder realen) Weltm\u00e4chten geh\u00f6rt oder nicht, obwohl auch die deutsche wie jede andere Bourgeoisie davon tr\u00e4umt, ihre Position, an deren Erringung sie im ersten Anlauf im 20. Jahrhundert gescheitert ist, eines Tages zur\u00fcckzuerobern. Das hei\u00dft: Ihr stellt zwar abstrakt die richtige Frage, aber konkret scheint Ihr von einer derartigen Unterscheidung rein gar nichts zu halten, weil Ihr wie jeder Metaphysiker von einem ewig gleichen deutschen Imperialismus ausgeht. Dieser metaphysische Standpunkt l\u00e4\u00dft sich bei n\u00e4herer Betrachtung der Weltlage, der Widerspr\u00fcche zwischen den Imperialisten und den stattfindenden Klassenk\u00e4mpfen nicht aufrechterhalten. Er f\u00fchrt in der Sache zu nichts und in der Analyse der Klassenk\u00e4mpfe nicht wirklich weiter. <\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nEine weitere von mir grunds\u00e4tzlich nicht geteilte Einsch\u00e4tzung findet sich in dem beiliegenden Blockupy-Flugblatt: Mal abgesehen davon, da\u00df der direkte Angriff der \u201aBakunisten bei der Arbeit\u2018 (siehe: REAKTIONEN 2010, 53-56) auf die B\u00fcttel der Staatsmacht sich ziemlich l\u00e4cherlich ausnimmt (jedenfalls auf den im Fernsehen gezeigten Handyvideos), geht Euer Rating der Fraktionen der deutschen Linken nach dem Grad der jeweils von diesen gezeigten Militanz politisch an der Wirklichkeit vorbei. K\u00f6nnte es in dieser Frage nicht eher so sein, da\u00df es Der Linken deshalb nicht auf die von Euch geforderte Militanz ankommt, weil sie sich wohl eher als Vorposten einer in ihrem \u201aHinterland\u2018 aufgestellten Armee begreift und verfr\u00fchtes Losschlagen nur ihre wahren Absichten (und die ihres politischen Paten) verraten w\u00fcrde? Die Linke wird ganz genau wissen, da\u00df sie nur als Marionette der hinter ihr stehenden Milit\u00e4rmacht die Machtfrage stellen und \u201alegal\u2018 an die Regierung kommen wird? (So, wie das einst Stalin in den L\u00e4ndern Osteuropas gelungen ist.) Also war Die Linke auch in Frankfurt nicht so dumm, sich militant am Sturm der Bakunisten auf das Euro-Palais zu beteiligen und clever genug, deren Militanz weder zu verurteilen, noch in den Himmel zu loben, sondern nur ein wenig zu relativieren: in Wahrheit sei, wie sie meint, die Gewalt von der Polizei ausgegangen; die \u201aAktivisten\u2018 h\u00e4tten sich dagegen nur zur Wehr gesetzt. Einfach lachhaft! Jeder wei\u00df, da\u00df das eine L\u00fcge ist. Liegt es da nicht nahe, sich nach den Erfahrungen der Europ\u00e4er mit den Annexionen von Teilen Georgiens und der Ukraine durch Ru\u00dfland zu fragen, ob nicht auch hinter der Zur\u00fcckhaltung Der Linken in Frankfurt und anderswo das Kalk\u00fcl stehen k\u00f6nnte, da\u00df sich momentan die Machtfrage nur deshalb nicht stellt, weil das ohnehin nur eine Frage der Zeit ist? Auf jeden Fall hat die von Euch vermutete mangelnde revolution\u00e4re Aktivit\u00e4t dabei nicht die entscheidende Rolle gespielt! Hier w\u00e4ren wir wieder bei Griechenland und dem Verh\u00e4ltnis Ru\u00dflands zur EU. Worin unterscheidet sich Putins Politik von derjenigen der alten Zaren im 19. Jahrhundert? Eigentlich in gar nichts! Was Marx und Engels von dieser Politik gehalten haben, k\u00f6nnt Ihr in den MEW nachlesen.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\nZum Schlu\u00df einige Bemerkungen zu <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i>Warum wissenschaftlicher Kommunismus? <\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Es ist \u00fcberaus lobenswert, da\u00df in Euren Ver\u00f6ffentlichungen diese Frage immer wieder behandelt wird. Was in diesem Aufsatz bei allen Hinweisen auf die Bedeutung von Marx und Engels als revolution\u00e4re Theoretiker <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i>und<\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"> Praktiker allerdings zu kurz kommt, ist der grunds\u00e4tzlich subversive Charakter, der im Marxschen Kommunismus steckt und bei Eurem Versuch einer Ableitung des Materialismus aus den Methoden der Naturwissenschaften zwangsl\u00e4ufig auf der Strecke bleiben mu\u00df. Diese Vorgehensweise erinnert doch allzu sehr an den Grundkurs Stalins in <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i>\u00dcber dialektischen und historischen Materialismus<\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">. Der Marxsche Materialismus unterscheidet sich von dem Stalinschen gerade darin, da\u00df jener nicht prim\u00e4r aus den Natur(wissenschaften), sondern den gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnissen, denen bestimmte Klassen der Gesellschaft unterworfen sind, abgeleitet ist. N\u00e4heres dazu findet Ihr auch auf der Website der <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i>parteiMarx<\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"> unter REAKTIONEN 2013 ANHANG Dialektik. Einw\u00e4nde gegen Colletti und Stalin. In <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i>\u00d6konomische Probleme des Sozialismus<\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"> geht Stalin sogar offen gegen die Marxsche Werttheorie vor, indem er behauptet, die Marxschen Kategorien im KAP[ITAL] h\u00e4tten sich im Stalinschen Sozialismus bereits als \u00fcberfl\u00fcssig erwiesen (siehe: REAKTIONEN 2012 ANHANG 2, 22). <\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\nIn unserer <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i>Arbeit am Klassenkampf und seinem Begriff<\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"> sollten wir also nicht unreflektiert mit den sog. Klassikern umgehen, selbst wenn es sich um Marx und Engels handelt. Da sich der Marx-Engelssche Parteibegriff von demjenigen Stalins in vieler Hinsicht positiv unterscheidet, weil er sehr viel reflektierter als der Stalinsche von den unmittelbaren Produzenten ausgeht, gibt es gen\u00fcgend Anla\u00df, um den Stalinschen Kommunismus von Grund auf zu kritisieren. Dabei l\u00e4\u00dft sich die <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i>Arbeit am Begriff<\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"> nicht von der Geschichte der Klassenk\u00e4mpfe trennen. Auch hier liefern Marx und Engels entscheidende strategische Hinweise, die, wenn wir sie ins 20. Jahrhundert fortschreiben, eine Antithese gegen Stalins kanonische Geschichte der KPdSU(B) liefern. Auch dazu findet Ihr auf der Website der <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i>parteiMarx<\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"> unter der Kategorie DEBATTE einige, wenn auch noch viel zu wenige, Versuche, diese Geschichte im Sinne der unmittelbaren Produzenten kritisch zu reflektieren. Au\u00dferdem ist es ja inzwischen total chic geworden, die \u00f6konomischen Schriften von Marx \u201aneu zu lesen\u2018. Eine entsprechende Lekt\u00fcre der Texte zu den Klassenk\u00e4mpfen findet dagegen nicht statt. W\u00e4hrend also mit der \u201aNeuen Marx-Lekt\u00fcre\u2018 eine Marxisierung Stalins, ohne die notwendige Kritik an Stalin selbst und dessen Nachbetern im Realen Sozialismus, stattfand, besteht die Gegentendenz, der Ihr zu folgen scheint, in der \u201aStalinisierung\u2018 von Marx. Beides w\u00fcrde ich als einseitig betrachten. Als ein Ausweg aus diesem Dilemma entstand daher der Vorschlag der <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><i>gemeinsamen Arbeit am Klassenkampf und seinem Begriff<\/i><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">, f\u00fcr den ich Euer Interesse, wie ich hoffe, geweckt habe.<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nMit solidarischen Gr\u00fc\u00dfen<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ulrich Knaudt<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b>Ulrich Knaudt an H.B. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(08.11.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff: <\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Re: WG: Sehenswertes<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><br \/>\n<\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Lieber H., vielen Dank f\u00fcr den Hinweis. [1] Leider hatte ich nicht mehr im Kopf, <\/span><\/span>da\u00df manche Beitr\u00e4ge nur kurzfristig gespeichert werden und verf\u00fcgbar sind.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[&#8230;]<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Das Stichwort \u201aReservearmee\u2018 ist auf jeden Fall zutreffend. Denn durch den relativ \u201aleeren\u2018 Arbeitsmarkt steigen die Preise f\u00fcr eine Arbeitskraft. Deshalb ist ein Angebots\u00fcberschu\u00df f\u00fcr das Kapital immer am besten. Und der Tiefpunkt im Arbeitskr\u00e4fteangebot war wohl l\u00e4ngst \u00fcberschritten, daher auch Angelas Selfie mit Angeh\u00f6rigen der k\u00fcnftigen Reservearmee.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">[&#8230;]<br \/>\nViele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">U.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] &#8230;auf die Sendung: 3sat, vom 30.10.2015, 20.15 Uhr: <b>Der Arbeitsmarktreport \u2013 Das M\u00e4rchen vom Fachkr\u00e4ftemangel!<\/b><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\n____________________________________________________________________________________<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\"><b><br \/>\nUlrich Knaudt an H.B. <\/b><\/span><\/span><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">(22.11.2015)<\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"left\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><span lang=\"de-DE\">Betreff: <\/span><\/span>DUTSCHKISMUS<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nLieber H., vielen Dank noch mal f\u00fcr Deinen Hinweis auf den ousia-Verlag [1] und den Vortrag von Stangel. Ich habe erst jetzt die Zeit gefunden [&#8230;], mir den Vortrag anzuh\u00f6ren. Entgegen meinen urspr\u00fcnglichen Bef\u00fcrchtungen, da\u00df er dieselbe Tendenz entwickeln w\u00fcrde wie Priens Einleitung (einseitige Verteidigung der nationalen Souver\u00e4nit\u00e4t gegen ausschlie\u00dflich &#8218;westliche&#8216; internationale Organisationen), setzt sich diese in dem Vortrag nicht an zentraler Stelle fort. Im Rahmen dessen, worauf sich d.A. eingeengt durch den selbstgew\u00e4hlten akademischen Kontext einl\u00e4\u00dft (einlassen mu\u00df) finde ich ihn in der Tendenz (besonders die Bemerkung zur Rudi-Duschke-Stra\u00dfe&#8230;) durchaus in Ordnung. Vor allem stimme ich mit ihm darin \u00fcberein, worauf er den Schwerpunkt seiner Einsch\u00e4tzung legt, da\u00df die westdeutsche Linke spiegelbildlich der franz\u00f6sischen Linken zur Zeit von Marx gleicht (<\/span><span style=\"font-size: small;\"><i>Karl Vogt<\/i><\/span><span style=\"font-size: small;\">), [2] die lieber bonapartistisch als deutsch sein wollte, was dazu f\u00fchrte, da\u00df sie vor allem pro-zarisch wurde. Daran hat sich nichts ge\u00e4ndert, nur, da\u00df wir es heute mit Zar Wladimir zu tun haben.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nDutschke war ein sozialistischer Bef\u00fcrworter des &#8218;Dritten Weges&#8216; in Deutschland. Was ihn von den b\u00fcrgerlichen Vertretern dieses Richtung unterschied. Worin er vor allem \u00fcber diese hinausging, war sein Antiimperialismus. Wenn ich meinen eigenen politischen Werdegang betrachte, entdecke ich einerseits darin viele Gemeinsamkeiten mit den hier dargestellten Positionen R.D.s. Das Problem, auf das ich, wenn ich mich n\u00e4her mit seinen Ansichten zu NF befassen wollte, sto\u00dfen w\u00fcrde, best\u00fcnde wahrscheinlich darin, da\u00df<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">1. R.D. die Geschichte der Klassenk\u00e4mpfe, und darin die Frage von Revolution und Konterrevolution in der SU und in China nicht entscheidend in seine Konzeption mit einbezieht (dazu w\u00e4re eine grunds\u00e4tzliche Auseinandersetzung mit Lenin, Stalin und Mao erforderlich gewesen, wof\u00fcr Bloch oder Benjamin politisch nicht hinreichend sind).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">2. er unsere eigene, deutsche Geschichte nicht als Geschichte von Revolution und Konterrevolution seit den Bauernkriegen versteht, worauf sich allein politische Identit\u00e4t historisch zu gr\u00fcnden vermag. (Er stellt die Frage der Identit\u00e4t abstrakt; und daher kann sie von &#8218;links&#8216; leicht negiert werden und von rechts auf offene Ohren sto\u00dfen. Die unmittelbare Folge ist R.D.s politischer Romantizismus gegen\u00fcber den klassenk\u00e4mpferischen westlichen und s\u00fcdlichen europ\u00e4ischen Arbeiterklassen unabh\u00e4ngig von der politische Zielbestimmung und dem sozialen Gehalt ihrer K\u00e4mpfe. Das wissen heute die Putinisten in Griechenland, Spanien, Portugal in ihrem Sinne auszubeuten).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">3. ich mich nach wie vor frage, wieso er gemeint hat, die Gr\u00fcnen trotz ihres konterrevolution\u00e4ren Charakters als eine revolution\u00e4re Partei des &#8218;Dritten Weges&#8216; mi\u00dfzuverstehen, anstatt an diesem Weg zu entlarven, da\u00df sie die Kulturrevolution der &#8218;Studentenbewegung&#8216; f\u00fcr die politischen Zwecke des imperialistischen Kleinb\u00fcrgertums ausgebeutet haben? (&#8230;und sie als Kulturrevolution f\u00fcr die Bourgeoisie heute fortzusetzen).<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Die akademische Besch\u00e4ftigung mit R.D. st\u00f6\u00dft anhand dieser Fragen zwangsl\u00e4ufig auf ihre Grenzen. Davon abgesehen finde ich die Besch\u00e4ftigung mit diesen &#8218;Thema&#8216; \u00fcberaus n\u00fctzlich und anregend.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nIch habe es noch nicht geschafft, R.D.s Aufsatz in dem Dutschkismus-Buch zu studieren. Vielleicht werden sich daraus weitere \u00dcberlegungen ergeben.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nBedauerlich, da\u00df Du die Veranstaltung als ungen\u00fcgend empfunden hast. Vielleicht lag das ja auch daran, da\u00df solche wie die o.g. Fragen nicht diskutiert werden konnten. Wahrscheinlich geht das auch nicht, ohne da\u00df der akademische Charakter der Besch\u00e4ftigung mit diesem Thema gesprengt w\u00fcrde.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><br \/>\nIch bleibe am Ball.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Viele Gr\u00fc\u00dfe<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">U.<\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><\/p>\n<p>[1] Der digitale Newsletter des ousia-Verlages enth\u00e4lt einen Tonmitschnitt der <span style=\"color: #000000;\">Vortragsveranstaltung mit Dr. Matthias Stangel vom September 2015. Siehe U.K. an H.B. 27.09.2015.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"justify\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\">[2] <\/span><span style=\"color: #000000;\">REAKTIONEN 2014 <\/span><span style=\"color: #000000;\">ANHANG 2 <\/span><span style=\"color: #000000;\"><b>Exzerpte und Notizen zu Karl Marx: <\/b><\/span><span style=\"color: #000000;\"><i><b>Herr Vogt.<\/b><\/i><\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"center\"><span style=\"font-family: Verdana,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span style=\"color: #000000;\"><i><b><br \/>\n__________________________________________<\/b><\/i><\/span><br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.parteimarx.org\/wp-content\/uploads\/2016\/02\/pM-1601-REAKTIONEN-ANHANG-6.pdf\">\u00a0<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Reaktionen auf die partei Marx aus dem Jahr 2015.<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[14],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1764"}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1764"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1764\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1764"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1764"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.parteimarx.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1764"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}